Bienen Standort - am Gartenhang

  • Hallo zusammen,


    ich bin noch am überlegen wie ich dieses Jahr meine Arbeit an den Völkern vereinfachen kann.
    Wir wohnen in der Schwarzwald-Vorzone. Unser Haus steht am Hang und der Garten ist ein schräges Hanggrundstück.
    Daran läßt sich leider nichts ändern. Abwander von dort möchte ich nicht, da sich sonst Anfahrtswege hätte, die ich nicht möchte.
    Gerade das Imkern im eigenen Garten ist für mich das reizvolle an dem Hobby. Und umziehen wegen den Bienen ist auch derzeit ausgeschlossen. :cool:


    Letztes Jahr hab ich mir kurzfristig Abhilfe geschaffen und mehrere Holzböcke gebaut und dies parallel zum Schräghang angepaßt.
    Für die Bienen ein optimaler Ort um von dort oben aus und ein zu fliegen. Auch wettertechnisch gut gelegen.
    Das einzige, das es für mich suboptimal ist - immer gegen die Schräge Arbeiten zu müssen. Jegliches Gewicht nach obengelagert zu heben.
    Letztes Jahr waren es maximal 3 Zargen bei den Jungvölkern aufeinander, was gerade noch so ging. Aber dieses Jahr gehe ich von 3 und mehr Zargen aus.
    Je nachdem wie stark sich die Völker entwickeln. Bei mehr als 3 Zargen wird das Heben sehr sehr schwierig und gefährlich.


    Nun meine Frage, vielleicht gibt es noch andere "Leidensgenossen", die ähnlich aufgestellt sind und hier vielleicht schon eine gute Lösung für sich gefunden haben.
    Bin gerade dabei darüber nachzudenken, ob ich mit mehreren EURO Paletten und einer Holzunterkonstruktion an den Hang ran, sowas wie eine kleine Terasse ranbauen kann, die stabil aber denoch leicht abbaubar bleibt und auf der man möglichst waagerecht stehen und arbeiten kann. Pro "Europaletten Portal" würde ich dann immer 2 Beuten zusammen stellen. Das war so meine Idee.


    Vielleicht hat ja jemand noch ne andere gute Idee. Ich lass mich von Euch inspirieren.
    Danke schon mal im vorraus über Euere Ratschläge.

    :daumen: Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß für deinen Gaumen! Die Bibel - Sprüche 24,13 -> http://THEFOUR.COM

  • Hallo,


    anbei ein Foto wie es gerade da aussieht an dem Hang.


    Foto


    Auf die Hochböcke möchte ich ungern dann Beuten mit 4 oder mehr Zargen aufbauen.
    Schon alleine wegen des Gewichts.


    Ich imkere mit Bergwinkel "MagazinImker" Beuten im Zanderformat.


    Gruss

    :daumen: Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß für deinen Gaumen! Die Bibel - Sprüche 24,13 -> http://THEFOUR.COM

  • Hallo!


    Einer meiner Außenstände befindet sich auch auf einem Hanggrundstück. Ich habe mir einen Landschaftsbauer mit Bagger bestellt, der mir ein Stück vom Hang terrassiert hat. Das kann ich jetzt sogar mit dem Auto befahren.
    Ein Foto davon findest du hier unter der Rubrik "Umgebung". Die Völker stehen an der südlichen Terrassenkante. Die starke Hangneigung kommt auf dem Foto leider nicht so gut rüber.


    Gruss vom Sammler

  • Wäre die einräumige Betriebsweise, sprich Zadant, ne Alternative für Dich? Brauchste nicht zu heben und die HR sind nicht so hoch und auch leichter.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Baggerterasse ist immer eine gute Lösung. Habe ich bei mir auch.
    @ RitterJo: Kannst Du Dir evtl. eine Ablage rechts und links der Beuten schaffen?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Moin,


    also ich hab wie gesagt nicht wirklich Ahnung von der ganzen Sache da ich auch noch blutiger Anfänger bin.
    Was das arbeiten an sich angeht können dir andere bestimmt helfen (oder haben es mit den bisherigen Vorschlägen schon).
    Ich dachte mir nur als ich dein Bild gesehen habe so schlimm ist das (im Bezug auf die Höhe usw.) nicht.
    Ich meine wenn man sich mal Bilder wie diese anschaut
    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/hlfb-2v-38b3.jpg


    Das sieht doch um einiges höher aus, während die Ablage deiner sehr ähnelt. Auf dem Bild fehlen ja auch noch ein bis zwei Zargen und die meisten Ablagen sind nur mit einer Beute belegt.

  • Hallo Ritter-Johannes!


    Warum einfach, wenn es kompliziert geht!


    Hab in einem Baustoffladen 2 - 3 ca 20 mm (oder stärker) starke und auf 0,60 m (länger geht auch) abgeschnittenen Baustahl besorgt (kostete für eine Treppe -
    3 Stufen - 6 Abschnitte - 4 €).
    Dann nimmste einen Balken (vorher die Eisen einschlagen und den Balken quer zum Hang legen) und a paar Bretter
    (unter die Bienenkästen hin zum Hang legen).
    Und schon ist a wunderbares Podest entstanden.


    Falls jetzt die Bienenkästen zu tief liegen - einfach a Palette oder a paar Balken drunterschieben.


    Gruß Ruth


    (Muß ich Euch gestandenen Männer - Bauen lernen?) - :lol:

  • Hallo RitterJo,


    also, ich finde das nun auch nicht so dramatisch.
    Du sprichst von der Zargenhöhe gesamt.
    In dem Falle ist aber doch die Hanglage nicht das Problem, Du kommst von hinter den Beuten dann sogar noch besser klar als von vorne, sondern
    die Höhe der Unterkonstruktion ist zu hoch.
    Leg die Beuten tiefer, gerade bei der Hanglage gibt das auch tief noch Abflugplatz nach vorne, umlaufen kannst Du die Beuten gut, so wie es auf dem Foto aussieht. Jedoch sollte man beim Stapeln und Abheben noch in tolerierbarer Höhe arbeiten.


    Grüße


    Marion,


    die eher nicht selber baut, ihrem Schatz aber noch mal sagen muß, dass zwei Dadantbeuten in diesem Jahr erst noch dringend tiefergelegt werden müssen.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo zusammen,


    ich muss Marion recht geben, ich würde die Beuten auch pimpen und ordentlich tiefer legen:lol:.


    Meine Kisten stehen ungefähr auf der Höhe, die bei dir die Querstreben des Beutenbocks haben. Würde ich zwar nicht mehr ganz so tief machen, weil doch bei Starkregen der Matsch bis hoch an die Kästen spritzt (habe dort keine Grasnabe sondern gemähte Brennnessel).
    Auch habe ich Dadantkisten, da muss man sich nicht ganz so tief beugen wie bei Zander.


    Aber ca eine Zargenhöhe tiefer ginge sicherlich noch gut zu bearbeiten.


    Stefan

  • Hallo edler Ritter!


    Ich bin auch Garten-Steilhang-Imker...
    Meine erste Beute habe ich auf eine Holz-Plattform plaziert. Also nicht zu dünne Balken, am besten mit Einschlaghülsen, als ca. 50 cm lange Beine unter Querbalken montiert und in den Hang gestellt. Stabile Bretter (Dielen) drauf, hinten am Hang auf Steinplatten aufliegend. Ergibt eine solide, große Plattform, auf der sich imkern läßt wie auf der Ebene. Diese Plattform ließ sich per Schubkarren über eine eigenhändig mit dem Spaten ausgehobene Wegtrasse erreichen (zum Abtransport voller Honigzargen).
    Wir haben dann allerdings noch ein Bienenhäuschen gebaut, weil wir noch Balken übrig hatten und ich gerne mein eigenes kleines Reich da oben haben wollte...


    Auf jeden Fall sollten man, besonders am Steilhang, immer lieber etwas solider bauen als nötig, das erspart Sorgen und schlaflose Nächte bei Starkregen und Sturm!


    Liebe Grüße Ulrike

  • Passt doch bis auf die Ablage. Der Stand kann in den Hang. (Die Bienen lieben hohe Flugloecher) Der planierte Bereich dahinter, damit man beim Arbeiten nicht das Gleichgewicht verliert. Dafuer reicht ja wohl 'ne Hacke. Aber Bagger oder Planierraupen gehen natuerlich auch. :) Die naechsten Staende wuerde ich dann mit doppelt so langen Traegern bauen, damit neben jeder Beute ein Ablageplatz fuer eine Zarge/Werkzeugkiste etc. bleibt. Die Netze sind bei Flugbetrieb doch hoffentlich wieder weg. Die wuerden sonst sehr stoeren.


    Gruss
    Joe