• Guten Morgen!


    Da ich für mich immer noch nicht entscheiden kann, ob nun die Vorteile von Hochböden (Platz) die von Flachböden (Fluglochbewachung) überwiegen, setze ich seit Jahren beide ein, die Hochböden mit Bausperre.
    Aber auch mit der Bausperre bin ich nicht recht zufrieden, da sie Verteilung und Menge von Gemüll und Varroatotenfall auf der Bodeneinlage verfälscht.
    Wie geht Ihr damit um?
    Berücksichtigt Ihr, wenn eine Bausperre drin ist, irgendeine Art von Korrekturfaktor bei der Milbenkontrolle?
    Setzt Ihr evtl. selbstgebaute Sperren ein und achtet darauf, daß sich deren Streifen genau unter den Rähmchenunterträgern befinden?
    Nimmt vielleicht sogar jemand die Bausperre über den Herbst/Winter heraus?
    Hat jemand Erfahrungswerte, wie groß der Abstand zwischen Boden(-gitter) und Rähmchenunterkante werden darf, ehe die Bienen beginnen, dort Wildbau zu errichten?
    Schon jetzt vielen Dank für Eure Erfahrungen/Anregungen!


    Robert

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

  • Moin,


    ich hab den bee-space unten, und 20mm Leisten auf dem Bodengitter, wo dann die Zargen draufstehen = 27mm insgesamt - da war an den UT bisher in der ganzen Zeit (9 Jahre) NIE was angebaut.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Robert ,habe selbstgebaute Bausperren wobei die Brettchen nur eine Breite von ca. 1cm haben .Darunter hängen im Sommer die Bienen . Auch bei breiteren Brettchen ist eine Korrektur völlig überflüssig weil die Milben und Gemüll sowiso von den Bienen dort beseitigt wird und in die Auffangschale fällt .


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Toyotafan verwendet einen HappyKeeperboden als Bausperre in seinen hohen Böden. Das sind die Rohrhälften mit Lücken dazwischen. Siehe: http://www.beekeeping.com/happykeeper/index_ge.htm Die obere Rundung der Rohre verhindert (größtenteils), daß sich Gemüll darauf ansammelt. Milben und Co. rutschen herunter und auf die Windel unter der Bausperre.


    Christoph wollte davon noch ein Bild einstellen. :wink: @ Christoph


    Gruß
    Bernhard

  • Hallo Boleif,


    ich nutze das ganze Jahr über Flachböden. Nur wenn ich Wildbau habe, welchen ich schnell mal auslecken lassen will, dann setze ich schonmal bei dem einen oder anderen Volk einen selbstgebauten Zwischenring mit Klappe zwischen Flachboden und untere Zarge, wo dieses Material von hinten eingelegt und auch wieder entnommen werden kann. Da der Ring nur kurzfristig einliegt, verzichte ich hier inzwischen komplett auf die Bausperre, obwohl ich mir ein entsprechendes Holzgitter sogar gebaut habe.


    Gruß
    Ludger

  • Toyotafan verwendet einen HappyKeeperboden als Bausperre in seinen hohen Böden.


    jep genau



    Das sind die Rohrhälften mit Lücken dazwischen. Siehe: http://www.beekeeping.com/happykeeper/index_ge.htm Die obere Rundung der Rohre verhindert (größtenteils), daß sich Gemüll darauf ansammelt. Milben und Co. rutschen herunter und auf die Windel unter der Bausperre.


    Christoph wollte davon noch ein Bild einstellen. :wink: @ Christoph


    Gruß
    Bernhard


    jep und hier sind se



    so sieht das von oben aus




    so quasi durch das Flugloch. Wo bei ich bemerken muss, dass die Rohre eigentlich geschlossen sein sollten!


    Das kommt aber noch bzw. werde ich noch "nachbessern"



    und so siehts dann mit Bienen aus! An dem Tag war es sehr warm draußen! so um die 30°


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo,


    erst einmal vielen Dank für Eure Hinweise!


    Etwas Rundes zu verwenden ist natürlich pfiffig - warum fällt einem selbst das nicht ein?
    Aus den Bildern resultieren aber natürlich weitere Fragen. Für mich sehen auf den Fotos die Abstände zwischen den Rohren so eng aus, daß die Bienen da nicht durchpassen - oder täuscht das? Sind dann die zur Beutenwand weisenden Aussparungen im Rahmen, der den Rohreinsatz trägt, als Bienendurchschlupf geplant? Aber wenn die Rohrabstände wirklich zu eng wären, würden die Bienen diese vermutlich zukitten?


    @Josef: Ich habe auch in den meisten Beuten selbstgebaute Bausperren drin, wobei ich die Leisten ca. 2 cm breit gemacht habe. Wenn 1 cm bei Dir funktioniert, werde ich das auch mal probieren - da dürfte dann kaum noch mit Verfälschungen auf dem Bodenschieber zu rechnen sein.


    Robert


    Ergänzung: Zu schnell geschrieben, dann erst auf den angegebenen Link geklickt. Also 3,5mm zwischen den Rohren, Bienen müssen also außen herum. Und kein Verkitten - weil auf den Rohren nichts haften bleibt? Die geänderten Belüftungseigenschaften werden auf der Website ja als Vorteil angegeben; da die Vorrichtung aber zwischen Waben und Flugloch zu liegen scheint, würde ich mir bei hohen Temperaturen Sorgen machen.

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Boleif () aus folgendem Grund: Zu schnell geantwortet

  • also beim Happy Keeper bilden ja die Rohre den Boden! Sie sind der Ersatz für ein Gitter und müssen desshalb ja Bienendicht sein! Von daher ist der Abstand eben so gewählt. Die Bienen können, wie du richtig gesehen hast am Rand nach unten!


    Sie kitten den Boden wirklich nicht zu! Die Rohre haben eine sehr glatte Oberfläche!


    und das unterste Foto ist bei rund 30° gemacht. Weil ja der hohe Boden genug Trommelraum hergibt können die Bienen unten rein!


    Bis jetzt hatte ich keine Probleme, oder nicht mehr als bei meinen alten Bausperren!

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Gibt es die HappyKeeper-Böden nur bei Spürgin?


    Wie wirkt sich die Happykeeper-Bausperre auf die Eignung des hohen Bodens beim Wandern aus? => Ah, ich sehe gerade, daß der Trommelraum weiter genutzt wird. Frage: Läßt Du den Deckel beim Wandern drauf?


    Gruß
    Bernhard

  • Gibt es die HappyKeeper-Böden nur bei Spürgin?


    keine Ahnung wer den noch alles vertreibt! Der Hersteller ist in Donauschingen, werde dort mal nachfragen



    Frage: Läßt Du den Deckel beim Wandern drauf?


    Gruß
    Bernhard


    Wie meinst du das jetzt?


    ich hab nur Lüftung von unten! wenn deine Frage auf das abzielt!


    Oberlüftung finde ich nicht so den Hit!


    Da bei meinem Boden kaum Licht aufs Gitter fällt verhalten sich die Bienen sehr ruhig beim Wandern.


    Auch über große Distanzen! und Fahrten am hell-heiteren Tag!


    Ich gebe aber auch viel Wasser!


    Wenn man am Platz angekommen ist und die Fluglöcher auf gemacht hat, dann dauert es oft ne halbe Minute bis die ersten Bienen raus kommen! Das ist in meinen Augen ein Zeichen, dass es ihnen gut geht!


    Bei vielen Systemen und Kollegen habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Bienen beim öffnen regel recht raus gequollen sind!


    Diese Flugbienen verirren sich meist und fehlen dann!


    Auch die junge offene Brut wird dann gerne rausgeschmissen!


    Letztlich auch deshalb, weil die Bienen beim Wandern schnell viel durst haben


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Ja, das meinte ich - die Belüftung von oben.


    Wie gibst Du denn das Wasser? Vorher und zwischendurch alle Völker mit Wasser einsprühen?


    Am Kontakt zum Hersteller wäre ich interessiert. Danke im Voraus.


    Viele Grüße
    Bernhard

  • Hallo Bernhard,
    vorher!
    Dann saugen sie sich voll Wasser und können keinen Honig aufnehmen.
    Das ist kein Geiz seitens des Imkers,
    sondern verhindert das Verbrausen, was mit vollen Honigblasen eher passiert.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.