Naturnahe Bienenhaltung Afrika

  • Successful African Beekeeping - Step by Step einfache Betriebsweise in ausgehöhlten Baumstämmen, TBHs und Langstrothmagazinen im Vergleich
    Interessante Aussage:

    Zitat

    It is easy to field test the water content of your honey. All you need for the test is a box of matches. Dip your match head in the honey to be tested and strike it on the box. If the match lights you have ripened honey; if it fizzles and goes out you have unripe honey or nectar. This test works well unless you need to know the exact water content; then you must use a refractometer.
    aus dem Kapitel: Processing Honey



    Basic Beekeeping Manual I

    Zitat

    Cutting top bars is the most difficult and expensive part of hive building. It is essential they are 32 or 33 mm (3.2 or 3.3 cm) wide. The width of the top bars can be measured using a bottle top or a used 9 volt battery (the only square shaped battery).

    S. 33
    Schön einfach der Dampfwachsschmelzer auf S. 70


    Advanced Beekeeping Manual II

    Zitat

    use a paperclip stuck across the entrance to keep the queen in. This is sometimes called a “queen includer”. S.13
    No trees – no bees. No honey – no money
    Beekeeping is not always straightforward. Sharing experiences helps to make things work better.


    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • In vielen Teilen Afrikas ist die Honiggewinnung kaum vergleichbar mit unserer Imkerei.


    Ich hatte die tolle Gelegenheit mehrmals nach Ghana und einmal nach Kamerun zu fahren, um dort bei Bienenprojekten mitzuhelfen.


    Ich habe dabei natürlich auch einiges dazugelernt und bin gerne bereit, meine dortigen Erfahrungen zu dikutieren.


    Hat sonst noch jemand hier Afrikaerfahrung in Bezug auf Bienen?


    Doris


  • Ich habe dabei natürlich auch einiges dazugelernt...


    Kannst Du bitte zu den Bienenprojekten (ngo, Entwicklungshilfe ???) und was Du dort dazugelernt hast etwas ausführlicher schreiben Doris ?



    @Drohnemann:
    Auch einige bekömmliche Einlassungen zur Badehosenimkerei am Kap wären mir sehr willkommen !!!
    Vor allem da die Saison auf der Südhalbkugel (NZ, AUS, SA, ARG, CH) bald beginnt.



    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Mann Molle :cry: wenn der Drohn hier die Herbstnebel sieht wäre Er gerne auf der anderen Seite:cry:


    Tja..
    Tatsache ist aber der Drohn ist Hier:daumen:


    Und darauß machen wir jetzt das Beste:daumen:


    obwohl...wenn im November weniger Saujagden wären, dann wäre der Drohn und der Drohn:wink: in NZ.


    Doris : ist das ein weiblicher Namen im änglischen:roll:


    Der
    Drohn



    Der
    Drohn

  • Danke Für das Interesse.


    Ich kann gerne über meine Afrikaerlebnisse erzählen, aber vielleicht wird das eher ein Winterproject, da ich zur Zeit zu viele dringende Anliegen laufen habe.


    Inzwischen ein Photo aus dem Südwesten Ghanas, wo es noch Reste des Regenwaldes gibt.


    Dort hat es schon ein paar Jahre lang ein Beekeeping Projekt gegeben, aber die Top Bar Beuten waren sehr vernachlässigt und voller Querbau, deshalb schwierig zu inspizieren.
    Im Hintergrund ist Brian Durk, Projektleiter von Bees Abroad, das ist die NGO bei der ich mich beteilige.


    Doris ist auch ein gebräuchlicher Name in Österreich, von wo ich ja ursprünglich herkomme.

  • Na dann freue ich mich schon auf die Berichte im Winter.


    Im netz habe ich gesehen, dass John Home von bees abroad im Oktober ein Buch veröffentlicht "home & away" in dem er auch seine Afrikaerlebnisse schildert - hört sich spannend an.


    Mein Grund für eine Suche in Richtung Afrika war, dass ich dieses Jahr von Jemandem aus Südmali angesprochen wurde, der seinem Bruder helfen will zu Hause in Mali eine Imkerei nach westlichem Vorbild aufzubauen. Der Bruder hat schon nebenher eine herkömmliche Imkerei mit in Bäume hängenden Röhren und ausgeschnittenen Waben usw.
    Ich sollte ihm eine einfache billige Schleuder empfehlen: http://dtmsw.en.alibaba.com/pr…_SS_manual_extractor.html , denn sauberer Honig ist wohl auf dem Markt sehr gefragt.


    Beuten mit Rähmchen sollen in einem auf Tischlerarbeiten spezialisierten Dorf hergestellt werden.


    Doris kennst Du deutsche ngos die in dem Bereich tätig sind und Weiterbildungen anbieten so wie bees abroad und BfD ?


    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hi Molle


    Ich persönlich kenne leider keine deutschen NGOs die in Afrika tätig sind, aber es wird sicher ein paar Einzelprojekte geben, die du nach ihren Erfahrungen fragen kannst.


    Die gängige Vorstellung, daß unsere "westliche" Art der Bienenhaltung auch in Afrika erfolgreich sein muß, ist nicht unbedingt richtig. Wir von Bees Abroad empfehlen sie nicht, da die meisten Projekte damit fehlgeschlagen haben.


    Der KTB (Kenyan Top Bar Hive) hat sich in Gegenden wo Holz nicht teuer ist gut bewährt und benötigt keine Rähmchen, Mittelwände und Schleuder. Dazu muß ich noch erklären, daß die meisten bewirtschafteten Bienenvölker in Afrika nur ein einziges Mal im Jahr geöffnet werden, und zwar zur Ernte, und dies oft bei Nacht!


    Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, und ich werde probieren, die in späteren Beiträgen zu erklären.



    Freue mich sehr, daß Interesse besteht, Doris