• Hallo zusammen,


    bin gerade am Überlegen, ob ich nicht im März mit 4 Miniplus Beuten starte und mir parallel zu den Völkern, kleine "Subsysteme" mit Königin für den Notfall aufbaue.
    Zudem können dann meine Kinder auch mal mit anpacken und im Kleinformat die Bienenwelt erkunden.


    Möchte gerne in ein praktisches Miniplus System aus Holz investieren. Da ich hierzu bisher keine Erfahrung habe, wollte ich mal in die Runde Fragen, welche Beuten hier guten Anklang bei Euch gefunden haben.
    Ich möchte bewußt nicht die Styropor Variante einsetzen. Worauf sollte ich bei den Beuten achten? (Gitterboden, Varroaschieber, Futtergeschirr, usw.)


    Danke für Euere Ratschläge. :daumen:

    :daumen: Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß für deinen Gaumen! Die Bibel - Sprüche 24,13 -> http://THEFOUR.COM

  • hallo,
    bin auch ein Holzbeutenfreund, meine Minis sind aber alle aus Styro, würde mir die Sache echt nochmal durch den Kopf gehen lassen. Hab mich gegen Holz entschieden da Styro wesentlich leichter ist (macht sich auf den Belegstellen wesentlich rückenschonender) und außerdem sind sie wesentlich warmhaltiger. Kannst in denen auch ein paar Reservekö überwintern, in den normalen Holzminis ist das nur schlecht möglich. Gitterboden ist meiner Erfahrung nach das Einzigware. Mußte nur mit der Varroabehandlung erst ein paar Sachen testen.

  • Hallo,


    eine Dumme Frage.. warum denn Miniplus und nicht Ablegerkasten in "deinem" Rähmchenmaß? Ich überlege Ablegerkästen zu kaufen.. aber nur, weil ich den Transport von Ablegern in normalen Beuten so super nervig finde...Überwindern würde ich lieber in großen Beuten (Dadant 10er, Holz, 2.7 mm Wandstärke, dick aber/und schwer)


    Grüße Manfred

  • Guten Morgen,


    das würde mich auch interessieren. Wenn ich einen Ablegerkasten mit (in meinem Fall) 5 * DNM habe und mir eine Aufsatzzarge baue/ kaufe, bin ich auch bei 10 Rähmchen was reichen sollte.


    Gruß Peter

  • Hallo Ihr Minis,


    ähnliche Überlegungen habe ich auch mal angestellt und folgendes Fazit habe ich für mich herausgezogen:
    - Styropor-Minis sind besser, trotz meiner Styro-Abneigung
    - Mini+ haben Vorteile für Erstbefüllung, Begattung, Aufbewahrung von Reserve-Kös und sind in Maßen erweiterbar
    - Überwinterung könnte Vorteile haben, wenn man eh Ersatz-Königinnen parken und im Frühjahr gleich die ausgebauten, bienenbesetzten Waben für weitere Begattungsableger benutzen möchte - aber eher nicht.


    Gruß Jörg

  • Hallo,


    ich stehe auch vor der Entscheidung welches Material bei MiniPlus. Mein Standmaß ist 12er Dadant, 6er Ablegerkästen habe ich, aber sind für die Begattung einfach zu groß.
    Mein damaliger Pate (ohne Internet) hat Miniplus in Styro und Holz. Styro schon lange, Holz seit 3 Jahren, die von Wagner (bzw. Replikate davon).
    Seine Meinung/ Erfahrung: Styro besser zum überwintern, ABER: wie dieses Jahr passiert - Spechtgefahr! Ärgerlich.
    Bei Holz hatte er letztes Jahr erhebliche Überwinterungsverluste, bei den Styros nicht.
    Bei den Styros würde ich die Variante mit komplett offenem Boden, also ihne Futterkammer, nehmen.


    Aber wenn man die Themen im Forum zum Thema Miniplus gelesen hat, wird man auch von den umgekehrten Erfahrungen hören, also Holz besser zum Überwintern als Styro. Wie gesagt, dass sind die Erfahrungen hier aus der Umgebung.


    Was ich aber bzgl. der StyroBöden (und der schlechteren Belüftung) schon gesehen habe, ist dass jemand einfach einen Holzrahmen gebaut hat, Lüftungsgitter ran, ein dickes Loch reingebohrt und fertig. Paßte von den Maßen in den Innenfalz der Styrozarge von unten.


    Ich denke, Styropor kann man wegen des besseren Wärmehaushalts mit 3-4 Zargen übereinander überwintern, bei Holz sollt man vielleicht nachdenken, ob man auch etwas in die Breite geht, also z.B. Wagner's MiniPlus 12er Überwinterungsmagazin, dazu eine.Zusatzzarge, dann hat man die gleiche Menge Rähmchen wie bei 4 Styros.



    Ich werde mir also kurzfristig Styrobeuten zulegen - oder doch eher Holz?
    Hmmm...

  • Das Thema Mini-Plus geistert ja nun schon Jahre durch die Foren. Die "normalen" Holzbeuten, ob von Wagner, Holtermann oder Geller halte ich auch für eine Überwinterung nicht geeignet. Es gibt aber auch zu den Styroporartikel kompatible Holzbeuten von Massivholztischler aus Österreich. Damit sollte eine Überwinterung klappen, da die Materialstärke größer ist.


    Im Übrigen gibt es in diesem Jahr in der Schweizerischen Bienen-Zeitung in jeder Ausgabe einen Artikel von Bruno Kaufmann über die Nutzung von Mini-Plus-Beuten. Er verwendet die Styproporzargen aber selbstgebaute Holzböden. Die Herstellung der Böden wird in der Februarausgabe vorgestellt.


    http://www.vdrb.ch/fileadmin/u…halt_SBZ_Februar_2013.pdf


    Schöne Grüße


    Mintard

  • Die Hochböden sind echt simpel und hab ich aus Holzresten zusammen gebaut.


    Sind aus der Not entstanden.
    Es ging mir auf die Nerven, den Varroafall nicht gut sehen zu können und ich wollte gerne bedampfen.


    Wichtig ist nur dass der Boden in die Zarge passt.


    Gruß, Gunnar


    Bilder miniplus hochboeden

    Meine Bienen fliegen zu 100 % mit flüssigem Sonnenschein.

  • Hallo


    Habe mir diese Woche 4 Minis angeschafft. Jetzt können die noch bemalt werden, bis ich sie brauche. Wollte auch Holz, da ich Styropor nicht mag. Aber die zahlreichen Gespräche mit verschiendenen Imkern, die bereits Minis haben, haben mich dazu bewegt, Styropor zu nehmen. Nicht, dass es mit Holz nicht klappt, aber es ist schwieriger Holz Minis zu überwintern. Da mir aber die Styroproböden nicht gefallen, habe ich einfach Mini+ Holzböden genommen. Die Styroporzargen passen da perfekt drauf.


    Gruss
    David

    "There must be some kind of way out of here," said the joker to the thief. "There's too much confusion, I can't get no relief. Businessmen they drink my wine, plowmen dig my earth. None of them along the line know what any of it is worth." Bob Dylan