Balkonbeute / Balkonbienen

  • Hallo,
    die Dynamik die mir von dieser Seite entgegengesprungen ist, seit ich sie im Sommer gesehen habe, scheint leider schon etwas erlahmt zu sein; es hat sich nichts geändert trotz Ankündigung.
    Die versprochene Bauanleitung genauso wie die regelmäßigen Arbeitsanweisungen fehlen immer noch.
    Wenn ich richtig schätze fasst die Beute 22-24 Waben. Sollten die Stadtbalkonbienen gute Trachtverhältnisse (Linde etc.) haben hätte ich kein Vertrauen in die beiden Blumenkastenhalterungen. Der freie Fall ist diese Kiste dann sicher.
    Und ob ich "Bienenretterpate" für 32,50 € jährlich mit der versprochenen 250 gr Honiggabe werden würde, wenn ich keine eigenen Bienen hätte, ist mehre als fraglich.
    Aber ich wünsche den Freunden trotzdem viel Erfolg.
    Mich hätten schon ein paar Bilder der ganzen Sache im Betrieb interessiert. Na ja, kommt noch.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo !



    Hallo,
    die Dynamik die mir von dieser Seite entgegengesprungen ist, seit ich sie im Sommer gesehen habe, scheint leider schon etwas erlahmt zu sein; es hat sich nichts geändert trotz Ankündigung.
    Die versprochene Bauanleitung genauso wie die regelmäßigen Arbeitsanweisungen fehlen immer noch.


    Für mich sieht das wie eine modifizierte Mellifera Einraumbeute aus,
    die hat halt Dadant hoch !




    Wenn ich richtig schätze fasst die Beute 22-24 Waben. Sollten die Stadtbalkonbienen gute Trachtverhältnisse (Linde etc.) haben hätte ich kein Vertrauen in die beiden Blumenkastenhalterungen.


    32 Waben Kuntsch hoch steht da ....



    Der freie Fall ist diese Kiste dann sicher.


    ... das sind dann übern Daumen voll rund 64kg Honig/Wabe
    + Rähmchen und Umfeldkonstruktion, da wird das mit dem Halter schon arg eng.



    Und ob ich "Bienenretterpate" für 32,50 € jährlich mit der versprochenen 250 gr Honiggabe werden würde, wenn ich keine eigenen Bienen hätte, ist mehre als fraglich.
    Aber ich wünsche den Freunden trotzdem viel Erfolg.
    Mich hätten schon ein paar Bilder der ganzen Sache im Betrieb interessiert. Na ja, kommt noch.
    Gruß Eisvogel


    Der Bienenvermieter hier in der Gegend gibt für einen 50,-er = 2,5kg Honig.



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Bald wird es selbstverständlich, mal eben ein bischen zu imkern. Gehört so dazu. Bienenhaltung ist eben hip im Moment.


    Und der Ärger mit den Nachbarn auch.


    Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Ach,
    sieht doch ganz nett aus. Gut, das Gewicht und die Halterung einer Granitplatte auf Mauerwerk, mein Statiker wäre nicht begeistert. Und der bautechnische Dauerdurchzug hat sicher nichts mit Beutenklima zu tun. Aber auf dem Balkon ist die Kiste sicher durchdachter als zwei Zandertürme. Ich hätte den Deckel vorn mit zwei Scharnieren ausgestattet. Zur Fluglochbeobachtung sollte schon ein Küchenfenster um die Ecke sein sonst olala, olala. Und mit einem Großlochbohrer lässt sich auch noch ein Vogelhäuschen draus machen. Allerdings, über die Lage des Standorten müssen wir nochmal reden. Kann man so ein Video nicht machen, wenn die S-Bahn streikt?
    Viele Grüße
    Wolfgang, der Heute keinen dauerdurchzug haben wollte

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.


  • 32 Waben Kuntsch hoch steht da ....


    ... das sind von der Wabenfläche dann fast 3 Magazine mit Zander oder DN. Dafür schaut der "Balkonkasten" aber recht zierlich aus.




    ... das sind dann übern Daumen voll rund 64kg Honig/Wabe
    + Rähmchen und Umfeldkonstruktion, da wird das mit dem Halter schon arg eng.


    Der Standard-Balkonkasten-Halterung würde ich auch nicht ganz trauen, sonst gibt es nicht nur Flugbienen, sondern auch Flugkästen! :-)


    Noch ein Detail, das mir bei den Fotos aufgefallen ist: Die Rähmchen liegen direkt an den Vierkantleisten (als seitliche Abstandshalter) an und werden da sicher heftig verkittet. Eine Nut ist für Hobbybastler schwerer herzustellen, könnte aber mit einem korrekten Beespace sinnvoller sein als die innen angebrachten Vierkantleisten.


    Ich schließe mich Eisvogel an: Viel Erfolg und ein paar Fotos von einer besetzten Beute wären schön!

  • Hallo zusammen
    Habe gestern per Mail die Bauanleitung bekommen.
    Ich werde sie mir mal Bauen und zwar hat dies einen Grund....


    Meine Beuten stehen nicht bei mir zu hause und ich will einfach mit dieser Balkonbeute mir den einen oder anderen Ableger ziehen. Ich hab ein 13m Balkon wollte aber mir den nicht noch mit einer Zanderbeute zustellen ;)


    Ich besorge mir am Samstag das Holz was mir noch fehlt und fang dann mal an zu Leimen und zu Schrauben mal sehen was daraus wird.
    Werde dann auch mal Bilder hier ins Forum setzen.
    Die einzige Frage die ich mir stelle wie ich das mit dem Absperrgitter machen soll.


    LG Mario

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Paperboy ()

  • Ich würde in der Dachrinne am Balkon unbedingt noch ein Pärchen Enten halten, denen einen Teilbereich des Balkons abstecken. Dann haben die auch ab und zu mal frisches Wasser und können hin und herschwimmen.... vielleicht taucht auch mal ein Eisvogel auf, denen soll es ebenfalls ganz schlecht gehen so in Sachen Lebensraum und Stückzahlen.


    Herr, laß Frühling werden!!


    Gruß


    Marion


    die meint, wenn`s geht, geht`s halt und wenn nicht, muß man das mal realisieren.
    Ansonsten am Ende der Volltracht immer schön drunter den Parkplatz blockieren :eek:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ach, Ihr habt ja Recht mit dem Gewicht und den Balkonkastenhaltern, aber geil aussehen tut es schon.
    Wenn sich der getarnte Eulenkasten für die Nachbarn beim sonntäglichen Balkonbrunch auch noch als Honigspender für Schrippen outet, dann ist wohltuender Neid derselben schon mal gebongt !


    Auch der Verkaufsspruch (erster Satz, o.k. leicht eingedampft von mir) ist super gelungen:
    Die Balkonbeute - bequemes, sicheres sowie artgerechtes Imkern am Balkon ist möglich.
    Kling ! Schon gekauft (das Konzept) - wo soll ich unterschreiben ?
    Und da bitte auch nicht so pingelich sein: "artgerecht" meint für mein BrunchVerständnis in diesem Fall auch oder vor allem Homo sapiens sapiens:daumen:


    Wenn jetzt noch Fotos des locker gehandelten Balkonbeutenjahreslaufs folgen, kann das ganze nur an credibility gewinnen.


    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Verbesserungsvorschläge meinerseits hinsichtlich der Balkonbienen.


    1) Ich halte es für gefährlich, wie die Beute an der Außenseite des Balkons hängt und wie verschiedene Teile der Beute lose und damit ungesichert sind. Der Varroaboden kann bei der Entnahme aus der Hand entgleiten - vor allem am langen Arm zur Seite herausgezogen - und nach unten stürzen. Das ist eine Gefahr für untenstehende Menschen. So ist es auch mit dem Deckel oder auch ganzen mit Bienen besetzten Waben(!). Hier würde ich zumindest den Deckel und den Varroaboden mit einer starken Schnur gegen das Herabfallen sichern.


    2) Es ist ja ein beliebter (Anfänger-)Fehler, die Bienen der Honigwaben wieder mit dem Besen auf andere Honigwaben abzukehren - nur um ihnen bei der nächsten Honigwabe wieder zu begegnen und wieder abzukehren. Nach mehrmaligem Abfegen kann die Stimmung der Bienen sehr schnell kippen. Deswegen wäre es besser, die Bienen über einen Trichter in einen Schwarmkorb abzufegen und erst nach der letzten Honigwabe wieder in das Volk zu geben.


    3) Ein Bienenbesen ist leicht mit Wasser anzufeuchten. Es bleiben dann weniger Bienen in den Besenhaaren hängen.


    4) Eine Lagerbeute sollte für den Winter einen Bienenabstand (beespace) über den Oberträgern besitzen und von oben gedämmt werden, damit die Bienen die Waben wechseln können und so nicht vom Futter abreißen. Ein hoher Rand rundherum verhindert außdem sehr effektiv ein Überquellen der Bienen über den Rand hinaus, wenn die Beute mal richtig voll besetzt ist. (Ich habe das so bei T120-Beuten, sehr praktisch.)


    5) Mich würde mal interessieren - und da bin ich wahrscheinlich nicht der Einzige, wie sich der Preis zusammensetzt, für den die Beute angeboten wird. Erscheint mir etwas zu überteuert - da bekommt man ja zwei Dadantbeuten mit Vollausstattung für.


    Viele Grüße


    Bernhard