Welcher Beutentyp entspricht der Beschreibung?

  • Hallo, ich bin ganz neu hier und freue mich auf hoffentlich viele Tipps und Austausch hier im Forum.


    Im kommenden Jahr würde ich gerne mit der Imkerei starten, ein Freund hat ein größeres Grundstück mit einem Bienenhaus darauf, das wohl in den 60er Jahren von seinem Opa gebaut wurde. In dem Haus sind sehr viele Utensilien bereits vorhanden, allerdings stand es einige Jahre leer und bedarf einiger Reperaturen...
    Im Bienenhaus sind außerdem auch schon über 20 Beuten enthalten, bei denen ich jedoch nicht weiß, wie man den Typ nennt. Ich versuche es erstmal mit einer Beschreibung, Bilder kann ich wahrscheinlich leider erst im neuen Jahr liefern, wenn benötigt, da es nicht direkt in meinem Wohnort ist.
    Beschreibung: Die Beuten bestehen aus einem größeren Brutraum und einem kleineren Honigraum. Der Honigraum kann aufgesetzt werden, dazu musste ich einen Deckel vom Brutraum und außerdem einige Holzbretter, die als zweite Lage darunter waren, entfernen. Der Honigraum ist eher eine Zarge ohne feste Decke, denn den abgenommenen Deckel des Brutraumes muss man zur Abdeckung des Honigraums darauf legen. Allerdings lassen sich sowohl Brutraum als auch Honigraum ebenfalls von hinten behandeln. Dazu öffnet man eine Klappe an der Hinterseite, wo dann eine Glasscheibe eingesetzt ist. Typisches Hinterbahndlungsprinzip eben, soweit ich weiß. Die Rähmchenmaße sind im Brutraum Deutsch-Normal, im Honigraum kleiner, hab jedoch vergessen hier Maße zu nehmen. Der Brutraum fasst ca. 15 Rähmchen, leider habe ich auch hier nicht gezählt. Anordnung im Querbau... Fazit: die Beuten lassen sich offenbar sowohl von oben als auch von hinten behandeln, und genau dazu konnte ich leider nichts finden...


    Deshalb hoffe ich, dass mir einer von euch helfen kann und weiß wie dieser Beutentyp heisst =)


    Einen schönen Samstag,
    Rugnuza

  • Rugnuza, Die Beuten auf einem Haufen werfen und verbrennen ! Wer weiß,welche Krankheiten darin verborgen sind .


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Abgesehen davon, dass ich eh mit dem Gedanken gespielt habe, mir Magazinbeuten zu basteln, könnte man die Beuten nicht theoretisch abflammen? Bis auf ein paar wilde Völker war ja nicht viel los in dem Bienenhaus, ungefähr die letzten 10 Jahre. Demnach müsste man ja alle Beuten früher oder später abfackeln. Muss man die Beuten wirklich vernichten, vielleicht weiss auch noch jemand den passenden Name dazu?

  • Hallo !




    Deine Beschreibung hört sich irgendwie nach Trogbeuten an (ohne da snach hinten öffnen),
    die haben wir im DNM maß mit 18 Rähmchen im unteren Brutraum und dann 10 Rähmchen (Dickwabe) im Quadratischen aufzusetzenden Honigraum.
    Es imkert sich damit garnicht so schlecht, hat für einiges für sich. Allerdings kenne ich keinen Kurs in dem man dafür eine gescheite Betriebsweise beigebracht bekommt. Wenn man sich aber dazu mal das BUch vom Weiß holt: "Leichter imkern in Trogbeuten" dann kann man damit ganz gut arbeiten.
    Wir betreiben im derzeit bis zu 12 Trogbeuten. Bei Dir tippe ich jetzt mal einfach so auf eine Nenninger wie sie HIER angeboten wird.




    Firefox meldet die Seite von Mirkoseidl als attackierende Seite... Die mache ich dann mal nicht auf...


    Ja, nicht nur Firefox, auch mein GData schlägt Alarm,
    solche Seiten sind für meinen Rechner TABU !



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo ihr Lieben,
    mit den Dingern habe ich auch mal gearbeitet.
    Waren modifizierte "T120er" und hier in der Gegend gar nicht so unverbreitet ab den 60er Jahren.
    Ach ja, auch ich habe nach der Warnung die Seite zu gelassen.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo rugnuza


    wenn die Rähmchen hochkant in der Beute hängen ist es wahrscheinlich eine Thüringer Beute, die man nicht unbedingt verbrennen muß, das Grunprinzip ist das eines Magazins. Es gibt jemand im Forum der damit arbeitet.
    Sind die Rähmchen in der Breite eingehangen, dann scheint es eine Lagerbeute zu sein, für den Anfang auch nicht schlecht.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo und erstmal vielen vielen Dank an alle die geantwortet haben.
    Die Beuten sehen der Nenninger Trogbeute T120 sehr ähnlich, nur "in alt", zB haben sie keine regulierbare Flugöffnung so wie ich das gesehen hab, sondern die ist auf ca. 10cm fix. Sowas kann man ja aber relativ leicht modifizieren. Wie schauts eigentlich mit dem Kontrollboden aus, das wär schon sehr zu empfehlen nehme ich an, ich glaube die Beuten hatten sowas nicht. Aber ich muss sie mir wohl einfach nochmal genau anschauen und ein paar Fotos schießen.


    Vogtländer : Wieso die Rähmchen neu, weil sie brüchig werden oder was hat es mit Freudenstein-Rähmchen auf sich?

  • Hallo !


    Hallo und erstmal vielen vielen Dank an alle die geantwortet haben.


    Wie schauts eigentlich mit dem Kontrollboden aus, das wär schon sehr zu empfehlen nehme ich an, ich glaube die Beuten hatten sowas nicht. Aber ich muss sie mir wohl einfach nochmal genau anschauen und ein paar Fotos schießen.


    Es braucht keinen Kontrollboden, haben wir bei unseren Trogbeuten (ca. 30-40 Jahre alt) auch nicht,
    es gibt genauere und schnellere Varroa Befallsermittlungen als einen "Kontrollboden".
    Anfangs haben wir auch einen offen Varroaboden vermisst und gebastelt,
    heute ärgere ich mich, darin Gedanken und Arbeit verschwendet zu haben.


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  • Ich habe noch ein paar Bienenkästen ohne Kontrollboden aber
    Frage dazu: kontrollierst du nach einer Behandlung nicht, wieviele Varroa fallen? Wenn ja, wie?
    Gruß, Alois