Tote Bienen vor dem Flugloch

  • Hallo,


    heute habe war ich auf den Bienenstand und habe festgestellt, dass es viele tote Bienen vor dem Flugloch gibt. Ist das eher normal? In den Beuten habe ich nicht reingeschaut.
    Es sind auch einige Bienen am fliegen....
    Könnte mir auch vorstellen, dass die toten Bienen rausgeschafft werden.


    Wie sieht es bei euch aus?


    Viele Grüße
    Frank

  • Moin, meine schaffen bei jeder Gelegenheit den Totenfall aus der Beute, und viele, die meisten werden nur ein paar Zentimeter vom Flugloch abgelegt, außerdem kommt es auch vor, das "Wagemutige" zu früh herauskommen und den weg nicht mehr zurück schaffen.. ich habe jetzt die Fluglöcher beschattet, seit dem ist es etwas besser. Bei "richtigem" Froste passierte das alles nicht.. aber ab 5 Grad plus, ca. und Sonne.. gucken die Bienchen aus dem Flugloch raus.. die sind ja alles längst in Brut.. und brauchen auch Wasser...


    Grüße Manfred

  • Hallo Frank


    der Totenfall ist normal und was noch auf dem Boden liegt, da wirst du staunen. Wenn du deinen Bienen helfen willst, dann ziehe den Fluglochkeil und ziehe die Toten mit einer Kücke oder Hacken raus, dann ersparst du vielen Bienen den Tod wenn sie ihre Toten rausschaffen, können sie sich oft nicht lösen und erstarren dann.
    Bei Manchen Beuten hat man auch noch andere Möglichkeiten die Toten zu entfernen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo !


    10.000 Bienen bei der Einwinterung,
    jeden Tag sterben 20 .... 120 Tage Winterruhe ... das sind fast 2,5tsd Bienen ...
    das ist schon ein wenig.


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • ....dann werde ich morgen die Keile rausnehmen und den Boden säubern....bin gespannt was da so rumliegt ;)


    A und O bei Bienen im Winter: In Ruhe lassen.


    Solange es eisekalt ist, würde ich nicht an den Beuten rumrumoren! Das stört....


    Morgen soll es zumindest in hessen bis 14 ° warm werden, da könnte man solches Eingreifen eventuell riskieren, bin sicher, dass die Bienen da auch fliegen werden


    LG: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Es ist eine Mähr aus alten Zeiten, dass Völker nicht unter Flugtemperatur geöffnet werden dürfen.
    Es geht vielmehr darum die Völker nicht zu oft zu stören.
    Die Aussentemperatur ist dabei nebensächlich.
    Bei kompletter Zerlegung eines Brutnestes herrscht nach 30 minuten wieder vollkommene Ruhe im Bienenvolk. Beweiß: Untersuchungen mit einer Capazwaage die Innentemperaturfühler für das Brutnest hat. Die Versuche sollten zeigen wie unterschiedlich Völker auf Winterbehandlungen, unterschiedlicher Art und Weise, Temperaturabhängig reagieren.


    dD

  • Tja, deshalb schrieb ich ja:


    Solange es eisekalt ist, würde ich nicht an den Beuten rumrumoren! Das stört....



    Lieber Drohn, wurde bei der kompletten Zerlegung des Brutnestes auch gezählt, wie viele Bienen bei dieser Aktion verklammt sind? *feix*

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Ich gebs´s auf:roll:
    Ja, es wurde mit Hilfe der Garryfallen jede tote Biene erfasst und mit Hilfe der Liebefelder Schätzmethode die Frühjahrsentwicklung beobachtet und ja, es waren Geschwisterköniginnen und ja es gab Kontrollgruppen.
    etc...
    Fazit: es ist nicht der Imker der den Völkern im winter den Garaus macht!! Verstehst du?


    dD

  • Für mich bedeuten tote Bienen vor dem Flugloch: lebende Bienen hinter dem Flugloch!


    Wenn keine Leichen davor liegen werde ich Misstrauisch.


    Gruß
    Heese

    .. und es gibt doch ein Leben vor dem Tod! (Prediger 3,22)

  • Hallo Anni,
    bei mir haben diesen Winter die Blaumeisen die ganze Zeit "rumrumort". Sie haben den Totenfall durch den offenen Gitterboden ausgepickt: Beuten als Futterhäuschen. Da es sich hier um ein permanentes rumoren handelte, habe ich überlegt, ob ich das besser unterbinde. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden, da die Meisen ja so auch den Gitterboden freihalten. Was nun besser ist? Im Sinne der Meisen mache ich mir allerdings Sorgen wegen der Oxalsäure...


    viele Grüße,
    Reiner

  • Hallo Reiner,


    was ähnliches ist mir passiert. Komme ich als viel Schnee liegt zum Bienenstand - sind Flugbretter und Beutendeckel verschissen. Etwas später habe ich den Vogel gesehen... Der hat so lange gegen die Beute geklopft bis Bienen raus kamen, hat sich das Filetstück geschnappt und wieder geklopft.
    Gelernt hat er das vermutlich beim Wegpicken der toten Bienen vorm Fluchgloch.


    Ich hab jetzt ein Vogelnetz drüber gespannt.. bei einem Volk war der Bienenverlust massiv :-(


    Gruß Peter

  • Ich gebs´s auf:roll:
    Ja, es wurde mit Hilfe der Garryfallen jede tote Biene erfasst und mit Hilfe der Liebefelder Schätzmethode die Frühjahrsentwicklung beobachtet und ja, es waren Geschwisterköniginnen und ja es gab Kontrollgruppen.
    etc...
    Fazit: es ist nicht der Imker der den Völkern im winter den Garaus macht!! Verstehst du?


    dD


    Nun bitte nicht aufgeben, das könnte ich mir ja nie verzeihen :oops:


    Ich verstehe schon, was Du meinst, ich will doch nur manchen Imker davor warnen, dauernd an den Beuten herum zu fummeln, zu klopfen, lüften, lunzen, ....
    Deine Worte seinerzeit an mich gewendet waren: manch Imker hat schon seine Völker tot geschaut.


    Das ein Volk beim "Aufreißen" nicht stirbt, beweist ja nun schon alleine die OS-Behandlung im Winter und diverse "umgetretene" Kästen,w elche wieder aufgestellt wurden.


    :liebe002:

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.