Auslesekriterien bei "toleranten" Bienen

  • ...In den 10ern wird man feststellen, das geschlossene Böden Probleme bereiten...


    Ich behaupte mal ganz frech, dass mit 10 Waben die optimale Wabenzahl für eine normale Wintertraube bereits deutlich überschritten ist. Daher der Schimmel.


    Zitat

    ...der gerade ein ganz schlechtes Gewissen bekommt, weil wir immer mehr OT gehen.


    Im Gegenteil - wir sind so was von ON Topic!


    Ein Fehler führt gewöhnlich zum nächsten!


    z.B.:
    vermutlicher Imkergeiz und -bequemlichkeit -> zu viele Wabengassen -> Schimmel im Winter -> offene Böden -> deutlich(!) erhöhter Futterverbrauch -> Zuckerfütterung



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Er meinte die nächste Dekade! ->neue Dekade - neue Mode...


    ...aber weiterhin alte Fehler.


    Ich habe es schon mal an anderer Stelle geschrieben:


    Die Imker befürworten etwas, was in der Baubranche zu Recht verpönt ist:
    Innenisolation bewohnter Räume mit einem stärker isolierenden Material (Leerwaben) als auf der Außenseite (Holz).
    Der Taupunkt wandert so in die (Sandwich-)Wand (Leerwabe-Luft-Beutenwand).



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • (Es ist IMHO weder genügend Isolation (Beuten-Wandstärke) noch genug Pufferzone (Leerzellen) noch ausreichend thermische Masse (Honig als Wärmespeicher/- puffer) um das Warré-Brutnest.)


    Menno, ich hab doch gar nicht von den Warrés geschrieben, sondern von meinen Rähmchen-Beuten. Die Warrés liegen für mich ganz außerhalb jeder Diskussion. :wink:

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

  • ...Die Warrés liegen für mich ganz außerhalb jeder Diskussion. :wink:


    Meine Kisten auch!


    Bauphysik von menschlichen Behausungen mit Beuten für Bienen zu vergleichen finde ich nicht zielführend (zum Glück ist mir ein neutrales Wort eingefallen). Mein Nachbar mästet seinen Zwergdackel, weil er seine Ernährungsgwohnheiten auf das arme Tier überträgt...


    Gruß Jörg

  • (Es ist IMHO weder genügend Isolation (Beuten-Wandstärke) noch genug Pufferzone (Leerzellen) noch ausreichend thermische Masse (Honig als Wärmespeicher/- puffer) um das Warré-Brutnest.)


    Honig als Wärmespeicher...da kann ich nur den Kopf schütteln. Brutnest und Isolation?!


    Hör' bitte auf über Dinge zu schreiben, welche Du nicht kennst. Gute Güte. Tritt doch mal auf die Bremse, sammel Erfahrungen und dann kannst Du uns immer noch deine "Meinung" mitteilen. Du schwemmst das Forum am laufenden Band mit Fehlinformationen zu. Wirr zusammengestellt, teils im gleichen Beitrag sich widersprechend. Was soll das?


    Bei den Bienen wirst Du weniger Hektik und weniger Meinung nötig haben, oder sie werden Dich es lehren. Es kann nicht schaden, als Vorbereitung für den Sommer vom Hyperventilieren langsam runterzukommen.


    Setze deine Kreativität sinnvoll um, nutze sie systematisch. Aufschreiben, aufmalen, vergleichen, Zusammenhänge bildlich darstellen. Sonst hast Du einen Brainstorm und hinterher nur eine verwüstete Gedankenlandschaft, wo kein Stein mehr auf dem anderen steht.


    Jedenfalls steht fest, daß ein Teil von uns hier nicht ständig hinter Dir herputzen und aufräumen kann, wo Du wütest. Lerne Geduld, oder die Bienen werden uns rächen. :wink:

  • Bernhard


    Bevor Du hier aggressiv weiterwütest, schau doch mal in den von Dir (früher jedenfalls) gern genutzten Kondensationsrechner.
    Da findest Du dann auch etwas, was sinngemäß verzögerter oder gedämpfter Temperaturverlauf heist. Durch thermische Masse. Nichts anderes ist auch der Honig.


    Zeige mir die Stellen, wo die Fehlinformationen stehen! (Aber das wolltest - oder konntest - Du ja nicht.)


    Wo ist der Widerspruch in dem zitierten Text?
    (Bretschko hat beschrieben, daß bei einfachwandigen Beuten (ungenügender Isolation der Beutenwände) die Bienen bemüht sind, die fehlende Isolation für den Winter in Form von Leerzellen zu ersetzen. Er begründete so die Notwendigkeit der Breitwabe.
    Im hohlen Baum hat es Wandstärken um die 10cm. Da kann es dann plötzlich auch eine Super-Hochwabe ohne 5cm breiten Luftzellenrand sein.


    Von den gut isolierenden Seegebergern wird berichtet, daß die Bienen bis an die Rähmchenseiten brüten, während in dünnen DNM Holzbeuten das Brutnest offenbar Abstand zu den Rähmchenschenkeln bewahrt.)


    Genau genommen, darf beim Thema Resistenz - meiner ganz persönlichen Meinung nach - auch kaum ein Stein auf dem anderen bleiben.



    André
    P.S.: Physik ist allgemein gültig.

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Na klar, dann überwinter deine Bienen mal auf vollen Honigwaben. Dann werden wir sehen, wie weit Du mit deiner Meinung kommst. :roll:

  • Wo steht das? Was hat das mit meinem Posting zu tun? :eek:


    André
    P.S.: Du hast meines Wissens einen wunderschönen Lehmofen. Wie lange strahlt der noch Wärme ab, wenn das Feuer schon längst aus ist?!

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Hallo Bernhard,


    in den alten Bücher die Du verschlingst- steht da auch was von Bienendichte zur damaligen Zeit?
    Habe auch ein Hinweiß zur Isolation gefunden in dem Buch Deutsche Heimat Sagen , Die Sage vom Honigstein. Die Bienen leben in einer offenen Felsspalte- Stein isoliert gut :-).
    Ein schöner Wanderweg führt nach meiner Info dort vorbei in Rathen bei Dresden- Bienen sind leider nicht mehr zu finden in der Felsspalte.
    Was wohl ein in Saft stehender Baum für eine Isolationwirkung hat, auch wenn er im Winter nicht voll im Saft steht sollte die nicht allzu gut sein.
    Redet euch nicht heiß wegen der Isolationswirkung, von was auch immer- der Bien ist uns doch einen Schritt vorraus.


    Gruß Enrico

  • Habe auch ein Hinweiß zur Isolation gefunden in dem Buch Deutsche Heimat Sagen , Die Sage vom Honigstein. Die Bienen leben in einer offenen Felsspalte


    Gab es damals schon die Varroa dort?!


    Zitat

    Redet euch nicht heiß wegen der Isolationswirkung, von was auch immer- der Bien ist uns doch einen Schritt vorraus.


    Er spricht sehr deutlich zu uns!
    http://www.blaukaut.de/forumskiste/aufstellung_paarweise.jpg


    André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • @Berhard::daumen:


    @André: In der nächsten Saison wirst Du wahrscheinlich mit Deinen neuen Erkenntnissen, dann in erfolgreichen Praxistests, die Imkerei revolutionieren - Gratulation jetzt schon!


    Gruß Jörg
    PS: Habe schon Bäume mit mehreren Metern Durchmesser gesehen. Das muß beim Beutenbau auch berücksichtigt werden!

  • Die Herren,


    bitte geht noch einmal in Euch. Ich weiß, dass Bernhard damals auch als Grünschnabel bezeichnet wurde, der erst einmal imkern lernen sollte (siehe erste Beiträge und erste Nackenschläge). Selbst habe ich auch in diversen Foren die Prügel bezogen und habe mich nicht abbringen lassen. Imkere ich für andere, oder für mich selbst?


    Jemanden zu führen, ist schwieriger, als jemanden zurechtzuweisen. Beides liegt weit voneinander entfernt. Die Führung bedingt Toleranz und Geduld, dass andere besagt lediglich, dass man ersteres nicht beherrscht.


    Also lassen wir uns alle leben und spinnen wir den Faden weiter. Ich fürchte, die meisten von uns Testern haben schon bereits die Weichen gestellt und nehmen das hier nur noch als Nachtisch.


    Mahlzeit