Oxalsäure Verdampfer

  • Ich verstehe das ganze sowieso nicht.


    Es gibt doch genügend Varroa Konzepte von den Bieneninstituten, da muss man doch nicht selbst immer experimentieren. Diese Maßnahmen fruchten doch bei so vielen Imkern, warum gibt es welche bei denen anscheinend etwas schiefgeht.


    Warum einfach nicht mal so versuchen, da muss ich mir keine Gedanken machen, ob ich den Honig schädige und so weiter das Konzept funktioniert einfach bei durchgehender Anwendung.


    https://www.lwg.bayern.de/mam/…_2._druckversion__kob.pdf


    Wie kann man sagen, man will keinen Honig ernten?


    40 Kilo oder mehr Blütenhonig pro Volk dann eventuell noch mal das gleiche an Waldhonig. Man kann doch diese Mengen nicht den Bienen belassen, jetzt im aktuellen Honigjahr noch OS dampfen, damit darf ich den Honig gar nicht ernten und auch noch sagen ich will ihn gar nicht ernten. Tut mir leid, für mich ist das bienenfeindlich und unschlüssig, deswegen meine ich doch das nicht böse, es ist für mich nur sowas von unverständlich.


    Wenn ich im imkere , dann will ich auch den Honig ernten, damit die Imkerei einen Sinn hat.

  • Wie kann man sagen, man will keinen Honig ernten?


    Wenn das Volk ohne Rettungsmaßnahme vor die Hunde geht, erntest du auch keinen Honig.


    Außerdem kannst du es doch später gut aufteilen und Jungvölker draus aufbauen und musst nicht deine Rennpferde schröpfen.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • IMan kann doch diese Mengen nicht den Bienen belassen, jetzt im aktuellen Honigjahr noch OS dampfen, damit darf ich den Honig gar nicht ernten und auch noch sagen ich will ihn gar nicht ernten. Tut mir leid, für mich ist das bienenfeindlich und unschlüssig, deswegen meine ich doch das nicht böse, es ist für mich nur sowas von unverständlich.


    Bitte Franz Xaver: Lies noch einmal die Fachinformation, die für Apibioxal in AT gilt: Behandlung bei Brutfreiheit (künstlich oder natürlich herbeigeführt) und 4.11.:
    "4.11 Wartezeit(en)
    Honig: 0 Tage
    Während der Behandlung darf kein Honig geerntet werden."
    Solcher Import-Honig darf bei uns in D unbeanstandet in die Regale gestellt werden. Das ist auch für mich verbraucherschutzrechtlich nur schwer akzeptabel - noch dazu, wenn nachgewiesen ist, daß einmal ins Futter/Honig gelangte OX nicht oder nur schwer wieder dort rausgeht - aber wohl wettbewerbsrechtlich z.Zt. nicht anders lösbar. Zum Glück kann man OX-Rückstände bereits schmecken, bevor sie gesundheitlich bedenkliche Konzentrationen erreicht haben...


    Mit Freu auf´s Marmeladenbrot - Gottfried

  • Hallo Hans


    wenn du jetzt noch behandlt hast, dann sollte es wirklich gut sein und die Wirkung der Behandlung scheint ja Erfolg zu haben. Da es bei euch zum Teil wärmer ist als bei uns, kannst du annehmen das jetzt das Brutgeschäft wieder aktiviert wird. Ich bin mir sicher das weitere Behandlungen und nicht notwendigen Eingriffe der Jungbrut schadet. Jetzt müssen die Völker warm gehalten werden, damit das Brutgeschäft richtig in Gang kommt. Sonst kommen die Völker zu aller Tracht zu spät. Übrigens wie stark sind denn die Völker.


    Noch ein Hinweis; im Juni beginnt das neue Bienenjahr und was man da verpasst hat, kann man im Januar nicht mehr nachholen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • L

    Bitte Franz Xaver: Lies noch einmal die Fachinformation, die für Apibioxal in AT gilt: Behandlung bei Brutfreiheit (künstlich oder natürlich herbeigeführt) und 4.11.:
    "4.11 Wartezeit(en)
    Honig: 0 Tage
    Während der Behandlung darf kein Honig geerntet werden."
    Mit Freu auf´s Marmeladenbrot - Gottfried


    Wir sind aber hier in Deutschland und ich möchte darauf hinweisen, dass hier keinerlei Behandlung gegenüber der Varroa bei den gesetzlich vorgeschriebenen Zeiten und nicht erlaubten Mitteln erfolgen darf.


    Jetzt bin ich aber böse.....:confused:


    So kann man im Mai mit OS in Südtirol bedampfen wie man will, nur am Tag des Schleuderns nicht oder ?


    Sagt mal findet ihr das normal?


    Drohnenaurahmen schneiden im April
    Ableger A. Mai pro Volk 1 Ableger - behandeln mit Milchsäure bei Brutlosigkeit,
    AS verdunsten 40 ml täglich bei zweizargern 12 Tage lang M - E. Juli
    Nach der Auffütterung E. August, wenn Honigräume Weg sind 2 Wochen tyhomvarstreifen ins Volk
    3 Wochen nach den ersten Frösten Ca. M. Dezember OS Beträufelung


    So will ich Imkern und nicht anders, außer ich bräuchte gar keine Mittel gegen die Varroa, das wäre sowieso der Teaum schlechthin.


  • So kann man im Mai mit OS in Südtirol bedampfen wie man will, nur am Tag des Schleuderns nicht oder ?


    Andere Länder, andere Sitten - andere Honige. Aber: Nach der Anwendungsvorschrift werden im Mai allenfalls Kunstschwärme oder Ableger beOXt.
    Überhaupt sollte man nüchtern die Anwendungsvorschriften in AT prüfen:
    - Behandlung bei Brutfreiheit (wann gibts dann Honig?)
    - max. einmal jährlich sublimieren
    - max. 2,3g OX/Volk -> davon ca. 6% "Streu"verluste; nennenswerte Anteile werden die Bienen wegputzen/abtransportieren, gerade im Mai; wieviel vom Rest könnte in Erntehonig übergehen? -> wieviel ins Glas gelangen und wieviel ißt Verbraucher tatsächlich/Mahlzeit? -> da kommt bspw. bei einer normalen Spinatmahlzeit sicher in zwei Zehnerpotenzen mehr zusammen als mit dem Honigbrötchen zum Frühstück. Da muß man noch nicht einmal Poppey´sche Speiseeinheiten zum Vergleich hernehmen. Und, wie gesagt: Die geschmackliche Wahrnehmbarkeitsgrenze ist schon viel eher erreicht als die Gesundheits-Schadgrenze. Das halte ich übrigens für einen entscheidenden Vorteil von OX: menschliche Sinne spüren schon vor der Schädigung, daß es gefährlich werden könnte (Geschmack, Hustenreiz etc.) -> Mensch weicht aus. Hinterhältiger sind da die anderen Gifte, die sich unmerklich anschleichen können...
    Also: So absurd wie es auf den ersten Blick erscheint, ist es wohl doch nicht. Bei den deutschen Zulassungsvorschriften für MAQS sieht es da wohl bedenklicher aus, jedenfalls in Bezug auf geschmackliche Beeinträchtigungen...