Futterverbrauch von Ablegern

  • Hallo Miteinander,


    meine beiden Ableger haben einen deutlich höheren Futterverbrauch, als das Wirtschaftsvolk. 3,0 - 3,5 kg Futter in 6 Wochen verballert. Also von der ersten Septemberwoche bis in die zweite Hälfte Oktober. Räuberei ? Oder Brut ?


    Jetzt herrschen etwa 4 Tage lang Temperaturen um 20°C, und die Bienen fliegen fleissig durch die Gegend, obwohl kaum noch etwas blüht. Letzte Gelegenheit, um noch eine Fütterung vorzunehmen ?
     
    Oder soll ich besser die Sache auf sich beruhen lassen ? In einer Woche soll es die ersten Nachtfröste geben. Was meinen die Erfahrenen ?


    Freue mich über Hinweise.


    Viele Grüsse von Benjabien

  • Hallo Benjabien,
    ich habe gestern auch noch bei 5 Völkern bzw. Ablegern nachgefüttert. Von 3 bis 7 Kg. Die Bienen werden es diese Woche locker wegschaffen.
    Sie nehmen fleißig Futter ab... Und es spart Nerven im Frühjahr. Mach aber die Fluglöcher eng.


    Gruß Ernie

  • Hallo Benjabien!


    Ableger verbrüten im Herbst wesentlich mehr Futter als Altvölker. Allmählich dürfte aber die Zeit kommen, wo auch Ableger ihr Brutgeschäft einstellen und sich somit der Verbrauch auf ein normales Niveau reduziert.


    Ob du füttern musst oder nicht, das kommt auf das noch verbliebene Futter an. Sollte es knapp sein, so kannst du ja bei schönem Wetter noch eine Fütterung versuchen.


    MfG
    Honigmaul

  • Hallo Miteinander,


    also die Bienen nehmen das Futter tüchtig ab, und ich gehe optimistisch davon aus, dass sie es auch noch rechtzeitig verarbeitet bekommen, bevor die Temperaturen wieder der Jahreszeit gemäss sind. Wo nicht, werden im tiefsten Winter wohl die Zuckerkristalle aus den Zellen auf die Windel rieseln.


    Viele Grüsse von Benjabien

  • Wir machen keine Ableger mehr, weil die Naturbau nicht wirklich können.
    Aber die Schwärme behalten ihren eigenen Honig weitgehend - wir nehmen wirklich nur noch den Überschuß.
    Es rechnet sich sehr deutlich, die Arbeit ist das Teure, und Räuberei haben wir auch nicht mehr.
    Lieber weniger Honig mit sehr viel weniger Arbeit als zig Stunden mit Ernten & wieder füttern & Räubereigegenmaßnahmen zu verbringen.:cool:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ... die Arbeit ist das Teure...


    mh...hat der Drohn noch nie erlebt, dass dem Drohn seine Arbeit dem Drohn´s Geld kostet:cool:
    Was bei dem Drohn wirklich Kosten verursacht ist Enegie und Material und diese Kosten werden nicht beglichen alleine vom Honigertrag.


    Unter 18 Kg Zucker ging beim Drohn dieses Jahr kein Jungvolk, egal wann oder wie es erstellt wurde.


    Fazit:
    früh erstellte Einheiten brauchten den Zucker früher und waren früher auf Überwinterungsgewicht.
    spät erstellte brauchten länger bis sie fertig waren.
    Summe der Futtermenge bei allen gleich
    +/- ca. 3 Kg von Volk zu Volk unterschiedlich


    dD

  • Meine Arbeitszeit rechne ich aus einem einfachen Grund nicht.


    Nämlich, weil ich in der selben Zeit keiner andere Tätigkeit nachkommen kann, bei der ich besser verdiene als bei der Imkerei.
    Hätte ich eine andere bezahlte Tätigkeit, eine zweite Arbeit neben meiner Tätigkeit im Altenheim, bei der ich besser verdienen würde als mit der Imkerei, dann würde ich so denken wie Sabine und meine Handgriffe in der Imkerei auf ein nötiges Minimum reduzieren.


    Da die Imekrei aber eine entspannende Freizeitbeschäftigung für mich ist, rechne ich meine Arbeitszeit nicht mit ein, da ich ja ohnehin nicht wüsste, wohin mit meiner Freizeit.:cool:
    Ansonsten würde ich mich um eine andere entspannende Freizeitbeschäftigung umsehen müssen, um meine Freizeit sinnvoll zu verbringen und die kosten meist Geld und bringen keines ein, so wie die Imkerei.:u_idea_bulb02:


    Und bevor Fragen aufkommen:
    Nein, ich betreibe die Imkerei nicht wegen des Einkommens, das ist ein positiver Nebeneffekt.:liebe002: