Beuten kaufen. Wo? Qualität?

  • Ich will über den Winter schon mal für die nächsten 2-4 Völker ausrüsten.


    D.h. noch 4 Beuten (vielleicht noch einige Zargen als Zusatz Honigraum) müssen her.
    Eigenbau ist interessant, da ich gerne und viel mit Holz arbeite und auch Zugriff auf alle geeigneten Maschinen habe.
    Jedoch wollt ich das ganze erst mal versuchen. Vielleicht an einer, maximal zwei Beuten. Muss auch sehen in wiefern sich Material und Zeitaufwand lohnen im Vergleich zum kauf.
    Bei Rähmchen ist es mir die Zeit beispielsweise nicht Wert, bei 80Cent/Stück.


    Es gab mal einen Thread der sich über Qualität der einzelnen Shops unterhielt. Finde diesen leider nicht mehr.
    Kann mir wer vielleicht aushelfen?


    Alternativ: Ich finde von der Verarbeitung her die Beuten von Holtermann ansprechend. Qualität soll aber solala sein hab ich in Erinnerung.
    Dort werden jetzt "so lange der Vorrat reicht" Zargen aus Lärche angeboten. Machen die sich besser?


    Oder empfehlt ihr komplett andere Anbieter/Hersteller?


    Gesucht werden DNM Beuten. Momentan habe ich wie schonmal erwähnt eine Heroldbeute: Schön verarbeitet, Naturholz mit Verzapfung statt Schrauben. Aber halt viel Wildbau zwischen den Zargen wie ich es von Heroldbeuten gelesen habe.
    Die andere ist - ich weiß es ehrlich gesagt nicht - Kaltbau, Griffleisten, 11 DNM Rahmen, Metallauflagen (schmal). Passt zu keinen der Abmessungen der Beuten die ich in Beschreibungen finden kann.
    Diese will ich aufgrund von Lücken zwischen den Zargen (Bienen nutzen diese sogar als Zweitflugloch!) auch austauschen.
    Ob es jetzt die Liebigbeute ist oder eine andere ist mir eigentlich egal. Sollte nur aus Holz sein.

  • Hallo Patrick,


    mein Tipp: einfach mal eine Beute nachbauen, vielleicht stückweise für Deine Bedürfnisse optimieren ... Das kostet deutlich weniger als eine Gekaufte, zumindest mir macht das Kistenbauen Spaß und ich kann innerhalb von 1...2 Tagen neue/andere/zusätzliche Teile (Böden, Zargen usw.) herstellen. Das ist manchmal in der Saison wichtig oder wenn sich wieder Theorie und Praxis nicht decken ...


    Gruß Jörg

  • Hallo Patrick,


    Odenwald? Eher Bergsträßer Region, oder im tiefen Odenwald? :wink:


    Da Du ja, wenn ich das richtig sehe, erst angefangen hast Bienen zu halten, würd ich Dir empfehlen nicht als erstes gleich ne neue Beute zu erfinden:wink: Wenn Du eine hast, mit der Du zufrieden bist, kannst Du die immer noch nachbauen...


    Im Handel gibt es die quadratischen DN Beuten, für 10 oder 11 Rähmchen. Die kannst Du im kalt- und warmbau führen, anders als Herold und die Hohenheimer für DN) Die heißen bei jedem Hersteller irgendwie anders, und haben zT auch unterschiedliche Wandstärke und Falzhöhe (wie ich leider feststellen musste). Mit dem Verbauen hängt es m.E. auch davon ab, welche Rähmchen du reinhängst.


    Geh in die Imkerläden im Umkreis, und schau dir das an. Wenn Du zugriff auf Holzverarbeitungsmaschinen hast, gehe ich davon aus, dass Du nicht das erste Mal was mit Holz zu tun hast. Das erkennst Du dann schon, ob die gut verarbeitet sind. Die einfachen vom Steinmann kann ich zB nicht empfehlen, aber ich kenne einen Imker, der mit denen zufrieden ist, allerdings lackert er die auch, ich nicht. Die vom Keß sind sehr gut, aber schwer....Wagner hat nicht nur Dadantbeuten (die sehr gelobt werden), die DN von ihm kenne ich aber nicht.
    Im Versand habe ich mir bisher nur von Bergwinkel Hohenheimer Zander schicken lassen. Die kann ich empfehlen (bis auf den Deckel). Aber Du suchst ja DN :-D


    Es ist wie immer, letztlich wirst Du selbst gucken müssen...


    Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Hallo Patrick,


    mein Tipp: einfach mal eine Beute nachbauen, vielleicht stückweise für Deine Bedürfnisse optimieren ... Das kostet deutlich weniger als eine Gekaufte, zumindest mir macht das Kistenbauen Spaß und ich kann innerhalb von 1...2 Tagen neue/andere/zusätzliche Teile (Böden, Zargen usw.) herstellen. Das ist manchmal in der Saison wichtig oder wenn sich wieder Theorie und Praxis nicht decken ...


    Gruß Jörg


    Habe bereits eine Zarge Herold testweise nachgebaut. Funktionierte ganz gut.





    Tiefster Odenwald :)
    Will nichts neu Erfinden. Eigentlich nur sehen, ob ich die bekannten Systeme mit relevanter Ersparnis und gleicher oder besserer Qualität selbst herstellen kann.



    Danke für den Link!

  • Ich komme mit den DNM Magazinimkerbeuten von Bergwinkel sehr gut zurecht.
    Ein Bug/Feature ist zudem dass 13 Rähmchen rein passsen.


    Was du zu dem Thema auch noch bedenken solltest:
    Schau dass du möglichst früh auf ein einheitliches bzw. kompatibles Zargenmaß kommst.
    Ich habe aus den Anfangszeiten zwei Beuten rumstehen die nicht zu den o.g. Magazinimkerbeuten passen. Das verkompliziert es schon etwas, wenn du vor jedem Besuch überlegen musst welche Beuten an welchem Stand sind, welche Aufsätze du mitnehmen musss um ggf zu erweitern usw.
    Böden lassen sich nicht mal eben schnell wechseln usw.


    Gruß


    Peter


  • Denke das ist nicht das Problem.
    Die beiden die ich jetzt habe, Herold und Mr.Misterium stehen direkt im Garten.
    Alles was dann auf andere Grundstücke bei mir stehen soll, also nur per Fahrzeug erreichbar ist soll und wird einheitlich.
    Aber danke für den Tipp!

  • Moin, moin,


    bei Dehner haben wir über 2 Jahre hin versucht, Beuten zu kaufen und diesen Versuch dann erfolglos abgebrochen. Wie lange es also wirklich bis zur Lieferung dauert, weiß ich nicht sicher.


    Ich würde dort nichts mehr kaufen.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • patrick


    Seit dreißig Jahren informiert die Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker neutral über die Anforderung an Beuten und Rähmchen!
    Wer sich das zu Herzen genommen hat, hat keine Probleme mehr mit überbauten Oberträgern und Wildbau zwischen den Zargen.
    Gruß
    hardy2


    Tief im Odenwald steht ein Imkerwunderland, darinnen steht ein Imker, der Wagner wird genannt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Hardy2 () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • patrick


    Seit dreißig Jahren informiert die Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker neutral über die Anforderung an Beuten und Rähmchen!
    Wer sich das zu Herzen genommen hat, hat keine Probleme mehr mit überbauten Oberträgern und Wildbau zwischen den Zargen.
    Gruß
    hardy2


    Tief im Odenwald steht ein Imkerwunderland, darinnen steht ein Imker, der Wagner wird genannt.



    Davon hätte ich aber im besten falle erst 18 Jahre Wind bekommen können rechnet man mein Alter abzüglich der Jahre ohne die Kunst des lesens :)


    Ich bin mir durchaus mittlerweile über die Wildbauprobleme der Heroldbeute aufgrund des zu großen Abstands bewusst, wollte aber dennoch meinem Patenonkel, welcher mir freundlichst zwei Beuten zum Start schenken wollte das Geschenk ausschlagen :)


    Den Aufenthaltsort und die Bedeutung des Herrn Wagner musst du mir allerdings erläutern!

  • Mh wäre mal in Betracht zu ziehen.


    Sind zwar auch 50km einfache Strecke von mir aus, aber umgerechnet auf entfallende Versandkosten wäre die Tatsache einfach mal vorher draufzuschauen statt nur Bilder zu sehen ganz angenehm.