Entdeckelungswachs schmelzen

  • Hallo, ich möchte mir von Swienty einen Dana api mini Abschmelzer zur Honigrückgewinnung aus dem Entdeckelungswachs kaufen. Wer hat bitte Erfahrung mit solch einem Gerät? Es gibt natürlich auch viel größere. Das hier ist für ca. 1000 Euro zu haben. Über die Honigrückgewinnung könnte ich jährlich so 250 Euro machen. Wäre eine sinnvolle und rentable Investition. Habe nur wegen der Erwärmung Sorgen. Der Honig darf keinesfalls einen Karamelbeigeschmack bekommen.


    Gruß


    Karli

  • Hallo,


    ich persönlich lasse das Deckelwachs gut abtropfen, da geht noch richtig viel raus. Der Rest wird ausgewaschen und das Wasser verfüttert. Und ich hab mehr als ein Volk.


    Ich würde mir das Geld sparen.

  • Ich lasse das Wachs auch gut austropfen in einem Sieb und stelle dann das Wachs in flachen Schalen den Jungvölkern zum füttern rein. Die machen das komplett trocken und dann kann ich das Wachs einschmelzen und für rückstandsfreie MW verwenden.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo Holmi und Günther, vielen Dank. Ich lasse auch abtropfen im Sieb des Edelstahl-Entdeckelungsgeschirrs. Der Raum ist nicht extra geheizt (altes Bauerhaus 70 cm Natursteinwände im Mai, Juni ca. 17 Grad. Habt Ihr extra Abtropfsiebe und wie ist die Temperatur dort? Bei mir bleibt einfach zuviel Honig im Entdeckelungswachs (normal mit der Gabel). Habe auch in diesen Säckchen geschleudert. Das brachte auch kaum was. Vieleicht ist es doch die zu niedrige Temperatur bei mir.


    Herzlichst


    Karli

  • Ich schleudere bei etwa 20° C und so warm ist auch das Deckelwachs. Der abgetropfte Honig ist für den Hausgebrauch. Und wenn nicht so viel raustropft, ist ja nicht weiter schlimm, dann bekommen die Bienen eben mehr wieder mit dem Wachs. Gönnst du es Deinen Mädels nicht? Soooo viele Kilo werden es schon nicht sein und wenn: wieder was bei der Einfütterung gespart.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Für mich gilt genau was Holmi schreibt.


    Nie würde ich 1000 Euro für so ein Gerät ausgeben.


    Sinnvolle Investitionen sind ein Melitherm, eine SEHR gute Schleuder, und ein guter OX Verdampfer und wenn man noch Geld über hat auch Honiglagerbehälter aus Edelstahl.


    Der Großteil der anderen Imkereigeräte im höheren Preissegment ist Luxus.

  • Hallo Holmi und Günther, vielen Dank. Bei 70 Völkern fällt allerhand Entdeckelungswachs an. Wir entdeckeln zu zweit und die 8 -Waben selbstwendeschleuder schafft es dann kaum. Deshalb war für das Wachs keine Zeit genommen worden und in Hobbocks zwischengelagert und natürlich knochenhart geworden. Und verdammt viel Honig drin. So nun stehe ich jetzt im November da wie ein Dusseltier (sächsisch). Und wenn das Gerät jeweils 20 kg nimmt wäre das logistisch nicht schlecht, war so mein Gedankengang. Ansonsten hat das mit dem Verfüttern des Wachshonigs schon seinen Charme. In dieser Zeit ist aber auch wirklich der Bär los- wem sage ich das-. Ernte, Rühren, Abfüllen, Zucht. Übrigens gebe ich Dir hinsichtlich der Maschinen recht. Aber meine Swienty bzw. CFM - Rührmaschine 300 kg ist der Hit. Schleudern, Sieben, Honig rein, automatisch rühren, direkt abfüllen. Und im Juli damit Zucker anrühren - super. War allerdings wirklich nicht billig.


    Also nochmals herzlichsten Dank an Euch fleißigen Forumschreiber und Helfer.


    Karli