Vortrag bei den Ferienspielen

  • Hallo Zusammen,


    der Zufall will es, dass ich in der Jugendarbeit tätig bin und in den Ferien einen kleinen "Vortrag" über Bienen halten möchte.
    Bitte gebt mir eine Rückmeldung zu meinem Vorhaben. Über hilfreiche Tipps wäre ich ebenfalls dankbar.
    Zielgruppe sind ca. 30 Kinder im Alter von 6-12 Jahren.


    Folgendes plane ich:
    eine Komplettbeute (Boden, 1 Zarge, Deckel) mit Mittelwänden und ein paar ausgebauten Rähmchen, ggf. noch eine Futter- oder Honigwabe mitbringen, damit die Kids ne Vorstellung davon bekommen wie die Bienen wohnen. Auch nen Schleier, Besen , Stockmeißel und Smoker wäre mit dabei.
    Nach dem Motto: "Wie kommt der Honig ins Glas?" würde ich ein bischen erzählen. Wie viele Bienen leben im Stock, wieviele Flüge notwendig um Honig zu sammeln, Schleudern usw. Da das ganze in der 1. Aprilwoche stattfindet kann ich vllt eine Honigwabe mitnehmen und probieren lassen....Honiggläser hab ich leider nicht mehr. Bin z.zt. ausverkauft....
    Zusätzlich würde ich ne handvoll tote Bienen mitnehmen, die von den Kids mit Becherlupen begutachtet werden können...


    Denke, dass dies an Programm reichen sollte? Vllt. bekomme ich auch noch aus dem Verein ne Infotafel um die Bienenwesen und deren Unterschiede zeigen zu können...


    Was sagen die Profis dazu??

  • Bienenwettfliegen? Ne Honigwabe dürftest Du Anfang April noch nicht haben, außer vom letzten Jahr.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Moin,Moin aus Hamburg ,
    in der Altersgruppe versuchen die Gruppenstärke auf 10 Kinder zu begrenzen,nicht starr an einem Konzept festhalten sondern flexibel mit dem arbeiten, was von der Gruppe kommt. Je flexibler Du bist, um so besser läuft das. Die Interessenschwerpunkte der Gruppen liegen immer anders. Einfach alles mitnehmen. An irgend etwas bleiben sie hängen. In der Regel kann man die Spannung sehr gut 30 Minuten aufrecht halten. Ich plane meistens 45 Minuten bis zur nächsten Gruppe habe aber sehr häufig das eine Gruppe freiwillig die Zeit der zweiten Gruppe mit ausnutzt. Wenn es spannend ist, sind auch 20 Kinder kein Problem. Schwieriger ist ein "Kaltstart" in der Gruppenstärke. Also jede Menge Sachen und zu jedem eine kleine Geschichte.
    Ist wie beim Angeln........auch an Tagen wo gar nichts geht fänght immer der richtige Köder (zur Not Dynamit/Stechen lassen :cool:)
    Wenn es läuft, sieht es so aus http://www.dbu.de/533bild18015__25865.html (aus alten Tagen:wink:)


    Beste Grüße aus dem südlichen Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Die "Zahlenspielereien" sind immer schon für Erwachsene schwer zu überblicken (Zahl der Bienen, Zahl der Flüge usw.), Kinder haben da noch größere Probleme.
    Die Honigmenge, die ein Volk im Jahr sammelt, würde ich auch eher in Gläsern mitbringen, als nur die Menge zu benennen. Werkzeuge immer zum ausprobieren an irgendwas.
    Schleudern hat was mit Zentrifugalkraft zu tun, darüber wissen die Kids wahrscheinlich noch nichts, also am besten irgendwie vormachen oder selber erfahren lassen.


    Wenn Du Platz hast und keine Angst vor ein bisschen Chaos, dann lass die Kinder das "wie kommt der Honig ins Glas" doch spielerisch nachmachen: verstecke irgendwo (in anderen Räumen?) mal größere Mengen, mal ganz kleine Häufchen bunte Smarties. Die Kinder als Bienenvolk schicken ein paar Spurbienen aus, die zu suchen und den anderen ohne Worte den Weg zu erklären. Wer den Weg begriffen hat, darf losfliegen, höchstens 3 einsammeln (kleiner Honigmagen) und dann den anderen weiter"erzählen".
    Wahrscheinlich werden dabei die größeren Smarties-Trachten zuerst geplündert, wie im echten Bienenvolk... Ist vielleicht was für den Abschluss, die aufgekratzten Kinder kannst Du danach den Eltern übergeben :cool:


    Und wenn Du Dich "live" stechen lässt und alle aus der Nähe zusehen dürfen, bist Du höchstwahrscheinlich sowieso der Welt-Held aller Zeiten...


    Viel Erfolg,
    Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • .....ja , ja und da war ich auch jung und schlank , hatte weniger Tattoos und der der Bart ging nicht bis zum Bauch. Allerdings auch noch keine Hornbrille, wesentlich weniger Sommersprossen und Falten.Die Haaren waren damals auch noch nicht rot und diese Zahnlücke fiel auch nicht so auf, wo der andere obere Schneidezahn noch lebte.
    Damals mußte man sich aber auch noch mehr durchsetzen. Heute sind die lieben Kleinen meist ganz ruhig bei solchen Veranstaltungen. Da muckt keiner auf :cool:


    Wilde Grüße aus dem Norden
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Drohne Daniel () aus folgendem Grund: o

  • ...wenn Du Dich "live" stechen lässt und alle aus der Nähe zusehen dürfen, bist Du höchstwahrscheinlich sowieso der Welt-Held aller Zeiten...


    Mindestens den Status von Chuck Norris für Kinder... :lol:



    Kommt super an.

  • Mit einer KiGa Gruppe haben wir ein "Showschleudern" durchgeführt und die Gruppe auch auf etwa 10 Kinder eingeteilt - denke auch, dass mehr Kinder kriminell wird.
    Während eine Gruppe beim Schleudern zuschaute, hat sich die 2. Gruppe um die Schaubeute versammelt - ohne dass in der Zwischenzeit Langeweile aufkam.
    Vielleicht läßt sich bei Dir auch eine Schaubeute installieren`?

    Gruß aus Hildesheim - Holger - Buckfast in Segeberger Beute - 1 1/2 DNM - Bienen seit 2006

  • Hallo Zusammen,


    heute war es endlich soweit und ich habe 23 Kids im Alter von 6-12 Jahren die Imkerei ein wenig näher gebracht.
    In diesem Zusammenhang möchte ich euch für eure Anregungen und Tipps herzlich danken.
    2 Schulstunden sind verflogen wie nix und die Kids waren Feuer und Flamme. Selbst ohne lebende Bienen (einige tote waren dabei um mit der Lupe betrachtet werden zu können), mit viel Equipment, einer vollen Honigwabe und einem reichlich qualmenden Smoker war überhaupt keine Unruhe/Lustlosigkeit zu verzeichnen.
    Wie die Kids mich mit Fragen gelöchert, mich auch mit -teilweise- schon vorhandenem Wissen über Bienen und Honig überrascht haben...
    Der Vormittag war ein voller Erfolg und wird in den kommenden Ferien weiter ausgebaut :daumen:


    Ich sollte mir überlegen solche Infoabende in unserer KLeingartenanlage durchzuführen und gleich danach den Honig Kiloweise verkaufen :wink:


    Viele Grüße,
    Carsten