Zargen: Leimen, Nageln oder Schrauben?

  • Moin, moin!


    Bin gerade dabei mir 1,5DN Segeberger Holzzargen zu bauen.
    Wie bekomme ich die 4 Bretter zusammen gebaut?
    Hab irgendwo was von einer "Zargenmaske" ( Holzplatte mit dem Zargeninnenmaß) gelesen für die Orientierung.


    Nagelt ihr eure Zargen?
    Ich würde sie eigentlich schrauben, falls man sie mal wieder demontieren müßte.
    Und leimen???? Auch dann bekomme ich die Zarge ja nie wieder auseinander, oder?


    Grüße und Danke aus HH


    Andreas

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Ich fand es praktisch, eine perfekt passende, rechtwinklige "Innenkiste" zu haben, um die ich die Bretter herum stellen konnte.
    Ich leime und schraube.


    Gruß, Gunnar

    Meine Bienen fliegen zu 100 % mit flüssigem Sonnenschein.

  • Und ich leime (3D-Holzleim!) und schraube (selbstschneidende Schrauben!). Mit Nageln meinte vieleicht mal jemand das Nageln mit einem Druckluftnagler ...


    Die Stirnflächen der Bretter müssen genau rechtwinklig sein, dann wird die Kiste auch rechtwinklig.


    Ansonsten ist dabei eigentlich gar nicht so viel verkehrt zu machen.


    Gruß Jörg

  • Zitat

    Ich würde sie eigentlich schrauben, falls man sie mal wieder demontieren müßte.
    Und leimen???? Auch dann bekomme ich die Zarge ja nie wieder auseinander, oder?


    Für die Demontage tut's am besten Tesafilm. :u_idea_bulb02:


    Im Schwabenländle nimmt man Leim + Schrauben.

    Mit freundlichen Grüßen -- Traugott Streicher

  • Wenn das Holz genutet ist dann genügt schrauben, bei 18mm Brettern habe ich vorgebohrt, mit Leim eingestrichen und dann geschraubt.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • ...Wie bekomme ich die 4 Bretter zusammen gebaut?
    Hab irgendwo was von einer "Zargenmaske" ( Holzplatte mit dem Zargeninnenmaß) gelesen für die Orientierung.
    Nagelt ihr eure Zargen?


    Hallo Andreas,


    ich lasse mir alles im Baumarkt zuschneiden und dann wird nur noch zusammengeschraubt.
    Als Form für den rechten Winkel (freihändig wird`s schief) habe ich eine Grundplatte genommen, etwas größe als das Zargenmaß.
    Darauf habe ich 2 dicke Leisten exakt im rechten Winkel geleimt.
    Diese Leisten dienen als Anschlag für die Zargenbretter.
    Damit stelle ich 2 Zargenwinkel mit Verschraubung her und dann schraube ich noch die beiden Winkel zusammen.
    Läßt sich für viele rechtwinklige Sachen verwenden, so z.B. auch für den Boden.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Ich schraube meine (Hohenheimer Einfachbeute), fräse aber eine 2mm-Vertiefung, wo sie zusammenstoßen. Das erleichtert den Zusammenbau sehr.


    Gerhard


    Hallo,


    ich schraube auch ohne Leim. Das mit der Nut musst du mir mal näher erklären, wie das dir beim schrauben hilft.
    Vorbohren mach ich auch, sonst reisst das Holz zu leicht.
    ICh hab´s ohne schablone rechtwinkelig inbekommen. Erst an jeder Ecke eine Schraube, etwas ausrichten mit winkel, rest fest schrauben.


    MFG Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Hallo Thosten,


    ich habe Gerhards 2mm-Vertiefung so verstanden, daß er damit an der Seitenwand einen Anschlag für die Strinwand schafft - stimmt das?


    Das mit dem Vorbohren kannst Du Dir komplett sparen, wenn Du selbstschneidende Schrauben nimmst. Ich habe 2 verschiede Sorten. Dünne "Dielenschrauben" vom Praktiker und dickere vom toom, beide mit Torx. Die von toom gefallen mir besser und mit denen reißt nix mehr!


    Gruß Jörg


  • Ja, genau. Schau den Bauplan der Hohenheimer Einfachbeute an, da siehst du das Prinzip. Ich mache die Nut einfacher und nur 2mm tief, das reicht vollkommen zur Fixierung. Ich nehme 4.0x50 Spanplattenschrauben, mit Vorbohren wenn es ins Stirnholz geht.


    Gerhard

  • Moin,
    vorbohren und schrauben - ohne Leim.
    Dann kann man nämlich im Notfall mal eine Seite abschrauben, und auch Verbau noch zerstörungsfrei retten, ohne ein großes Gematsche anzurichten.
    Die Makita ist immer in der Bienenwerkzeugkiste mit.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen