4,9 Mittelwände von Muhr

  • Wer hat schon Mittelwände 4,9 Zelle bei Muhr gekauft? Sind die wirklich bei 4,9 Zellmaß und gut?:confused:


    Hallo Franz. Willkommen im Forum. Du kannst nicht einfach deine Bienen auf 4,9 ner Mittelwände setzen. Der Weg führt immer über 5,1 denn seit über Hundert Jahren sitzen unsere Bienen auf 5,4 mm Zellen und können gar nicht mehr so aus dem ff kleinere Zellen bauen. Also erst mal 5,1 und dann geht es weiter.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Franz. Willkommen im Forum. Du kannst nicht einfach deine Bienen auf 4,9 ner Mittelwände setzen. Der Weg führt immer über 5,1 denn seit über Hundert Jahren sitzen unsere Bienen auf 5,4 mm Zellen und können gar nicht mehr so aus dem ff kleinere Zellen bauen. Also erst mal 5,1 und dann geht es weiter.


    Gruß Josef


    Das weis ich schon,aber ich wollte über Qualität vom MW 4,9 von Muhr wissen.:-D

  • Hallo FranzWolf,


    ich hatte bisher auch nur 5,1er MWs von Muhr. Die hatten den "üblichen" Verzug in Walzrichtung.


    Übrigens habe ich gestern schwedische 4,9er und 5,1er MWs mit einem Meßmikroskop vermessen. Die haben auch Verzug, nur nicht so stark. Die Diagonalen waren genau 4,9 und die Walzrichtung war ziemlich genau 5,0mm.


    @Tim: das "Hippe System"! Cool!


    Gruß Jörg

  • In Soltau habe ich Herrn Muhr angesprochen. Auch die 4,9er werden gewalzt und haben deshalb selbstverständlich in einer Richtung eine Größenabweichung. Ist halt durch die Produktion bedingt.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • ...werden gewalzt und haben deshalb selbstverständlich in einer Richtung eine Größenabweichung...


    Warum ist das so selbstverständlich?!:eek:


    Wenn man in der Lage ist, mit einem relativ konstanten Fehler zu produzieren, könnte man durch Berücksichtigung dieses Fehlers beim Formenbau später auch maßhaltig produzieren. Wenn man denn wollte...



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Hallo André,
    dazu siehe hier: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=8454&page=4 #36


    Und wenn es schon beim Fotokopieren mit ziemlich konstanten Bedingungen nicht klappt, wieso sollte man es bei unterschiedlichem Bedingung bei der Mw-Produktion so leicht lösen können?


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Moin Wolfgang,


    den Vergleich mit dem Kopierer verstehe ich nicht - wenn da grobe Verzerrungen/ Größenänderungen auftreten, ist IMHO was falsch berechnet oder schlecht programmiert worden.


    Wo ist das Problem, bei der MW-Produktion in einem großen Maßstab für gleichmäßige Bedingungen innerhalb einer Charge zu sorgen?
    Das Fließverhalten und damit das Ausmaß der Verzerrung läßt sich mindestens über drei Parameter steuern:


    -Temperatur
    -Dicke des ungeprägten Rohlings
    -Walzgeschwindigkeit


    Damit bekommt man durch das Walzen gedehnte MW zwar nicht gestaucht, kann aber gestauchte Vorprägungen auf der Walze auf das gewünschte Maß dehnen.


    Man muß nur wollen (und bezahlen können).


    Das mit der unbedigten Maßhaltigkeit ist sowieso Quatsch - die Zelle muß klein genug sein. Ob das jetzt verzerrte 4,8er oder genaue 4,9er sind, ist der Biene egal.



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Schön André,


    Du verstehst es zwar nicht, jedoch weißt Du alles besser. Dann steigt doch mal in die Produktion ein. Es wird Dir doch ein Leichtes sein, bei Deinem Wissen, hervorragende Mw zu walzen.
    Darauf wartet die Imkerwelt.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)