Grobe Schätzung: Ab wievielen Völkern zahlt sich Imkerei in Deutschland aus?

  • Hallo Akasche,

    Nach so langer Zeit eher unwarscheinlich.

    Ich gebe dir einfach den Tipp, selber eine Tabelle zu erstellen.

    Das hat den Vorteil, dass du die Datei selber erstellt hast und die nach deinen Bedürfnissen erstellt ist.


    Fange mit den Erlösen an.

    Teile diese Erlöse in einzelne Sparten auf.

    Honig im Direktverkauf, im Handelsverkauf, Ablegerverkauf, Wachsverkauf etc..


    Ziehe die direkt zuordenbaren Materialosten davon ab. Hierfür benötigst du deine Rechnungen. Falls die Kosten nicht aufteilbar sind, denke dir eine realiatische Aufteilung dafür aus.

    Danach erhälst du so etwas wie ein Rohgewinn.

    Jetzt kommt eine etwas Trickreiche Spalte.

    Deine Investitionen in Form von Anlagevermögen müssen auf deine Spalten verteilt werden. Der Anschaffungskosten werden durch die Lebensdauer geteilt.

    Hier bitte realistisch bleiben. Die Honigschleuder hat lt Finanzamt eine Lebensdauer von 10 Jahren. Eine Beute von 5 Jahren etc. Mir ist ja bewusst, dass teilweise längere Lebensdauern in der Praxis vorkommen. Eine Schleuder mit 30 Jahren anzusetzen, halte ich aber für sehr gewagt.

    Neben den Abschreibungen kannst du sonstige nicht Materialkosten hier rein packen.

    Verkaufst du Wachs, kann man hier den Wachskurs reinpacken.

    Mache eine Summenspalte und addiere Gewinne und Verluste zusammen.

    Das Ganze teilst du durch dein Stundenzahl. Dann hast den Gewinn/Verlust pro Stunde.

    Hast du eine gute Stundenaufschreibung, kann du deiner Sparte dann die Stunden hinzufügen mit dem erwarteten Stundenlohn.

    Ob deine Erwartungen eingetroffen sind siehst du dann in einer Über- oder Unterdeckung.

    Von vorgefertigten Tabellen rate ich ab.

    In der Imkerei gibt es erhebliche Preisunterschiede aufgrund der Regionen in Deutschland. Mein Kollege in Düsseldorf kann locker 50% mehr nehmen, als ich im westlichen Niederrhein.

    Auch sind die Strukturen der Imkereien sehr sehr unterschiedlich.

    Ich baue meine Beuten selbst. Dementsprechend habe ich ca. die Hälfte an Materialkosten für eine Beute. Muss aber die Abschreibungen für die Maschinen und die Stunden dafür ansetzen. Und schon ist das mit dem "Lohnen" wieder relativ.

    Das schlimmste was man machen kann, ist sich selber zu belügen. Ein Controller rundet immer nach oben auf....

    Du weißt somit, wo deine Zahlen herkommen und es kommt zu einem Aha Effekt.

    Du hast damit so etwas wie ein Deckungsbeitragsrechnung.

    Für Andere die schon etwas weiter sind, möchten mal unter dem Stichwort Kuppelkalkulation nachschauen.


    Viel Erfolg.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Die Imker kleinostheim haben eine Exceltabelle auf Ihrer Webseite. Die benutze ich auch, weil sehr viele Positionen eingegeben werden können.


    Google- Imker Kleinostheim- Imkerliche Praxis- Betriebswirtschaft- und im 3ten Text "Preisberechnung für Honig" sind 2 Links drin zum öffnen der Tabelle.


    Viel Spaß und nehmt einen ordentlichen Honigpreis.

    Es gibt keine Probleme, es gibt nur Aufgaben.

  • Hallo Jörg,
    Kapitalintensität meint das Verhältnis von Kapitaleinsatz und Arbeitskraft. Das ist in der Imkerei weit niedriger als in anderen Branchen, weit niedriger z.B. als in anderer Landwirtschaft, wo schon ein Traktor eine Viertelmillion kostet.
    Das Investment für eine Imkerei mit 100 Völkern wird bei nicht mehr als 50.000 Euro liegen. Versuch mal mit dieser Summe eine Kfz-Werkstatt aufzumachen!


    Gruß Wolfgang

    Dir Imkerei hat eine Besonderheit, sie funktioniert schon mit relativ kleinem Geldeinsatz, da sehr viel durch Handarbeit ausgeglichen werden kann.

    Wer klassisch Konventionell imkert, kann etwa ab 200 Völkern davon leben.


    Wer aber auch noch Geld verdienen möchte und einen Betrieb haben möchte, welcher auch in Zukunft geschäftsfähig bleibt, sollte gut 400 Völker einplanen. Dafür braucht man dann aber durchaus schnell saisonale Hilfe und muss in einen ordentlichen Maschinenpark investieren.


    Mit 50.000 € kommst du in der Imkerei aber nicht weit. Alleine Schleuder, Abfüller sind schon 6.000 €, das ist dann aber Minimalausstattung. Dazu dann noch n Auto, sind nochmal 10.000€.

    150 Beuten + 2 Zußätzliche Honugräume + MW + Rähmchen + Farbe macht auch schnell 160 € pro Beute, macht alleine auch 24.000€.


    Honigeimer + Siebe sind auch etwa 1000€.


    Dann brauchst du noch Beutenständer, die man auch mit min 5€/Beute Ansetzen sollte.


    Die Gläser die du brauchst schlagen im ersten Jahr auch schon mit 5000€ zu Buche. Seit 2019 dann noch + Entsorgungslizenz.


    Deine Arbeitsausrüstung ist ist auch mehr als nur das was du zum Hobby brauchst + Kleinteile die man eben mal schnell braucht. Alleine den Posten sollte man mit min 10.000€ in den ersten drei Jahren ansetzen.


    Und ne Werkstatt mit ordentlicher Austattung brauchst du auch.


    Vieles davon mag man zwar schon haben, aber man sollte sich das zumindest bewusst machen, nicht das man ganz ins Kälte Wasser fällt und das wäre wirklich minimalaustattung. Das machst du 19-15 Jahre lang, dann bist du Körperlich auf bzw. bekommst zumindest massive Probleme.


    Unter 200.000€ sollte man nicht ansetzen, 300.000€ muss man in den ersten 3-4 Betriebsjahren ansetzen.


    Was aber wirklich am Anfang hilft, ist wenn man Wohneigentum hat, was einem eine Nutzung für die Imkerei erlaubt.


    Jeder der den Vortrag von rase und Bernhard gesehen hat, wird das Problem verstehen.


    Bei rase Funktioniert es mit einer relativ einfachen Ausstattung und da er das Glück hat, das seine Frau ihn von Anfang an so gut Unterstützt hat und durch ihre Arbeit es beiden ermöglicht hat diesen Betrieb aufzubauen, ohne Kredite oder vorhandensein von massiven Startmitteln (und das ist definitiv nicht selbstverständlich). Wie er es so schön beschrieb; Organisch Wachsen, macht Spass, ist der sichere Weg, obs der richtige ist ne andere Frage


    Wenn man sich dagegen Bernhard anguckt, der in meinen Augen wirklich einen vorbildlichen Betrieb aufgebaut hat, der hat es nur geschafft durch die Investition von massiven Finanzmitteln. Was dabei rumkommt, ist aber so ne Sache, wo man dann schon eun relativ hohea Risiko trägt.


    Den Punkt wie es immer so schön heißt, eine Ernte im Keller, eine aufm Konto und eine in den Beuten muss man ersteinmal erreichen.


    Ein weiteres Problem was man als Imker hat, sind angestellte außerhalb der eigenen Familie, im Sommer ruftan schnell Arbeitszeiten von 12 Stunden auf und je nach Standort und Wanderungen ist man auch mal schnell 14 Tage auf Tour. Im Winter sieht es dann aber so aus das man oft von November bis März keinen Bedarf mehr für einen Mitarbeiter hat.


    Wie willst du das auf dem Arbeitsmarkt abbilden? Ein paar Innereien haben dafür extra Holzwerkstätten. Im Sommer wird geimkert, im Winter werden Beuten für den Verkauf gebaut.

    Hast du so etwas aber nicht, bekommst du kein Personal, niemand will ein halbes Jahr Arbeiten und dann alles wieder ausgeben, weil er ein halbes Jahr warten muss, bis die Saison weitergeht, so etwas ist für den Arbeitgeber ethisch nicht wirklich Tragbar und für den Arbeitnehmer Finanziell und Psychisch sehr belastend. Jedes Jahr neue Mitarbeiter funktioniert aber auch nicht, da der Mitarbeiter dann nicht geschult ist.


    Wie auch immer, man stellt immer wieder fest, Imkerei ist kein Beruf in dem man Reich wird, es ist vor allem eine Lebensweise.

  • Die Gläser die du brauchst schlagen im ersten Jahr auch schon mit 5000€ zu Buche. Seit 2019 dann noch + Entsorgungslizenz.

    Wie auch immer, man stellt immer wieder fest, Imkerei ist kein Beruf in dem man Reich wird, es ist vor allem eine Lebensweise.

    Gläser sind aber kein Anlagevermögem, sondern Verbrauchsmaterial (Umlaufvermögen). Die Kosten dafür sollten nach einem Jahr wieder reinkommen.

    Unter 200.000€ sollte man nicht ansetzen, 300.000€ muss man in den ersten 3-4 Betriebsjahren ansetzen.

    Da ist jetzt aber ein großer Sprung von den dargestellen Beträgen zu diese Summen. Die von Dir genannten Beträge lagen eben noch im Bereich dessen, was ich genannt hatte. Und schwubs wird das um den Faktor 6 erhöht. Hat doch eigentlich ganz gut angefangen die Rechnerei und dann verläßt sie plötzlich den Boden.

    Betriebliche Kostenrechnung geht anders.

    Wenn du freilich noch das Wohnhaus des Imkers mit reinrechnest...


    Und ne Werkstatt mit ordentlicher Austattung brauchst du auch.

    Meine Zahl bezog sich auf eine Imkerei, nicht auf eine Tischlerei. Außerdem wären dann die Beuten billiger.

    Unter 200.000€ sollte man nicht ansetzen, 300.000€ muss man in den ersten 3-4 Betriebsjahren ansetzen.

    Das muss Du jetzt belegen und nicht behaupten. Die Investivkosten kannst Du nicht jedes Jahr erneut ansetzen.

    Außerdem macht die Imkerei dann ja auch Erträge.


    Im Winter sieht es dann aber so aus das man oft von November bis März keinen Bedarf mehr für einen Mitarbeiter hat.


    Wie willst du das auf dem Arbeitsmarkt abbilden?

    Nun die Imkerei ist nicht die einzige Branche mit starken saisonalen Schwankungen. In der Baubranche gibt es dafür sogar eigene Sozialversicherungsregelungen.


    Also den Bleistift gespitzt und sauber gerechnet.

    Es soll ja in Deutschland wirklich Berufsimker geben. Nach Deinen Berechnungen der schiere Wahnsinn!

    Wie auch immer, man stellt immer wieder fest, Imkerei ist kein Beruf in dem man Reich wird, es ist vor allem eine Lebensweise.

    Wer von uns hat einen Beruf bei dem er reich wird? Ab wann ist man reich?


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

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  • Berufsimker wäre das letzte was ich je hätte machen wollen.

    Der Arbeitseinsatz ist enorm, die Investitionen gewaltigig.

    Als Angestellter geht man nach normalerweise nach 8 - 10 Std. nach Hause.


    Das Gehalt als Berufsimker völlig unsicher.

    Als Angestellter bekommst du deinen festen Lohn, jedes Jahr kommen Lohnerhöhungen und Umgruppierungen dazu.


    Im Krankheitsfall bist als Berufsimker völlig unzureichend abgesichert.


    Als Angestellter hast du Lohnfortzahlung.


    Wann geht ein Berufsimker in Rente? Der muss arbeiten bis zur bitteren Neige.

    Ich hatte das Glück mit 59 in Altersteilzeit gehen zu können.


    Wie schafft man es als Berufsimker zur Rentenabsicherung eine Rente zu bekommen, die eine 2 oder 3 als Zahl vorne weg hat.

    Als Angestellter kann man sich normalerweise ausreichend gut für das Alter absichern.


    Ich glaube als Berufsimker oder auch als anderweitig Selbstständiger hätte ich Depressionen infolge von Zukunftsängsten bekommen. Es gibt allerdings auch Situationen wo man gewissermaßen in eine Selbstständig hinein schlittern kann und auch damit zufrieden ist.

  • Ja es gibt in Deutschland noch Berufsimker, ich kenne zwei davon sehr gut. Eins eher ein Betrieb wie rase eins eher Richtung Bernhard.


    Für 50.000€ bekommst du eine Grundausrüstung die dich zur Handarbeit zwingt.


    Die 200.000€ +100.000€ in den folgenden 3-4 Jahren musst (also 300.000 in den ersten 3-4 Jahren) sorgen für eine Ausrüstung die dir viel abnimmt.


    Unteeschied ist bei der Grundrechnung z.B. Schleuder 3000€ + FillUp Grundaustattung 3000€. Entdeckelungsgeschirr 1000€ (oder du arbeitest per Gabel, dann 200)


    Wenn du es so machst das es keine Handarbeit mehr ist, setzt du eher mal 50.000€ für die Schleuderstrasse an, oder Entdecklungsmaschine 5000€ + größere Schleuder 5000€ + Wachsseperator 5000€ + 2 Honigpumpen 2000€ + Entdeckelungsgeschirr 600€ + Schläuche und Zubehör 400€.

    Macht alleine schon 18.000€

    Wobei es auch Sinnvoll sein kann schonmal 10.000€ in die Schleuder zu investieren und eine Radschleuder die als Modul in eine Schleuderstrasse passt zu nehmen.


    Dann brauchst du noch ne Honigabfüllanlage die Automatisch läuft. Da gehts es bei etwa 15.000€ los (Lyson Anlage + Honigpumpe + Behälter + Hubvorrichtung für die Kartons).


    Evtl. reicht da auch eine Fillup mit einfachem Drehtisch + Scherentisch, sind aber auch schon 7000€.


    Honigrührmaschine ~ 3000€ wenn eine den reicht. Oder du rührst von Hand.


    Etteketier und Verdeckelungsmaschine die auch für DIB Gläser geht ~6000€.


    Ezylift + Entsprechender Hänger 15.000€.



    Ab 250 Völkern braucht man ungefähr so eine Ausstattung, allerdings hat die Ausstattung dann auch den Vorteil Ein paar Teile kann man zwar noch weglassen, aber es ist Zeitlich und belastungstechnisch so, das sich aber einer Völkerzahl von ca. 200 die Investition in diese Maschinen schon so auszahlt, das man eher auf 300-400 Völker aufstockt und den Maschinenpark nutzen kann.


    Für 400 Völker musst man aber auch 600 Beuten einplanen, welche schon 64k€ ausmachen. Dann kommt man aber auch nicht mehr um ein Lager rum (es sei dann man hat das Glück und hat eine. Bauernhof mit Altgebäuden). Da bieten sich dann z.B. überdachte Außenlager an.


    Aber man kann natürlich auch alles von Hand machen, dann ist aber bei 200 Völkern das maximum erreicht und der Körper leidet extrem unter der Belastung.

  • Ich glaube als Berufsimker oder auch als anderweitig Selbstständiger hätte ich Depressionen infolge von Zukunftsängsten bekommen.

    Ist halt nicht jedermanns Sache. Ich z. B. führe das gefährliche und wilde Leben eines Selbstständigen und bin dabei ganz froh und munter.

    Für Alter und Krankheit kann man sich übrigens privat absichern. Kostet halt Geld, das man miteinkalkulieren muss. Nicht jede selbstständige Existenz ist eine prekäre. Und es gibt aber auch genug prekäre abhängige Beschäftigungsverhältnisse.

    Ich jedenfalls wollte keinen Job haben, an dem das wichtigste die zeitige Verrentung ist.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ich würde mal schätzen 1000€ Kapitaleinsatz/ Volk.

    Zitat

    Man verschätzt sich niemals so, wie man sich verrechnet.

    Das ist jetzt 'ne Zahl aus dem Leben. Lager, Auto, usw. Dann ist doch die Frage: was ist denn Imkerei? Definier mal!


    Verkauf im Faß/Großgebinde? 400 Völker

    Verkauf direkt? 100-150 Völker (immer ohne Angestellte)

    Verkauf von Dienstleistungen (Stockluft/Apitherapie/Blabla-teuer) und fünf Völker im Garten und ein Finger im Imkermarkt? 5 Völker.


    Hast Du 'ne Familie und Kinder? Wohnst Du in Schwabing oder McPom in der Pampa?


    Wenn das alles geklärt ist, würde ich zu Bleistift und Taschenrechner greifen. Davor ist Tee und Tagträumen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ohne Selbstständige keine Angestellten!


    Gruß

    Werner

    Jedem das seine Werner, wobei du sicherlich Recht hast 😀

    Mir war eben ein sicheres Einkommen und die Aussicht auf eine gute Altersabsicherung bei früher Altersfreizeit wichtiger als die einkommensmäßig oft hohen und oft tiefen Ausschläge der Selbstständigkeit, außerdem muss auch die Frau mit dem doch ganz anderen Leben eines Unternehmers zurecht kommen. Meine Frau liebt z.B. auch die Sicherheit eines festen Berufes und hätte nicht die Lust gehabt mir ständig bei einer Imkerei neben ihrer Arbeit zu helfen.

    Ich weiß z. B. nur zu gut wie sich die Selbstständigkeit als Landwirt anfühlt, die haben auch oft nächtelang im Bett wach gelegen und überlegt wie sie die Investitionen am besten händeln, zum Beispiel wenn der Bau eines neuen Laufstalles ansteht. Schnell trifft man eine falsche Entscheidung und das kann wirtschaftlich schwerwiegende Folgen haben

    Nicht einfach!

  • Im Krankheitsfall, musst du in der Landwirtschaftlichen Krankenkasse sein, dan bekommst du im Krankheitsfall wenigstens einen Ersatzarbeiter für dich gestellt (die Versicherung in der gesetzlichen ist dagegen uninteressant, da du als Selbständiger auch keinen Ausgleich bekommst).

    Rente, da wechselt man ab 90 Völkern zwangsweise in die Landwirtschaftliche Rentenkasse, die hat ihre eigenen Tücken, wie z.B. die Versicherungspflicht für Ehepartner und die Auszahkungsbeträge sind auch so ne Sache. Wenigstens hat man keine als Imker keine Probleme mit der Verpachtung von Betriebsflächen.


    Oder kurz gesagt, hast du 200 Völker, bleibt am Ende des Jahres nichts über und der Verdienst ist in etwa so hoch, das man in den Betrieb nur um das nötigste investieren kann. Bei 300 Völkern, kann man genug in den Betrieb investieren um ihn durchaus auch zu modernisieren. Ab 400 Völker bleibt sogar ein nennenswerter Betrag über und man kann privat Vorsorgen.