bienenvergiftung.de

  • Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deswegen: So viele Bilder von dem Mist reinsetzen wie es geht. Außerdem sollte die Idee mit der Karte wieder aufgegriffen und weitergeführt werden. Siehe:


    http://www.imkerdemo.de/bienen…ienenvergiftungen-melden/
    http://maps.yourgmap.com/v/c_17w_Bienenvergiftungen.html


    Außerdem sollten wie im zweiten Link die Untersuchungsergebnisse publiziert werden können. Das ist doch schon sehr aufschlussreich.


    Gruß
    Bernhard

  • Drohn : was hast Du Dir denn vorgestellt? Was ist Dein Ziel?



    Generell zum Thema: sehr wichtig fände ich als Laie:


    "Wie erkenne ich eine Vergiftung" (genaue Beschreibungen mit Bildern)


    noch wichtiger: "was ist zu tun" ... haben wir ja dieses Jahr gehabt: nix genaues weiß keiner, die BSVs widersprechen sich und es geht wertvolle Zeit verloren...Beweismittel werden unfachmäßig gesichert oder überhaupt nicht... anderes Bundesland andere Sitten...etc


    :daumen:Bernhards Vorschlag mit der Karte.


    spontane Grüße
    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • noch wichtiger: "was ist zu tun" ... haben wir ja dieses Jahr gehabt: nix genaues weiß keiner, die BSVs widersprechen sich


    Deshalb....lasse Dich zum BSV "ausbilden".:u_idea_bulb02::wink:




    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Naja, es geht ja nicht um mich. Und es kann sich kaum jeder Imker zum BSV ausbilden lassen.


    Wenn ich Nichtforumsimker wär, was ich gsd nicht bin:wink: und ich hätte den Verdacht einer Bienenvergiftung. Da denk ich mir, ich guck (oder lasse vom Enkel gucken) im Internet mal nach Schlagwort "Bienenvergiftung".


    DA muss dann die Information kommen: und zwar zügig ohne Diskussion.
    Da könnte auch stehen: Ruf deinen BSV an. Aber da weißt du nie wann der sein letztes Update gekriegt hat. Oder nicht an Vergiftungen glaubt :eek:


    LG Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Laut Telefonat mit Armin Spürgin eben bin ich der erste der Bienenverluste meldet:eek:
    Ich soll mich an Remigius Binder wenden er (Armin) ist nicht Zuständig für mich:eek: Hallo! es geht nicht um mich!




    Klaus Wallner erreiche ich nicht.
    Leider.

  • Moin zusammen!


    Super Idee mit der Domain!


    Neben, wie von Bernhard vorgeschlagen, Bildern vergifteter Bienen und Bildern der Substanzen bzw. deren Erscheinung in der Realität (z.B. beizrote Körner am Wegesrand), fände ich eine / mehrere kurze, prägnante und, ich schreibe bewusst, "laienverständliche" Texte zur Thematik immens wichtig. Wichtiger zu oder besser vor Beginn ist meines Erachtens aber auch noch, intern die Frage zu klären, welche Intention unsererseits hinter der / den HP`s stehen soll.
    Publicity?
    Lobbyarbeit in eigener Sache?
    Aufklärung des "Normalbürgers"?
    Stimmungsmache gegen die für die für die Vergiftungen Verantwortlichen? Falls ja, gegen welche? Die direkt oder die indirekt diese verursachenden / unterstützenden, also Landwirte, Politiker, Konzerne, Verbände?


    Soweit meine spontanan Inputs
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Laut Telefonat mit Armin Spürgin eben bin ich der erste der Bienenverluste meldet:eek:


    wieso wundert Dich das?



    Die meisten Imker werden nicht erkennen, wenn Völker momentan im Sterben liegen.....
    Und wenn, dann isses die Varroa.:roll:


    Tut mir leid, für Dich.



    Die meisten Imker, die ich in den letzten Monaten auf meinem Imkervereinsschnupperabenden kennengelernt habe, bitten nicht ihren netzwerksurfenden Enkel um Hilfe.
    Die fragen ihren (unfähigen) BSV......wenn überhaupt.
    Und....was mir auch auffiel. Für viele Imker ist es mittlerweile normal, im November leere Beuten vorzufinden. Das wird nicht gemeldet. Die räumen die Kiste weg, ohne sich die Waben genau angeschaut zu haben.


    LG
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Moin zusammen!


    also Landwirte, Politiker, Konzerne, Verbände?


    Hallo Patrick,
    da wirst Du noch viel mehr ins Boot holen müssen... die Btatanex aufhängende Hausfrau, den Kleingärtner und und und...
    In erster Linie wäre es wichtig den Normalbürger erst einmal nahe zu bringen wo das Zeug überall drin ist und das das Zeug nicht nur Wirkung auf das Kleingetier und Insekten hat, die Langzeitfolgen auf den Menschen oftmals noch garnicht abschließend festgestellt wurden...


    LG
    Andreas

  • ...Die meisten Imker werden nicht erkennen, wenn Völker momentan im Sterben liegen.....
    Und wenn, dann isses die Varroa.:roll:


    ...Die meisten Imker, die ich in den letzten Monaten auf meinem Imkervereinsschnupperabenden kennengelernt habe, bitten nicht ihren netzwerksurfenden Enkel um Hilfe.
    Die fragen ihren (unfähigen) BSV......wenn überhaupt.
    ...


    Jepp, Regina, ich erlebe das auch so, oder so ähnlich wie Du.


    Ich habe ja diesen Sommer auch mal gedacht ich hätte ne Vergiftung. Letztlich war es -soweit ich das feststellen konnte- verkühlte Brut. Da wäre ich von selbst aber nicht drauf gekommen, da ich keine Ahnung hatte, erst durch penetrantes Nachfragen hier im Forum /telefonieren mit BSVs /nachlesen passten die Informationen zueinander und gaben ein Bild und somit Entwarnung. Jetzt stell Dir mal vor ich hätte den Aufriss mit Polizei und BSV, JKI und allem Komfort und zurück gemacht!!! Das wäre schon etwas peinlich geworden:oops:


    ....und GENAU da muss der Ansatz kommen: es ist keine Schande eine Bienenvergiftung zu haben! Wohl aber ein schlecht informierter Imker und auf so einer Seite könnte er sich schnell Sicherheit holen und dann selbstbewusst handeln.


    meint Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Die räumen die Kiste weg, ohne sich die Waben genau angeschaut zu haben.


    Genau so (!) läuft es.



    ...es ist keine Schande eine Bienenvergiftung zu haben!


    Da irrst Du dich. Es IST eine Schande. Ein Fall aus der Praxis soll hier beispielhaft beschrieben werden. Leider anonymisiert, aber genau so vorgefallen.


    Ein Imker findet eines Tages seinen kompletten Stand so vor: alle Bienenvölker tot.


    Und was macht er? Er räumt ab. Still und stumm. Als sparsamer Imker gibt er die Honigwaben in die Völker eines anderen Standes. Was passiert? Die Völker des anderen Standes sterben auch. Das kommt ihm etwas merkwürdig vor - trotzdem räumt er auch dort alles ab.


    Er vertraut sich einem anderen Imker an, so einem typischen Internetimker. Der überredet ihn mit Ach und Krach und mit viel gutem Zureden wenigstens die Honigwaben untersuchen zu lassen - denn die Bienen hatte er natürlich schon in der Zwischenzeit entsorgt.


    Nach langem Warten kam dann das Untersuchungsergebnis des Labors: die Honigwaben waren eindeutig positiv mit einem Neonicotinoid belastet und die Völker mit großer Wahrscheinlichkeit deswegen hopps gegangen.


    Als das dann im Verein bekannt wurde, wurde dem Imker seitens der anderen Imker (!) massiv gedroht, daß er ja stillhalten soll. Sonst würde man die Kunden vergraulen - wie wäre das bloß, wenn bekannt würde, daß Pestizide im Honig gefunden wurde?! Geschäftsschädigend! Rufmord! Selbst mit Anzeigen wurde gedroht.


    Weder der betroffene Imker, noch seine Vereins"kollegen" werden wohl jemals wieder eine Vergiftung oder mögliche Vergiftung melden. So viel steht doch nach dem ganzen Trara fest! Er hat zwar einen "Beweis" in der Hand, der nicht viel mehr wert ist, als das Papier in seiner Hand. Aber er kann mit diesem Beweis, der nachher doch nur als "Hinweis" bewertet wird, doch eh nichts anfangen! Er weiß es jetzt zwar, was seine Bienen umbrachte, doch er kann niemanden belangen, wird von den anderen Imkern auch noch bedroht und zum Stillschweigen aufgefordert.


    Und nu?


    So läuft es. Es IST eine Schande.


    Ich habe ja schon vor Jahren geschrieben, daß die Bienen in der Hauptsache nicht nur totgespritzt, sondern auch totgeschwiegen werden.


    Was denkt wohl ein Verbraucher, wenn er irgendwann herausbekommt, daß die Imker davon schon lange gewußt haben, daß der Honig mit Pestiziden kontaminiert ist?


    Das ist in meinen Augen ein Vertrauensbruch zwischen Honigverkäufer und Kunde, der nicht wieder gut zu machen ist.


    Mit einer Seite wie Bienenvergiftung.de sollte meines Erachtens erreicht werden:


    1) Das Bewußtsein stärken, daß man eben nicht alleine mit seinen Verlusten ist!


    2) Das große Schweigen zu durchbrechen!


    Gruß
    Bernhard

  • Hallo !


    Zunächsteinmal: Tolle Idee mit der Domain !


    Ich mache einfach mal ein Brainstorming:


    Einige gute Ideen wurden ja schon rübergebracht,
    wie schon geschrieben, diese Seite sollte eine klare Anlaufstelle für jemanden sein,
    (nicht unbedingt nur Imker) möglichst einfach darstellen wie Vergiftungen aussehen (können).
    Wie eine korrekte Probensammlung stattfindet, ggf. mit Video.
    Proben (Rückstellprobe) und wie / wohin einsenden.


    Eine Checkliste mit allen wichtigen Infos, als PDF zum ausdrucken.
    Vom Julius-Kühn-Institut bis zum regionalen Ansprechpartner.


    Berichte und Informationen zu Vergiftungsfällen, spätestens seit dem 2008er Vorfällen im Rheingraben.
    Nichts verharmlosen / aber auch nicht überdramatisieren !


    Situation aus anderen Ländern einfliesen lassen,
    welche Vergiftungen - PSM Verbote / Alternativen / Toleranzschwellen gibt es dort ?


    Ansprechpartner für die Medien anbieten, ggf. auch auf regionaler Ebene.


    Möglichst alles in deutscher Sprache !


    Verlinken mit entsprechenden Seiten im Netz.


    Ach so: BSV rufen ist auch immer so eine Sache,
    die haben zumindest teilweise weniger Ahnung als der Imker (Selbst erlebt).



    BTW 1:
    Einer unserer zahlreichen Nachbarimker meldete uns am letzten Dienstag bereits Totalverlust.
    Auch an anderen Stellen unseres Vereinsgebietes sieht es in diesem Jahr nicht gut aus ...
    ... der Vorsitzende sammelt die Meldungen gerade fleissig.


    BTW 2:
    Ach so, wäre schon wenn die Seite bald steht, würde ich gleich im Frühjahr 2013 bei meinen Vorträgen
    "Online Wissen und Information für den Imker" einbringen.



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.