Bayerisches Staatsministerium plant Zuschuss für Bio-Imker

  • Warum man für das Titelbild dieser Seite ausgerechnet eine Hornisse (oder die Königin einer Mittleren Wespe), noch dazu eine tote! ausgerechnet auf die Blüte einer Kartoffel gelegt hat, ist mir ein Rätsel. :confused:
    Wo ist da der Bezug zu Bienen? Zur Imkerei? Schon mal Bienen auf Kartoffelblüten gesehen? :confused:


    Das alles beweist, dass zumindest die Gestalter dieser Seite *überhaupt keinen* Bezug zum Thema hatten und eventuell kundigere Autoren sich *überhaupt nicht* um die Gestaltung der Seite gekümmert haben. Traurig, diese Schlamperei überall.

  • Hallo,
    da soll also mal wieder eine Umverteilungsmaßnahmen auf den Weg gebracht werden.
    Der Zuschuß geht an den "Bio-Imker", welcher denselben dann an die Zertifizierungsfirma weitergibt.
    Dies erscheint schon logisch, weil in den Medien klingt es einfach besser, wenn folgende Schlagzeile erscheint:
    Die Staatsregierung des Freistaates Bayern unterstützt bayerische "Bioimker"
    Während der Satz, "Zertifizierungsfirmen erhalten Zuschuß der Bayerischen Staatsregierung" nicht wirklich der Medienpolitische Hit wäre.
    Wenn dann noch das "normale" Imkerlein von der Honigkundschaft laufend in Richtung "Bio" gedrängt wird,
    hat man Wirtschaftwachstum kreiert.
    Nicht für den Imker, aber für die Zertifizierer, Zulieferer u.a..
    "Ein Schuft der böses dabei denkt"
    Ausserdem sehe ich den Volkswirtschaftlichen Nutzen, den die Gesamtheit der Bienenhalter, durch die Betäubungsleistung ihrer Bienen erbringt, mit derartigen Absichtserklärungen in keiner Weise honoriert.
    Grüße, vom vesteimker

    Grüße, Horst -- Wer nichts macht, kann nie etwas richtig machen. --

  • Super, da schließe ich mich doch Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer von Biokreis an: "Wir begrüßen die Planungen des Staatsministeriums sehr."


    Ich hoffe, das gilt dann nicht nur für Biokreis-Imker, sondern für alle bio-zertifizierten Imker in Bayern.


    ... und danke, Ralph für die Infos!



    Warum man für das Titelbild dieser Seite ausgerechnet eine Hornisse (oder die Königin einer Mittleren Wespe), noch dazu eine tote! ausgerechnet auf die Blüte einer Kartoffel gelegt hat, ist mir ein Rätsel. :confused:
    Wo ist da der Bezug zu Bienen? Zur Imkerei?


    Das ist halt etwas tricky! Ein versteckter Hinweis, dass wir mit Kartoffel-bestäubenden toten Hornissen nicht weit kommen, sondern die Bienenhalteung fördern müssen. ;-) Vielleicht ist die Hornisse aber auch durch Spritzmittel umgekommen die durch Abdrift auf blühende Kartoffel gekommen sind und eigentlich gar nicht auf blühende Pflanzen gespritz werden darf. Quasi ein Mahnmal für sterbende Insekten, also auch Bienen ... ach, ich hätte noch ein paar Ideen! :-)

  • Hallo,
    ob im Honig Pestiziderückstände sind hängt von dem Standort der Bienenvölker und der verwendeten Pflanzenschutzmittel die dort zum Einsatz kommen ab.
    Auch mehr Bio Imker ändern da nichts dran.
    Typische Verdummungspropaganda da man die Landwirtschaft nicht ändern möchte.

  • Da wird doch nur wieder ein Keil zwischen die Imker getrieben, die Minderheit der Bioimker bekommt ein paar Kröten, gleichzeitig ist hier zu lesen

    Zitat

    Zuschussfähig sind Investitionen mit einem Antragsvolumen ab 1.000 €. Anfänger müssen nur 750 € erreichen.

    Bis letztes Jahr gab es diese Mindesthöhe der Antragsvolumen noch nicht soweit ich mich erinnern kann.
    Gruß Hermann

  • Da wird doch nur wieder ein Keil zwischen die Imker getrieben, die Minderheit der Bioimker bekommt ein paar Kröten, gleichzeitig ist hier zu lesen


    Bienenhäusler@
    mir ist nicht klar, was das Eine mit dem Anderen zu tun hat. Ich kann keinen Keil sehen der da getrieben wird. Außerdem ist Deine Zahlenangabe falsch. In Deinem Link steht 500 Euro. Und das halte ich für ein gute Grenze für Anfänger und Altimker. Für Berufsimker fängt es bei 1000 Euro an. Alles minus 30 % Zuschuss... das sollte man sich nicht ausgehen lassen.


    ----------------------
    ...ich habe gelernt, wenn es hier um Bio geht, mich tunlichst zurückzuhalten. Da wird mir oft mit Vorurteilen und Unwissenheit argumentiert. Dann geht das Gespräch ins unendliche......


    Wir sind seit 8 Jahre ein zertifierter Bio-Betrieb. Darauf sind wir stolz, wenn dass das richtige Wort dafür ist.
    Wir freuen uns über 'jeden Pfennig', den wir als Zuschuß bekommen können. Und wenn es auch nur einen Teilbetrag der Zertifizierung ausmacht.
    Wir finden das prima, wenn das durchkommt.


    Jonas

  • Jede Form des Zuschusses oder der Förderung ist in der Imkerei schädlich und führt zu negativen Begleiteffekten einschließlich Argumentationsnot.
    Imker - auch Anfänger - brauchen kein Fremdgeld und auch keine Zertifizierungen. Die brauchen Bienen, möglichst gesunde.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • jonas

    Zitat

    Außerdem ist Deine Zahlenangabe falsch. In Deinem Link steht 500 Euro. Und das halte ich für ein gute Grenze für Anfänger und Altimker. Für Berufsimker fängt es bei 1000 Euro an.

    Mein Zitat hab ich direkt von der Webseite kopiert also sind diese falschen Angaben nicht meine.
    Im Infoblatt steht allerdings:

    Zitat

    Die Mindestinvestitionssumme pro Jahr beträgt: • für Anfänger: 500 € (incl. MwSt.) • für andere Imker: 1.000 € (incl. MwSt.)

    also nix mit 500€ für Altimker.

    Zitat

    ...ich habe gelernt, wenn es hier um Bio geht, mich tunlichst zurückzuhalten. Da wird mir oft mit Vorurteilen und Unwissenheit argumentiert. Dann geht das Gespräch ins unendliche......

    Mir liegt nichts ferner als etwas zu verurteilen von dem ich keine Ahnung hab.
    Gruß Hermann