Saharabiene (Apis mellifera sahariensis)

  • Den Drohn versteh ich schon ganz gut und den anderen Faden hab ich gerade gelesen, weiß jetzt worum es dir geht.
    Es macht aber nur Sinn wenn du für dich eine Antwort suchst, nicht für andere. Die anderen die dich fragen, haben ihre Antwort schon brav auswendig gelernt und erwarten nur das zu hören.


    Mehr als bei Ruttner und Adam zu lesen ist, weiß ich von der Sahriensis auch nicht. Nur, wie gesagt die Kombinationszüchtungen damit sind wirklich gelungen.

  • Traugott hat mir auch schon was geschrieben von einem Mohamed der bei uns hier mal online war.
    Ich bräuchte richtige Adressen, leider kann ich kein arabisch um erfolgreich zu googeln.


    Hallo Drohn,


    ich kann gerne beim Arabisch helfen und wenn nötig zwischen dir und arabischen Züchtern übersetzen.
    Auch wenn du dich oft über meine Anfängerfragen nur lustig gemacht hast, ohne mir eine verständliche Antwort zu liefern :-(, werde ich mir beim Übersetzen oder bei eventueller Recherche auf Arabisch mehr Mühe geben, als der Drohn :liebe002:


    LG Salsero

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Lieber Markus,
    Schuster bleib bei deinen Leisten! Als wesensgeprägter Bienenhalter gebe ich dir den Rat: Warum in die Ferne schweifen liegt das Gute doch so nah. Wenn du die Arbeit von Wolfgang Golz kennst verstehst du mich. Bruder Adam hat mit seiner Kre
    uzungszucht der Apis mellifera diese Grenze überschritten und die Büchse der Pandora geöffnet! Willst du das auch?
    l. G. Avis

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von gast016 () aus folgendem Grund: gruss

  • Ich verstehe nicht, was mir alles in den Mund gelegt wird?
    Habe ich das jemals behauptet, das ich das will?
    Langsam werde ich stinkig über solche Beschuldigungen:evil:
    Darf man nicht mal mehr nach Unterarten fragen?
    Lies mal Quer, dann wirst du wissen um was es mir geht mit der Frage!


    Sauer
    Markus

  • Hallo Markus,
    kein Grund sauer zu sein und nicht alles bezieht sich wie ich meine auf Deine Person. Das geschriebene Wort ist oftmals sehr leicht misszuverstehen.
    Man kennt den Markus und auch den Drohn aus seinen Texten hier und wenn man die drohnschen Texte liest kann man kaum aus der Frage hier falsche Schlüsse ziehen.
    LG
    Andreas

  • Schuster bleib bei deinen Leisten! Als wesensgeprägter Bienenhalter gebe ich dir den Rat: Warum in die Ferne schweifen liegt das Gute doch so nah. Wenn du die Arbeit von Wolfgang Golz kennst verstehst du mich. Bruder Adam hat mit seiner Kreuzungszucht der Apis mellifera diese Grenze überschritten und die Büchse der Pandora geöffnet! Willst du das auch?l. G. Avis


    Das ist aber jetzt ein arg schmales Brett, auf dem du dich da bewegst.....
    Nach deiner Ansicht dürften wir hier in Europa dann fast keine domestizierten Tiere mehr haben - fast alle kommen aus anderen Gegenden und sind Kreuzungen.....
    Wo setzt du da den Schnitt, ab wann etwas heimisch und wann etwas Teufelswerk ist?
    Getreide wurde vor zig Tausend Jahren im fruchtbaren Halbmond gezüchtet, ebenso wie Mais & Bohnen & Kürbisse in Mittelamerika - diese Züchtungen sind nicht anders als neumoderne, solange sie ohne Gentechnik sind.
    Und was gern vergessen wird - die Carnica ist aus der Krain/Slowenien, und die originale Dunkle wurde hierzulande ausgerottet - was bleibt denn dann noch?


    Nix. Außer den von dir so geschmähten Kreuzungen.
    Wenn reine Bestände in die Knie gehen, liegt das meist an Inzuchtfolgen.
    Und das beste Mittel gegen Inzuchtdepression sind Einkreuzungen, und genetische Vielfalt.
    Wenn man überlegt, daß die gesamte Menschheit auf weniger als 100 Leute zurückgeht, die die Auswanderung aus Afrika überlebten, http://www.igenea.com/index.php?c=500 sind wir doch eh alle gleich, bis auf ein 0,01%.


    Bei den Bienen dürfte der genetische Unterschied noch geringer sein.


    Was ist da also "eine Büchse der Pandora"?
    Ich respektiere dein hohes Alter, sonst würde ich anders schreiben, aber wer gesunde fortpflanzungs- und leistungsfähige Nachkommen hat, wie die Buckis, und alle anderen Bienenkreuzungen, ist kein Schaden, sondern eine Bereicherung.
    Über die afrikanisierten können wir streiten, aber letztendlich sind auch die evolutionär erfolgreich - also ein Gewinn im Gesamtspiel.
    Es geht nur ums Überleben und Vermehren - alles andere ist am Ende bedeutungslos.
    Evolution.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Liebe sabi(e)ne, in vielem gebe ich Dir recht!
    Allerdings stehe ich mit beiden Füssen auf dem Boden.
    Der Mensch macht, was er machen kann!
    Deshalb hat er das Mittel der Zucht entwickelt.
    Evolution ist Anpassung, mit den Zielen Erhaltung der Art, Vermehrung und Ausbreitung durch Gewinnung von neuen
    Lebensräumen.
    Zucht dient dem Nutzen der Menschen.
    Evolution ist ein Grundprinzip der belebten Natur!
    liebe Grüsse:u_idea_bulb02:Avis

  • Wer kennt sich mit dieser Biene aus?


    Kai oder Nico dürften schon was wissen.
    Danke Euch
    Markus Bärmann


    Hallo Markus,


    nein, viel weiß ich leider nicht zu dieser Biene. Gibt es sie heute überhaupt noch? Bruder Adam hat sie in den 1970 Jahren kennengelernt und sie seiner Buckfast einverleibt.


    Die gelbe Sahariensis gehört zur evolutionären A-Linie und ist demnach sicher mit der Adansonii und der Scutellata am nächsten verwandt. Ich glaube auch nicht, dass sie in Europa über den Winter kommt. Hier hat schon die Sizilianische Biene Schwierigkeiten, und bei der Scutellata war dies gänzlich unmöglich.


    Aber: gibt es die Biene überhaupt noch? Alles, was in Marokko bis Libyen heute an autochtonen Bienen gehalten wird, dürfte eher der schwarzen Intermissa zuzurechnen sein.


    Gruß
    KME