Gastronomie Spülmaschine zum desinfizieren von Beuten.

  • Hallo, bei uns im Ort haben wir in diesem Jahr Faulbrut, alle betroffenen Imker im Sperrbezirk haben ihre Beuten in Ätznatronlauge desinfiziert. Jetzt möchten wir vom Verein eine große Spülmaschine anschaffen in der in der Zukunft alle Beuten regelmäßig mit Ätznatron gereinigt werden können. Wer hat auch so eine Maschine im Einsatz und kann mir sagen ob so ein Gerät die Atznatronlauge auch über längere Zeit überlebt.


    Viele Grüße, Heiner

  • Erfahrung keine, nein aber welche Spülmaschine hat einen Innenraum von 55 x 55cm?
    Von Hobi oder zanussi kenne ich keine - habe ich etwas übersehen?
    Der Gedanke kam mir nämlich auch schon, auch für Rähmchen,
    da diese Dinger in 3 bis 4 Minuten fertig sind - aber welche
    ist so groß und auch bezahlbar?


    gruss
    rudi

  • Die Laugen der Gewerbespülmaschinen sind nicht mit denen der normalen Haushaltsmaschinen zu vergleichen - die sind viel stärker und vor allem heißer (80°).
    Ich wäre aber vorsichtig mit den Abwässern - ein normaler Hauskanalanschluß kann da doch ziemlich schnell zu eng werden, weil Wachsreste nicht besonders gut verseifen und sich gerne absetzen, sobald es kühler im Rohr wird.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Der Drohn hat es ausprobiert mit einer Winterhalter GS, Dadant BR passt gerade rein, mit dem Ergebnis, dass die Sprühstäbe mit einem Wachs-Propolis-Seifengemisch verkleistern und dann nach ca. 25 Spülvorgängen umständlich gereinigt werden müssen.


    vielleicht hätte der Drohn auch nur mehr Natronlauge reinkippen sollen, allerdings wäre dann der Essigsäurebedarf auch immens angestiegen um die Natronlauge zu neutralisieren.



    Ein interessantes Thema das Du aufgreifst, der Drohn sieht im Moment nur die Lösung in einer vollkommen neuen Konstruktion, die allerdings in der Kosten-Nutzungsrechnung nie über Prototypenproduktion hinweg laufen würde.


    dD

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von gast013 () aus folgendem Grund: so was: http://www.winterhalter.de/uploads/media/gs515_td_04.pdf

  • Die Laugen der Gewerbespülmaschinen sind nicht mit denen der normalen Haushaltsmaschinen zu vergleichen - die sind viel stärker und vor allem heißer (80°).
    Ich wäre aber vorsichtig mit den Abwässern - ein normaler Hauskanalanschluß kann da doch ziemlich schnell zu eng werden, weil Wachsreste nicht besonders gut verseifen und sich gerne absetzen, sobald es kühler im Rohr wird.


    Hallo Sabine,
    soweit ich mich erinnere sagt 'Celle', dass alle bei der Faulbrutsanierung zu desinfizierende Teile fünf Minuten in Natronlauge kochen müssen.


    Hallo Heiner,
    hier eine Umbauanleitung einer normalen Geschirrspülmaschine. Die ist etwas preiswerter.
    http://www.teamhack.de/downloa…emens_Geschirrspueler.pdf
    Dazu gibt es auch einen Diskussionsstrang mit Umbauänderungen und Erfahrungshinweisen.


    Ich bin sehr erstaunt, dass ihr nicht, wie es eigentlich sein sollte, alle drei Jahre die Beuten mit Natronlauge behandelt habt.
    Wer für hygienische Verhältnisse in einer Imkerei sorgt, hat auch größere Sicherheit gegen Krankheiten und Schädlinge.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Schwarz ausgebrannte Beuten bekamen bei uns von Amts wegen das Urteil, daß das "Overkill" gewesen sei, übertrieben....
    Sehe ich aber nicht so - sicher ist sicher.
    (wir nehmen den Dachdeckerbrenner - 4kW)


    In normalen Spülmaschinen kommst du aber nicht bis zum Kochen - mehr als 65° macht da keine.
    Gewerbemaschinen liegen bei 80°.


    Wir tauschen jedes Frühjahr alle Kisten und Böden durch, und brennen alle aus, die reinkommen - besser geht ja wohl nicht mehr.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Die Laugen der Gewerbespülmaschinen sind nicht mit denen der normalen Haushaltsmaschinen zu vergleichen - die sind viel stärker und vor allem heißer (80°).
    Ich wäre aber vorsichtig mit den Abwässern - ein normaler Hauskanalanschluß kann da doch ziemlich schnell zu eng werden, weil Wachsreste nicht besonders gut verseifen und sich gerne absetzen, sobald es kühler im Rohr wird.


    Hallo Sabine,
    soweit ich mich erinnere sagt 'Celle', dass alle bei der Faulbrutsanierung zu desinfizierende Teile fünf Minuten in Natronlauge kochen müssen.


    Hallo Heiner,
    hier eine Umbauanleitung einer normalen Geschirrspülmaschine. Diesist etwas preiswerter.
    http://www.teamhack.de/downloa…emens_Geschirrspueler.pdf
    Dazu gibt es auch einen Diskussionsstrang mit Umbauänderungen und Erfahrungshinweisen.
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=19845


    Ich bin sehr erstaunt, dass ihr nicht, wie es eigentlich sein sollte, alle drei Jahre die Beuten mit Natronlauge behandelt habt.
    Wer für hygienische Verhältnisse in seiner Imkerei sorgt, hat auch größere Sicherheit gegen Krankheiten und Schädlinge.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Prophylaktisch Beuten zu reinigen halte ich für überflüssig.
    Viel effektiver ist es, die Ursachen der AFB auszuschalten.
    Hereinkommende Bienen (Ableger, Zukauf, Schwärme) einer AFB-Kur unterziehen:


    3 Tage die "Neuen" in 1 Zarge ohne Rähmchen einschlagen und frei fliegen lassen.
    Bei schlechtem Wetter füttern. Innendeckel auflegen.
    Jeden Tag den Innendeckel abkratzen und das Zeugs vernichten.
    Nach 3 Tagen besteht keine Gefahr mehr für AFB-Einschleppung.
    Innendeckel und Beute dann abflämmen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Es tut mir leid, dass mein Text zweimal erschien, jedoch einmal mit dem zweiten Link. Aber die Funktion 'Berichtigung' hat nicht geklappt. -


    Hardy, es gibt noch mehr zum Schaden der Bienen als nur AFB.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)