Maus rausschmeißen....

  • Hallo zusammen!


    Ich habe heute nach zweieinhalb Wochen wieder mal mal meinen Außenstand abgefahren. Das Positive zuerst: Er wurde nicht abgefackelt oder bestohlen und beide Völker leben noch. Leider mußte ich feststellen, daß irgendein kräftigeres Wildtier (?) bei beiden Kästen die Fluflochkeile einschließlich Mäusegitter rausgerissen hatte, beide lagen vor den Beuten und es sind ettliche Kratzspuren zu erkennen. Dummerweise haben Mäuse offensichtlich die Gunst der Stunde genutzt und sich einquartiert, zumindest eins der Vökler ist extrem unruhig (Bienen sind ganz oben direkt unter der Folie und machen Radau) und die Windel ist übersäht mit halben Bienen. Ich gehe jetzt mal davon aus, daß da ne Maus drinsitzt. Frage: Kann ich die rausschmeißen, indem ich die Zargen mal anhebe in der Hoffnung, daß die Maus unten am Boden sitzt und dann verschwindet, wenn sie plötzlich "gelüftet" wird. Wie vertreibt man so eine Maus aus dem Bienenkasten ohne die Bienen zu stark zu stören?

  • Ich würde sagen: Scheiss auf das stören, Wetter ist auch gerade gut genug. Wenn die Maus drin bleibt ist das auf jeden Fall schlimmer.


    Irgendwer hatte auch mal einen Tipp gegeben, in welcher Reihenfolge man am besten was wo anlupft so dass man die Maus möglichst sicher raustreibt, aber das habe ich leider vergessen :(

  • Guten Morgen!


    Natürlich von Oben nach unten anlupfen! Und unten -wenn die beute es hergibt - den Boden öffnen ( Gitter und/oder Schublade raus)
    Hatte ich bei einem bekannten - die Maus verschwand.


    Leider kann es aber auch anders gehen:
    In unserem Stand war letztes Jahr eine Maus - die hat es nicht überlebt und mumifizierte und schimmelte so in der Beute zwischen den Rähmchen vor sich hin ( bis ich es bemerkte)
    Dem Volk aht das gar nicht gut getan :-(


    LG: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Wenn es so warm ist, daß die Bienen beweglich sind, treiben die die Maus zügig selbst raus. Ansonsten ist die schonenste Methode das Umlegen wie beim Bodenwechsel. Manchmal kann und muß man gleich die untere zerfressene Zarge mit wechseln.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Irgendwann im Dezember habe ich immer wieder Bienenteile auf der Windel gefunden. Trotz des Gitters muß - vermutlich eine Spitzmaus - zu Besuch gekommen sein. Ausgerechnet ein einzargiges Volk hat sie heimgesucht.


    Vor einer Woche habe ich dann mit einen Schaumgummistreifen das Flugloch komplett verschlossen. Für die Bienen ok, da milder Frost hier in Hamburg.


    Nun gab es zwei Möglichkeiten: Die Maus ist gefangen - oder ich hab sie ausgesperrt.
    Heute nun habe ich seit einer Woche keine Bienenteile mehr auf der Windel - sie ist also ausgesperrt.


    Wäre sie drinnen gewesen, hätte ich eine Leerzarge untergesetzt (Spitzmäuse sollen nicht so gut klettern können), das Mäusegitter entfernt und mit einem Drahrt vorsichtig an der Stelle in den Wabengassen gestochert, die sich über den Bienenteilen befinden. Ob's geklappt hätte ?


    Jetzt lasse ich erstmal wärend des Frostes die Beute zu. Später kommt wieder das Mäusegitter davor und mit Schaumgummi wird das Flugloch sehr klein geöffnet. Es könnte eine Zwergspitzmaus gewesen sein, denn sie konnte durch die Maschen des Mäusegitters hindurch ...

  • Zitat

    Jetzt lasse ich erstmal wärend des Frostes die Beute zu. Später kommt wieder das Mäusegitter davor und mit Schaumgummi wird das Flugloch sehr klein geöffnet.


    Warum so?


    Wenn die gerne zurück möchte, dann ist da nur Schaumstoff - kein Problem für Mäuse jeglicher Art.



    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Moin moin


    ich habe damals eine Mausefalle mit Nutella vor die Beute gestellt und das Flugloch mit einem draht verschloßen mit einen Ausgang für die Maus mit nach außen gebogenen Drähten so das die Maus raus kann aber nicht wieder in die Beute.


    Ene der Geschichte Maus in Falle 2m von der Beute entfernt und Ruhe im Karton.


    MFG der Heini

    Arbeit ist teilweise doof, Arbeit an den Bienen geht, Bienen bei der Arbeit zu gucken macht Laune

  • Moin moin


    ich habe damals eine Mausefalle mit Nutella vor die Beute gestellt und das Flugloch mit einem draht verschloßen mit einen Ausgang für die Maus mit nach außen gebogenen Drähten so das die Maus raus kann aber nicht wieder in die Beute.


    MFG der Heini


    Hallo Heini,
    dann hattest Du auch keine Spitz- sondern eine Hausmaus.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)