Lagerbeuten.

  • wir fällen seit Jahren unsere Stangen für die Hochsitze als Mondholz (Douglasien/Lärchen) im Dezember.

    Der Unterschied ist der, in trockenes Mondholz musst vorbohren, da bekommst ohne kaum nen gerade Nagel rein.

    Wechfaulen dauert auch Jahre länger.

    Unglaübig waren wir anfangs auch mal, also anfangs ;)

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Diese Diskussion ist vermutlich bald so alt wie die Holznutzung durch die Menschheit an sich.

    Dass durch das Fällen von trockenem, saftfreiem Holz, weniger Nährstoffe im Holz sind und dadurch für Pilze und Insekten uninteressanter ist, wird wohl eine der glaubhaftesten Erklärungen für die Eigenschaften von mondphasengeschlägertem Holz sein.

    Da spielt vielleicht die Stellung der Zellmembran auch noch eine Rolle.

    Aber was das mit der Dicke der Jahrringe zu tun hat, das entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Den Isolationswert von engen und weiten Jahrringen könnte man ja ganz banal messen. Ein dicker weicher Jahrring hat mehr Luft intus und wird ein bisschen besser dämmen, aber ich würde vermuten, dass da kein Messtechnisch wirklich relevanter Wert rauskommen wird.

    Also bei einem 20- 24 mm Brett, das zudem von unten bei den meisten zur Lüfung einen offenen Gitterboden unter der Beute hat.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Erklärungen für die Eigenschaften von mondphasengeschlägertem Holz

    Es ist wissenschaftlich betrachtet sehr fragwürdig, ob die Mondphasen eine Rolle für die Holzqualität spielen.

    Dass durch das Fällen von trockenem, saftfreiem Holz,

    Das dürfte weniger vom Mond, sondern mehr von der Jahreszeit anhängen. Das Holz muss halt im tiefsten Winter geschlagen werden. Wenn es kalt ist fließt da kein Saft, Mond hin oder her.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Die Mondphasen wiederholen sich doch über das Ganze Jahr?

    Es ist doch wohl der Nährstoffgehalt.

    Ähnliche Effekte hat ja auch das Flössen.

    Das Wasser laugt aus.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Dass Holz geschnitten während irgendwelcher Mondphasen eine unterschiedliche Haltbarkeit hat, gehört natürlich ins gleiche Märchenlager wie die Globuli-Geschichten und ähnliche quasi-religiöse Überzeugungen.


    Tatsache ist aber, dass unsere Altvorderen auch nicht dumm waren und daher wussten, dass im Winter geschlagenes Holz haltbarer ist.

    Der Grund ist einfach, dass im Winter das neue Holz (der neueste, äußerste Jahresring) voll ausgereift ist und die noch saftführenden Jahresringe (Splintholz, die äußeren Jahresringe) maximal trocken gefallen sind. Denn dort fließt im Winter, außerhalb der Vegetationsperiode kein oder nur wenig Wasser, bei Frost gar keines.

    Zwischen Dezember und Februar ist das Holz also am trockensten.


    Heute wird ganzjährig Holz geschlagen, weil die Industrie das so will. Ist aber nicht so schlimm, weil heute wird das Holz sowieso schnell verarbeitet und kaum länger abgelagert, daher muss es sowieso künstlich Schnellgetrocknet werden, im Winter wie im Sommer, im Sommer halt noch stärker.

  • Meine polnische Trogbeute im Dadant-Blatt Maß von Imkershop 24 ist angekommen. Und ich muss sagen, sie gefällt mir richtig gut. Die Beschreibung auf der Homepage ist ja relativ sparsam, deshalb hier mal ein paar Fotos von kleinen, aber sehr schönen Details, die in der Beschreibung gar nicht erwähnt werden.


    1) Die Honigzarge steht über dem Rand des Kastens leicht über und ist mit eingelassenen Griffmulden versehen. Der Deckel schließt dann sauber ab wenn er geschlossen wird. Also hätte ich mir meine Gedanken dazu, wie ich die Honigzarge im Betrieb rausbekomme, sparen können.


    2) Die beiden separaten Fluglöcher werden mit herausnehmbaren Fluglochkeilen geliefert. Die Anflugbrettchen sind an Scharnieren und dienen gleichzeitig als Verschluss.


    3) An einer der beiden kurzen Seiten ist eine „Wartungsklappe“ durch die man an den Boden kommt. Man kann also sowohl bei Bedarf im Winter Totenfall rausangeln, als auch eine Windel einschieben.


    Das Ding gefällt mir richtig gut. Mein lieber „Haus- und Hofhandwerker“ wird nun noch 4 Schrankgriffe, ein Truhenschloss und ein Rückschlagband für den Deckel (er hat Bedenken, dass der Deckel hier bei unseren Windverhältnissen andernfalls bei der ersten kräftigeren Böe aus den Scharnieren reißt) nachrüsten.


    Außerdem muss er mir noch einen Nicot-Fütterer und eine Bienenflucht passend für die Kiste „einrahmen“ (leider ist der verbleibende Leerraum in der Kiste 2cm zu flach, um den Fütterer auch als Bienenflucht nutzen zu können, sonst wäre es echt perfekt), außerdem baut er mir noch in ein Trennschied eine vertikale Flucht. Und dann kann die Saison kommen. Ich bin echt gespannt.


    Falls es mir gelingt in dem Kasten zu imkern und auch eine suffiziente Varroabehandlung durchzuführen, könnte das wirklich meine persönliche „Seniorenbeute“ sein.

  • Falls es mir gelingt in dem Kasten zu imkern und auch eine suffiziente Varroabehandlung durchzuführen, könnte das wirklich meine persönliche „Seniorenbeute“ sein.

    Das hat aber nun wirklich noch Zeit.😉

    Anmerkung: Hoffentlich sind die Scharniere aus rostfreiem Material.

    Aber der „Hof-und Haushandwerker“ hat bestimmt eine Idee.

    Recht viel Spaß und größte Erfolge mit der Beute!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Das hat aber nun wirklich noch Zeit.😉

    Das sagst du so. Man kann gar nicht früh genug anfangen in der Richtung vorauszudenken. Wenn irgendwo eine Änderung ansteht, dann nur noch altersgerecht. Auch unseren Hauseingang haben wir vor zwei Jahren barrierefrei umbauen lassen als er sowieso zur Reparatur anstand. Freut jetzt auch die Mutti mit dem Kind im Bollerwagen und die Imkerin.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker