Füttern mit Blütenhonig - Verdünnung mit (wieviel) Wasser?

  • Hallo Kollegen!


    Habe noch genügend Rest-Bütenhonig aus dem letzten Jahr und will daher mit Honig füttern.


    Vorbemerkung:
    Will nach 3-4 Behandlungen mit Ameisensäure erst jetzt anfangen zu füttern, da die Bienen wohl reichlich aus Springkraut/Balsamine "ernten" konnten.
    Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben sogar gezeigt, das kaum Futter angenommen wurde, da die Vorräte ausreichend waren!


    Nun zu meiner Frage:


    Ich habe den kandierten Honig auf ca. 50° zur Weichflüssigkeit gebracht und gerührt.
    Da er natürlich trotzdem wenig läuft und ich auch glaube, dass eine Verdünnung mit Wasser "abnahmegemäßer" für die Bienen ist, möchte ich ihn mit warmem Wasser verdünnen.


    Welches Verhältnis Honig:Wasser empfiehlt sich da und wie hoch kann bzw. sollte ich erhitzen?

  • Hallo kalle


    Bei den ersten beiden Antworten ist was Wahres dran.Da du aber den Honig verfüttern willst, ein bischen warm machen hilft, er muss nicht flüssig sein und dann etwa auf 1kg Honig einen 1/2 l warmes Wasser, wenn du ein Rührgerät hast, damit dann durchrühren. Die Klumpen mit der Hand zerkleinern wenn nötig. Bei flüssigem Honig so wenig wie möglich Wasser, die Konsistenz sollte dem Futtersirup gleichen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Also Bernhards Antwort habe ich jetzt erst gelesen, die ist recht krass, aber ganz so schlimm würde ich das nicht einschätzen. Da erhitzt der Sonnenwachsschmelzer bedeutend höher_ da ist der Bien tot.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Moin Hardy,


    doch, freilich, sehr bekömmlich und mit gutem Erfolg an den Komposthaufen, wo ich ihn versenken würde, wenn ich nicht einen Dawasch hätte... Die Brühe versenkt sich von alleine, aber die Stelle, wo ich sie hingegossen habe, decke ich gut ab.


    Für die Bienen ist das nix; und wenn man den Indern glauben darf, ist überhitzter Honig auch dem Menschen schädlich. In den Veden steht das, wurde mir letztens vorgetragen.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Zunächst herzlichen Dank an alle, die geantwortet haben!


    >>> Ohne Risiko kannst Du den nicht mehr verfüttern.<<<


    Bernhard :
    Da habe ich doch meine Zweifel. Warum sollte die ERHITZUNG riskant sein?
    Der Zuckergehalt - Nahrungsbasis (!) verändert sich nicht. Lediglich der Gehalt an Enzymen (und Vitaminen) wird dadurch verringert. Findet sich beim Zuckerwasser eh nicht!
    Ich glaube sogar, dass es Vorteile bringt, geht es so doch bestimmten Krankheitserregern an den Kragen: "Das Schleudergut sollte für alle Fälle vorher ein paar Minuten auf 60 °C erhitzt werden. Durch diese Vorsichtsmaßnahme werden die stark ansteckenden Sporen des Nosemaerregers vernichtet." siehe unter http://www.bee-info.de/bienen-…ofaktor-bienenfutter.html.


    Und m.E. werden durch Hitze auch Hefen abgetötet, die eine Gärung bewirken könnten.


    Gut Tracht
    Kalle


    PS: Habe erst heute nachgeschaut, ob Antworten da sind. Jetzt ist die automatische Benachrichtigungsmöglichkeit per E-Mail eingeschaltet!

  • Hallo Kalle


    Honig sollte grundsätzlich nicht über 35°C, meine Meinung (40°C) erwärmt werden, weil da viele Inhaltsstoffe zerstört werden.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)