Bienenfluchten montieren / Welche Richtung ?

  • Hallo,


    ich möchte meine Bienenfluchten montieren und frage mich,
    auf welche Seite in der Beute die gelben Bienenfluchten (rund, groß) geschraubt werden sollen?
    Werden sie in Brutraumrichtung montiert oder in Honigraumrichtung ?


    Vielen Dank

  • Hallo,


    wenn du diese (oder ähnliche) hast:
    http://www.imkereibedarf-tyroller.de/catalog/popup_image.php?pID=360&osCsid=4ab4652d33d450482bd2501577b0a06b


    dann werden die so eingelegt, dass die Seite mit dem "imgut" Logo auf der Honigraumseite ist. Dann gehen die Bienen in das viereckige Loch rein und kommen durch eines der beiden kleinen Löcher der Unterseite (oben im Bild liegt eine Bienenflucht mit der Unterseite nach vorne) wieder raus.


    Stefan

  • Es geht auch garnicht anders. Wenn du es andersrum machst, fallen sie heraus. Wie kommst du jetzt auf dieses Thema? Zwischenböden mit Bienenfluchten sind doch erst zur Honigernte aktuell?


    Gruß Ralph

  • Eben so,
    dass sie im eingebauten Zustand nicht rausfallen können. Ich würde sie aber erst einlegen, wenn ich sie brauche, weil sie beim Transport oder umstapeln wieder rausfallen können.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der dem Vettel gratuliert

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Klingt alles ein wenig durcheinander.
    Die Bienenflucht als Solches wird "unten" angebracht, also keineswegs IM Honigraum.
    Bleiben wir bei dem Beispiel: http://www.imkereibedarf-tyroller.de/catalog/popup_image.php?pID=360&osCsid=4ab4652d33d450482bd2501577b0a06b
    Hier wird die Immgut-Seite von unten an die Abtrennung zwischen Brut-und Honigraum montiert. Also so, wie Jörg geschrieben hat: montiert auf die Seite, auf die die Bienen gehen sollen.


    Gruß: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Hallo Freunde, hallo Drohn :-),
    davon mal ganz abgesehen, dass es hierbei richtig viele Parallelen gibt, schließlich wollen wir, dass die Bienen oder die Dinger ( ohne Schrägheck ist es kein Auto ) möglichst schnell in Ziel bzw. in die untere Zarge kommen. Dafür sollten weder die Fluchten noch die Dinger ( s.o. ) natürlich sowohl im Zwischenboden als auch in Kurve 4 richtig herum drinstecken bzw. stehen. Also ganz abgesehen davon, dass es Parallelen gibt, gibt es auch noch ein Leben außerhalb der Glotzbeute, neben dem Liebig-Dispenser und außerhalb des Honighäuschens, ja sogar außerhalb Bonns. Und im Überschwang der Gefühle rutscht einem schon mal was Nebensächliches raus, wie z.B. ein Dings bei Regen und glitschigem Belag.
    Viele Grüße
    Wolfgang, ohne jeglichen Zusatz, nicht mal mit dem Hinweis darauf, dass die ewigleit sich ganz schön lange hinzieht, vor allem am Schluß

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Nein Anni, sorry,
    genau umgekehrt. Sie werden von der Honigseite in das vorgesehene Loch gelegt. Dabei verhindert der Falz auf der Oberseite ( Honigseite ) ein Durchfallen der Teile ( kein Schrägheck ). Von der Brutseite eingesteckt können sie herunterfallen. Genug Verwirrung. Und noch eins zu meinen vielen Schreibfehler. Es ist eine ganz schlimme Kombination aus abgenutzter Tastatur, Schnelligkeit und Faulheit zur Korrektur. Kann nur darauf hoffen, dass ihr den Unterschied zwischen ewigleid und Ewigkeit erkennt.
    Viele liebe Grüße
    Wolfgang, dem schon mehr Bienenfluchten herausgefallen sind, als Du jemals besitzen wirst :-)

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Na sowas, wieder eines Besseren belehrt.
    ich habe diese hier:
    http://www.bienenzuchtbedarf-g…oduct_images/popup_images
    Und da ist das komplette gelbe Teil nach UNTEN gerichtet, das Fluchtloch der Bienen ist Oben in der Absperrung
    Siehe wie hier in diesem schnell heraus gesuchtem Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=AFcxIEZs6hk&feature=related


    Gruß: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Aber Anni,
    es gibt auch eine höchst imkerlich-wissenschaftliche Erklärung. Stell dir folgenden Versuchsaufbau vor. Du brauchst einen besoffenen Mann und eine Flasche Chanel Nr. 5. Wenn Du den Selbstversuch wagen willst tut es auch eine leicht angesäuselte Frau und eine Dose Axe 2o12, last Edition, oder einfach, mein Favorit, der Duft des wilden Ebers. Also dein sturzbetrunkener Ehemann liegt auf dem Boden und kriecht auf allen Vieren durch die Gegend. Er sucht Hilfe, Zuspruch, Vertrauen, Liebe oder jemand, der ihn bedauert. Plötzlich riecht er Chanel Nr. 5 oder dich. Oh, was für ein Unglück, er fällt in eine kleine Grube. Ein Riffelboden, ein Lochblech oder das maschendrahtzaunartige Metallgeflecht rund um den Rand eines im Pazifig kreuzenden Flugzeugträgers fängt ihn auf und hält ihn auf. Er ist verzweifelt, alles dreht sich, aber der Duft kommt von Unten. Er krabbelt wie in seinen ersten Kindheitstagen herum und denkt:" Mist, eingemauert"! Dann bemerkt er einen kleinen Ausweg ( hoch käme er in seinem Zustand sowieso nicht mehr ), ein Gang aus dem es auch riecht. Er folgt dem Tunnel und bemerkt, dass er zu eng ist um umzudrehen. Oft hat er sich schon gedacht es wäre Zeit umzukehren, weniger zu trinken, immer mal wieder ein Glas Wasser zwischendurch zu nehmen oder wenigstens auf diese vermalledeide Mischung aller möglichen Getränke zu verzichten, aber zu spät, es gibt kein zurück. Der Gang wird immer enger, doch da, ein Ausgang. Wird er und seine Fettleber da durchpassen? Ja, ja, mit letzter Kraft schafft er es, er ist durch, endlich im Brutraum, wo er dann auf dem Boden vor dem Bett, alle viere nach allen Richtungen ausgestreckt liegen bleibt und einschläft.
    So funzen Bienenfluchten, und wenn Du interessiert bist, schreibe ich dir Morgen, mit welchenm Versuchsaufbau Du nachweisen kannst, dass keine neuen Bienen in den Honigraum kommen.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der das Alles schon lange hinter sich hat

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.