Purer Ultraschall - volle Dröhnung für Varroamilben

  • Also im Patent steht was von 20-80 kHz und einem Schalldruck 2x130 dB. Für einen kleinen Versuch würde ich erstmal eine Biene mit ansitzender Milbe hernehmen und die mal beschallen.


    Die Marderschreck-Geräte sind batteriebetrieben, halten ein halbes Jahr und sind recht günstig. Allerdings haben die nicht ausreichend Power und laufen nur auf einer relativ niedrigen Frequenz.


    Wenn das dann klappt, kann man das Dingens ja vielleicht am Stockeingang anbringen, oder Brutableger damit beschallen. Von einer Dauerbeschallung halte ich nix. Irgendwie müssen das die Bienen ja mitkriegen. Aber für kurze Zeit? Macht keine Rückstände, wirkt auf phoretische Milben und auf solche, die in der Brutzelle sitzen gleichermaßen.


    Wir allerdings die Birne der Milbe durch den Ultraschall gestört wird, daß es sie gleich ausknipst - dazu muß ich erst mal sehen, ob es eine Studie gibt. (Running gag, ich weiß...ich hätte da eine Studie und so. :lol:)


    Pfiat Di!


    Bernhard

  • Laut Patent stört es das Nervensystem der Milbe. Bei den Bienen wurde laut Patentantragsteller keine Nebenwirkungen beobachtet.


    Letztlich werden wir selbst Versuche machen müssen. Da die Dinger ja nicht so viel kosten - können wir ja mal eine auf einer einzelnen Biene sitzende Milbe damit beschießen.


    Grüße
    Bernhard

  • Letztlich werden wir selbst Versuche machen müssen.


    Hallo zusammen,


    nur weil irgendeine Idee zum Patent angemeldet wird/wurde, muss das noch lange nicht bedeuten, dass diese Idee sinnvoll ist und/oder auf Wirksamkeit geprüft wurde. Ich habe schon die lustigsten Patente gesehen.


    Wenn ich morgen mit der Idee zum Patentamt ginge, einen handelsüblichen Toaster für intergalaktische Reisen mit Lichtgeschwindigkeit zu benutzen, dann würde ich darauf ein Patent bekommen (es sei denn, jemand hat sich das vorher schon patentieren lassen :lol:).


    Stefan

  • Hallo Freunde,
    sind 13o dB nicht etwas vie und sind sie durch 2 x einfach zu verdoppeln? Bei hörbarem Schall ist das doch so was wie eine startende Antonov. Und wenn zwei starten ist es dann doppelt so laut? Ich vermute, dass so ein Schalldruck geeignet ist, eine normale Liebigbeute zu zerlegen.
    Wie sagte schon ein berühmter deutscher Literat: " sie mag Musik nur wenn sie laut ist, das ist alles was sie hört, Musik nur wenn sie laut ist, ihr in den Magen fährt

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Servus Leute,


    dazu müsste auch was von der bee-group Würzburg getestet worden sein.


    Jemand aus unserer Gegend war angeblich an dem Projekt beteiligt.


    Hab erst vor ein paar Tagen nachgefragt, was daraus geworden ist.


    So weit ich das in Erinnerung habe, müsste das so hochgefahren werden, daß es auch den Bienen schadet, so die Antwort.


    Versuche soweit negativ.


    Gruß Simmerl

  • Moin, moin,


    Schall kann schon töten. Mein Sohn hat mal eine Wespe mit der Trompete angetrötet, ein g, meine ich, und die fiel hin und hat sich nicht wieder erhoben. Irgendeine Resonanzkatastrophe, wahrscheinlich.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo,
    am Ultraschall scheint was dran zu sein, da es hierzu Patentschriften gibt.
    Habe auch mit einem der Konstrukteure geredet.
    Hier war von Dauerbeschallung die Rede und dass es bei Jungköniginnen Probleme geben kann.
    Angeblich hilft schon ein Maulwurfsvertreiber.
    Meiner hat es nicht gebracht = Volk tot.
    Meine Erkenntnisse sind, dass da schon mit etwas mehr Dampf gearbeitet werden und das dauerhaft.
    Dies halte ich jedoch auch nicht für erstrebenswert.

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )