Projekt: Beobachtung Temperaturmaxima, Eiablage und Brutumfang.

  • Laut den Berechnungen ist jetzt der Wendepunkt erreicht, an dem das Schrumpfen der Völker aufhört und die Völker nun wieder beginnen, größer zu werden. In den vergangenen Tagen konnte ich dem Schrumpfen zusehen. (Lag vielleicht aber auch an den kühlen Nachttemperaturen, daß sie sich zusammenzogen.)


    Das Wachstum wird erst langsam, ab dem 4.5. dann rapide zunehmen. Ab da schlüpfen dann innerhalb von sechs Tagen fast 10.000 Bienen. Die wollen beschäftigt werden.


    Das wäre in guter Zeitpunkt für die Erweiterung.

  • Noch ein guter Tipp von Kevin: Eine weitere Spalte in der Tabelle, in der gezeigt wird, wie viel Brut an diesem Tag schlüpft. Einfach per Formel 21 Tage rückwärts blicken und schon weiß man, wie viel Brut heute schlüpft!


    Könnte interessant sein, diese Information mit weiteren Beobachtungen im Volk zu verknüpfen. (Bautätigkeit, etc.)

  • Nicht müßte...dürfte. Mathe, Physik - macht kein Unterschied. Alles höhere Magie. Und die kommt von Gott, was einem Abbé hoch erfreuen "dürfte".


    Wer von der Magie der Schöpfung nichts versteht, der lasse die Hände davon. :p Für die anderen ist es ein "nettes Spielzeug".


    Ein Spielzeug, daß unnötiges Wühlen, Erweitern und so weiter ohne Weiteres vermindern kann. Warum erweitern, wenn die Zeit noch nicht stimmt? Warum "Schwärme verhindern", wenn es gar keine Schwarmvorbereitungen gibt? Warum Blindflug, wenn doch offene Augen und Verstand zur Verfügung stehen?!

  • Laut den Berechnungen ist jetzt der Wendepunkt erreicht, an dem das Schrumpfen der Völker aufhört und die Völker nun wieder beginnen, größer zu werden. In den vergangenen Tagen konnte ich dem Schrumpfen zusehen.


    Bei uns noch nicht. Eilage begann am 7.4., somit schlüpfen die ersten Jungbienen am 28.4.. Bis dahin ist Schrumpfen angesagt.


    Gruß Ralph

  • :daumen: Ja, Blindflug ist nicht notwendig, Bernhard, aber ich hatte doch unüberlegt :oops: "praktisches Spielzeug":roll: geschrieben...

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Ok, treffen wir uns in der Mitte und einigen uns auf "nettes praktisches Spielzeug". :-D


  • Weiselbecher werden recht früh angelegt, daran rumgebastelt, bestiftet, wieder entstiftet, abgetragen, wieder angelegt....


    Kann ich bestätigen. Habe heute einen ganz frisch bestifteten Weiselbecher zu meinem Erstaunen gesehen. Ich gehe auch davon aus dass die noch nicht wirklich übers Schwärmen richten, werde aber auf jeden Fall in einer Woche nochmal kontrollieren.


    Was den Brutumfang angeht: Im Moment scheint es mir hauen sie ja jeden noch so kleinen Winkel den sie finden mit Stifte voll (um das kalte Frühjahr wieder auszugleichen? :confused:)
    Das würde ja dann eher gegen eine feste Eizahl bei bestimmter Temperatur sprechen, oder liege ich da jetzt falsch?


    LG


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Mit dem Erweitern werde ich noch bis zum Wochenende warten. Die Völker haben gerade den Wendepunkt erreicht und im Moment schlüpft nur relativ wenig Brut. Siehe Spalte "Schlupf". Laut Kalkulation etwa 300 Bienen pro Tag. Bis zum Wochenende sind das gerade mal 2.000 Bienen - also etwa eine locker besetzte Wabe (beide Seiten). Da ist kein Gedränge zu erwarten.



    Wie der Tabelle zu entnehmen ist, schlüpfen in der kommenden Woche (Kalenderwoche 18) erst 600 Bienen pro Tag und gegen Ende der Woche dann fast 2.000 am Tag. Spätestens dann wird es langsam eng. Von heute an bis zum 5. Mai sind es über 9.000 Bienen, die hinzukommen. Die können eine Zarge gut füllen, also ist eine Erweiterung langsam angebracht. :wink:


    Die Kirsche hat zwar begonnen zu blühen, aber nur ein Viertel aller Blüten sind tatsächlich offen. Der größte Teil scheint zu verharren - hier bei uns hat es monatelang nicht richtig geregnet. Die Erde ist staubtrocken. Zum Wochenende ist Regen angesagt - ich vermute, daß die Bäume auf den Regen warten und dann mit dem Blühen richtig loslegen. Und so wird den Bienen etwas Aufholzeit verschafft. Ein Rad greift in das andere!

  • Hier ein Update mit aktualisierten Temperaturen. [Für den Niederrhein.] Demnach geht es jetzt langsam in Richtung 1:1 (also 100 % ganz rechts in der Spalte) Brut zu Bienen. In den nicht-manipulierten Völkern habe ich heute nur Weiselnäpfe gesehen, nicht bestiftet. Brutumfang und Bienen entsprechen in etwa dem, was in der Tabelle gezeigt wird.



    In der nächsten Woche sollten die Weiselnäpfe bestiftet und ausgezogen werden. Wenn die Weiselzellen kurze Zeit später verdeckelt werden, werden sie schwärmen.

  • Hallo Bernhard,
    was ich schon lange mal fragen wollte:
    In Deiner Tabelle stehen immer Temperaturmaxima mit Datum weit im voraus.
    Woher weißt Du das jetzt schon?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar, das sind 7- und 14 Tages-Vorhersagen, sowie Temperaturen aus dem Vorjahr für die darüber hinausgehenden Werte. Manchmal habe ich auch nur ein Mittelwert aus einer Klimatabelle genommen. Wie man sehen konnte, hat das Wetter schon ein-zweimal eine unerwartete Wendung gemacht in diesem Jahr. Je näher jedoch der Termin kommt, desto genauer wird der errechnete Wert.


    Bisher war und ist die Tabelle für meine Planung mittel- und kurzfristiger Eingriffe hilfreich. Was ich mittels der Tabelle vorausgerechnet habe, fand ich in den Völkern stets wieder. :daumen:


    Hat jemand anderes seine Temperaturen aufgeschrieben und die Tabelle in Anwendung?