19.1.2013 "Wir haben es satt"-Demo in Berlin

  • Ich steuer mal ein paar weitere Imkerbilder zu... nachdem die Finger wieder aufgetaut und die Famile beruhigt ist :roll:






    P.S. Aigner und Merkel sind zu Namenspaten geworden! Ein Rumänischer Bauer taufte seine frisch geborenen Kälbchen auf der Abschlußkundgebung auf die Namen Ilse und Angela! Wenigstens etwas positives nach den vielen negativen Ehrungen der letzten Zeit! Wehe jetzt behauptet einer das seien so oder so Rindviecher in den Ämtern :p

  • Warmen Abend, liebe Leut!


    Wir haben Bienensterben satt, ist ganz vorne dran in den Medien.


    http://www.br.de/nachrichten/index.html


    Ich bin stolz auf jeden, der mitging und könnte mir in den .... beissen, dass ich nicht dabei war.


    Sogar die Ilse wird zugänglicher, schließlich will sie ja daheim, in Bayern, auch noch was ausrichten.


    Vielleicht schaffen wir es ja, sie so einzurichten. dass sie was Positives in unserem Sinne, verrichten kann.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt.


    Nochmals danke, an jene, die den Frost und die Berliner Luft nicht scheuten!


    Griass Simmerl

  • Hallo Simmerl !



    Hast Du unter Isselbienes Link wirklich gelesen was die Frau Aigner zu der Demo sagte ?


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Moin moin,


    ich würde die Top Agrar nicht unbedingt eine Bauernzeitung nennen, eher ein strukturwandelfreudiges, große Betriebe bejahendes Bauernverblendungsblatt, soweit es um agrarpolitische große Linie geht. Die Leserkommentare zeigen es auch: 35 Randgruppen nimmt da jemand wahr, die protestiert hätten. Ob der früher in der Klasse auch immer 30 Außenseitern gegenüber die Mehrheit in der Mitte bildete?


    Die Demo war eindrucksvoll, bunt und erfreulich, und Imker waren deutlich wahrnehmbar. Ob sie den ganzen Zuwachs gegenüber den letzten Jahren bildeten, weiß ich nicht, aber gegenüber Hannover hatte der Anteil deutlich zugenommen, bei der 8 bis 10fachen Teilnehmerzahl jetzt in Berlin. Ich denke, ich kann uns da ein deutliches "Weiter so!" zurufen.


    Markus und Simmerl: Wir müssen ja steigerungfähig bleiben...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...


  • Und wer genau hinschaut, kann auch holmi entdecken auf dem 1. und 3. Foto (vermummt trotz Vermummungsverbot). Aber anders war das bei der Kälte nicht auszuhalten.
    Wir sind endlich daheim, heute morgen um 5.30 Uhr in Böblingen angekommen. Und das bei spiegelglatten Straßen. Es hat -3° Temperatur und es regnet! Man kann sich draußen kaum bewegen. Eigentlich wollten wir mit der S-Bahn fahren, aber wir haben uns dann ein Taxi genommen, das uns langsam aber sicher nach Hause brachte.
    Schade, dass nur noch wenige von Euch in die Geschäftsstelle des NABU kamen. Dort haben wir uns erstmal aufgewärmt und noch nen Plausch gehalten, aber Clemens, boleif und Jörg kamen nicht mehr.
    Ich bin auch angesprochen worden, dass dieses Mal ja so viele Imker dabei seien. Wir sind also aufgefallen, haben ja auch genug Qualm gemacht, wie man im BR-Beitrag sehen konnte. NUr vom DIB war nichts zu sehen oder zu hören, obwohl Mit-Veranstalter. Und Plakate vom DIB, z.B. zur Bestäubung, sollten/durften dort auch nicht getragen werden erzählte uns ein Imker.
    Ich fand es echt Klasse, wieviele Menschen sich aufgemacht haben, gegen diese Misswirtschaft zu protestieren und woher die alle kamen. Ich habe auch mit der "Imker-Fraktion" aus Starnberg gesprochen, Oberösterreicher waren dabei und ich weiß nicht, wie oft ich mit dem Smoker fotografiert wurde. Ein kleines Interview mit dem dBJ war auch noch am Rande drin.
    Trotz des Frosts hat es Spaß gemacht und ich hoffe, wir haben noch so einige "Schnarcher" geweckt.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

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  • Hallo Holmi,


    sorry. Wir haben uns am Ende in ein Museum verzogen, weil wir dringend unsere Frostbeulen kurieren mußten ...


    War beim Nabu noch viel los? Wir hätten vielleicht vorher unsere Tel.-Nr, austauschen sollen, naja beim nächsten Mal.


    Insgesamt war es ziemlich gut und hat auch Spaß gemacht, aber die Kälte war echt nervig. Vor allem weil der Demontrationszug oft nur auf der Stelle trampelte.


    Gruß Jörg, jetzt wieder aufgewärmt

  • Beim NABU gab es ne sehr warme Suppe und Kaffee und Glühwein. Da war für schnelle Wärme gesorgt. Joachim, Henrike und Melanie waren noch da. Wir wären auch noch geblieben, wenn noch ein paar bekannte Gesichter aufgetaucht wären. Chritoph wollte noch kommen, aber vielleicht hat er es doch nicht gefunden.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Morgen liebe Leut, servus Bienenknecht,


    was die Ilse in Helmuts link verzapft, ist natürlich totaler Quatsch.


    Im BR Beitrag, hört sich das doch etwas moderater an.


    Ich will ja nur betonen, dass die Damen und Herrn Politiker ständig Druck brauchen, damit sie dehnbar und knetbar werden, das geht beim Gemeinderat an und hört bei den Bundesmin. auf.


    Auch die Ilse wird in der Landespolitik zu ihrem wachsenden Doppelkinn stehen müssen (wie auch meines zunahm), denn schliesslich wird: "dahoam is dahoam"
    boarisch gesprochen und da kann sie sich nicht aus allem herausreden und zerreden, da haben ihr der Niki und der Krampus schon die Leviten gelesen.


    Doch das gehört nicht hierher!


    Wichtig ist: Ihnen immer vor Augen zu halten, dass man wachsam ist und sie nicht das machen können, was das Volk nicht will.


    Griass Simmerl

  • Moin moin,


    wir mussten dann, leider schon vor Ende der Kundgebung, zu unserem Bus zurück, wußten außerdem nur, dass die Nabugeschäftsstelle um die Ecke war, aber nicht, um welche oder wo überhaupt eine Ecke wäre...


    Auch wenn es nicht hierher gehört, oder vielleicht doch, zu einem Zipfel:


    Die, nennen wir es mal: situationsbezogene, auf das Gegenüber abgestimmte Argumentation der Aignerin sollte vielleicht wirklich in Bayern erkannt und einer Kur unterzogen werden, wenn es denn schon etwa unvermeidlich sein sollte, dass sie dorten Landesmutter wird. Eine Mutter müsste doch wissen, was sie will und was gut ist und sagen und tun, was gescheit ist... Und bevor das eine Frau nicht kann und weiß und will, sollte ein kluger Mann sie nicht zur Mutter seiner Kinder machen.


    Von daher vielleicht besser erstmal Kur, und dann, vielleicht... obwohl, Gesundheit trüge ja ihren Wert auch schon in sich. Und Zufriedenheit in ihrem Wert zu erkennen... und dem fressenden Schaden auszuweichen, den Ehrgeiz verursachen kann... Es können eh die meisten nicht Landesmutter werden.


    Es stellt sich ja manches Mal die Frage, wie man in einer Demokratie das durchsetzen soll, was 80% oder mehr der Bevölkerung will... Ohne Fukushima wäre die Atomenergie immer noch unverzichtbar; so musste man sich bescheiden, Gewinnansprüche in Kosten umzudeuten und auf die Bevölkerung umzulegen, unter weitgehender Schonung der Großverbraucher...


    Gleichzeitig beginnt man schon mal, Testballons zu starten, ob nicht der Schock allmählich überwunden sei, und man nicht doch, unter dem Eindruck der gestiegenen Strompreise, erkennen könnte, die Reaktion sei zwar verständlich, aber doch überzogen gewesen.


    Gleiches beim Bienensterben: Hört man doch inzwischen, im Rheintal sei es ja nur die mangelnde Klebrigkeit der Beize gewesen, die, ja, muss man einräumen, einige Völker, ja, vielleicht sogar viele, ja, nun, geschädigt habe. Gestorben sei aber keines, oder jedenfalls nur wenige, wirklich und total... Systemischer Pflanzenschutz sei jedenfalls ein Fortschritt und bienenungefährlich. Bienenvergiftung sei jedenfalls nur dann, wenn es auch die Asseln und Ohrwürmer auf den Beutenboden haut.


    Was ja dann im Klartext bedeutet: Dieses LD50-Kriterium wird von solchen Leuten auf die Gesamtheit der Bienen, zur Not weltweit, gedacht...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Guten Morgen

    Im BR Beitrag, hört sich das doch etwas moderater an.


    :confused:


    Was wurde denn in diesem Beitrag (wirklich) gesagt?


    I.Aigner: "Es wird weltweit intensiv über Ernährung diskutiert, wenn man erkannt hat, dass die Ernährungssicherung der Hunger der Menschheit auch eine Sicherheitsfrage ist, nicht nur für die eigene Ernährung, sondern insgesamt.Und dass wir alle einen Beitrag dazu leisten müssen..........Mehr Nahrung für alle. Mehr Qualität im Essen selbst".


    Mir sträuben sich die Haare, wenn ich Politiker von "Mehr Nahrung" und "Ernährungssicherheit" reden höre.


    BR-Kommentar: "Die ärmeren Länder wollen mehr Hilfe, damit sie überhaupt etwas zum Essen auf den Tisch bekommen....diese Hilfe wollen alle weltweiten Landwirtschaftsminister "intensivieren"."
    Hört sich für mich an, als ob jetzt "intensiv" in Betriebe investiert werden soll, die massig Lebensmittel produzieren.


    Ich wette zwei Paar selbstgestrickte Socken, dass die geplanten Investitionen kleinbäuerlichen Betrieben nicht zugute kommen, die umweltschonende und qualitativ hochwertige Lebensmittel produzieren.
    Ich kann´s auch nicht glauben, dass die geplanten Investitionen zur Unterstützung für Bauern in Drittländern (welche versuchen selbständig und unabhängig ihre Lebensmittel anzubauen) gedacht sind.


    " Mehr Nahrung für alle. Mehr Qualität im Essen selbst".
    Für mich ein totaler Widerspruch.
    Wie kann ich mehr!!! produzieren, und dann noch gleichzeitig die Qualität halten oder gar verbessern?


    Was bedeutet denn für einen heutigen Politiker bzw für einen Agrarindustriellen "Qualität". ?
    Könnte mir vorstellen, dass die Hygiene, Gentechnik, und "alle Kartoffeln müssen gleichförmig aussehen" damit meinen. :roll:
    Und nicht ein "langsam artgerechtwachsendes Steak" oder einen ungespritzten, leicht fleckigen Apfel mit herrlichem Aroma.


    Vielleicht bin ich auch zu pessimistisch veranlagt.......
    Ich wünschte wirklich, ich würde nur einmal in naher Zukunft von Politkerseite positiv überrascht werden.
    Aber ob ich dies jemals erleben werde? :roll:



    Dies war mein Wort zum Sonntag.
    herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)