Was macht ihr wenn ihr gestochen wurdet ?

  • Habe seit z.a. 1 mon. zwei Bienenstöcke und wurde seit dem 5 mal gestochen :-( die letzten beiden Stiche habe von Bienen erhalten ob wohl ich mehrere Meter entfernt war, die sind gegen meinen Kopf geflogen und habe direkt gestochen ?! das ist doch bestimmt nicht normal das die so los stechen ?!
    was macht ihr wenn ihr gestochen wurdet gegen die Schwellungen ?

  • Also ich nehme unverzüglich 5 Kügelchen (Apis C 30) ..is nen homöopathisches Präparat für bzw. gegen Bienen und Wespenstiche und allergische Reaktionen.
    Die Einnahme der Kügelchen wiederhole ich bis zu 3x an dem Tag. Dann wird die Schwellung nicht so dick. Kommt halt drauf an wo der Stich gesetzt wird....


    Zum Stechverhalten Deiner Bienen kann ich hier nur [URL='http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=25610'] empfehlen. Da wird schon fast alles zu den Gründen gesagt, bzw. du bedienst dich nochmal der Suchfunktion.


    Gruß,
    Carsten (der in diesem Jahr erst 3 mal gestochen wurde und täglich die Bienen um sich hat)


    P.S. bin ich zu blöd den Link ordentlich zu posten??

  • Hallo,


    so ganz verstehe ich den ganzen Diskusionen um die Stiche nicht, die immer wieder geführt werden.


    Ich hab recht friedliche Bienen und doch komme ich insgesamt aufs Jahr gesehen auf mehr als 50 Stiche. Ich muss aber sagen, ich arbeite schnell, ohne Schutz da mir der die Sicht nimmt und viel zu heiß ist und Rauch verwende ich auch nur sparsam, meist wird nur ein Stück Pappe angezündet und ein wenig rein geblasen. Meist sind es Stiche in die Finger weil ich welche quetsche, manchmal bei Wetterumschwung gehts aber auch ins Gesicht.


    Mal abgesehen von Alergikern sollten Imker schon damit leben können, das sie Bienenstiche abbekommen.:roll:


    Stachel raus kratzen, ein paar Minuten brennen ertragen und fertig.

  • Hallo Imker81,
    bei mir war es so, dass es die erste Zeit bei den Bienen Schwellungen gab und irgend wann nur noch selten eine kleine Schwellung.
    Im Frühjahr bei den ersten Stichen leichte Schwellungen dann normal nichts. Ich mache nichts auf die Bienenstiche.


    Bei mir sind die Bienen zur Zeit auch missgestimmt, wegen der möglichen Räuberei. Nachdem ich bis zum Sommer ohne Stichschutz bei den Bienen gearbeitet habe, ziehe ich den jetzt schon vorsorglich an.


    Wenn deine Bienen im Frühjahr auch noch so stichig sind solltest Du über einen Austausch der Königin nachdenken.


    Manchmal kommt am Tag nachdem ich bei den Bienen war, die eine oder andere Biene die mich stechen wollte aber wegen Stichschutz nicht konnte. In Frühjahr nicht, aber jetzt im Spätsommer.


    Grüße
     
    Thomas

  • sicher gehören die Stiche zum Imkern dazu.
    Ich habe für den Fall der Fälle mir Spizwegerichtinktur angesetzt, geht gut und nimmt schnell den Schmerz und die Schwellung geht schneller zurück.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine war gestern, der andere ist morgen. - Dalai Lama

  • Also ich habe immer ein Messer am Bienenstand liegen, nach fiesem Stich schnell mit Feuerzeug erwärmen ( nicht ausglühen gibt sonst brandwunde) und den "heißes" Messer kurz auf die Stichstelle. Schwellung bleibt minimal.
    Ich glaube es gibt sogar einen Art Stift der nach dem Thermoprinzip arbeitet.

  • Imker81


    es gibt Spitzwegerichsirup als Hustensaft, die Tinktur macht man mit Alkohol 38% und höher und man reibt den Stich damit ein, ob trinken auch hilft kann ich nicht sagen.
    und so kann es gehen
    "Um eine Spitzwegerich-Tinktur selbst herzustellen, übergiesst man Spitzwegerich in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen."

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine war gestern, der andere ist morgen. - Dalai Lama

  • Entweder mit Kälte oder mit Hitze behandeln. Bei mir hilft Hitze besser. entweder mit dem Föhn anblassen (aber wo hat man bei den Bienen schon eine Steckdose) oder aber den von Hornisse13 erwähnten Stichheiler:
    http://www.stichheiler.de/cont…ise-des-Stichheilers.html


    Allerdings wirkt es bei Bienenstichen nicht so gut wie bei Mückenstichen. Spitzwegerich kann man auch vor Ort zerreiben und den Pflanzensaft aufstreichen, das hilft auch recht gut bei Juckreiz.


    Mit Essig getränkten Tüchern einwickeln hilft auch.


    Ansonsten: aushalten...

  • Ich gebe immer sofort auf den Stich Propolis-Tropfen, habe ein Fläschchen am Stand stehen.
    Den Schmerz nimmts nicht, aber es tritt nur eine minimale Schwellung ein. Normalerweise schwelle ich auf wie eine Krapfen!
    Ich glaube der Alk in den Tropfen neutralisiert das Gift (hat uns der Imkerkurs-leiter erklärt).


    Grüße
    Hannes


  • so ganz verstehe ich den ganzen Diskusionen um die Stiche nicht, die immer wieder geführt werden.
    [...]
    Mal abgesehen von Alergikern sollten Imker schon damit leben können, das sie Bienenstiche abbekommen.:roll:


    Stachel raus kratzen, ein paar Minuten brennen ertragen und fertig.


    Nicht jeder reagiert gleich. Bei mir z.B.: Stachel raus kratzen, wenige Minuten Schmerz ertragen - kein Problem. Dann ist einige Stunden lang nichts mehr zu spüren oder zu sehen. Aber etwa sechs bis zwölf Stunden später entsteht eine großflächige Rötung (bis 10cm Durchmesser), die juckt wie der schlimmste Mückenstich, aber eben nicht nur punktförmig, sondern auf der ganzen Fläche. Und das mehrere Tage (und Nächte) lang. Letztes Jahr war es mal so schlimm, dass ich nächtelang kaum schlafen konnte. Weder Antihistaminika noch Cortisonsalbe haben geholfen.
    Ich denke, wenn du diese Reaktion regelmäßig erleben würdest, dann würdest du das ganze etwas anders sehen...


    Zur urspünglichen Frage: ich habe mir so einen 'Stichheiler' ('Bite away') gekauft, bei dem ein Metallplättchen einige Sekunden lang auf 50 °C erwärmt wird. Leider wirkt der bei mir nicht 100%, also Rötung und Jucken kommen trotzdem meist, aber möglicherweise schwächer. Auch das wird bei jedem etwas unterschiedlich sein, muss man selber ausprobieren. Wichtig scheint zu sein, dass man ihn möglichst schnell einsetzt, also nicht erst noch einige Minuten weitermachen.


    Es gibt die These, dass allergische Reaktionen, auch auf Insektenstiche, mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel im Blut korellieren. Vitamin D kommt in der Nahrung nicht in genügenden Mengen vor, dafür wird es in der Haut unter UV-B-Bestrahlung (in der Sommersonne) gebildet. Dummerweise sind viele Menschen heutzutage nicht mehr genug an der Sonne, und wenn dann mit Sonnencreme. Im Winterhalbjahr enthält das Sonnenlicht in unseren Breiten (bis runter nach Norditalien) gar keinen UV-B-Anteil, wenn es die Erdoberfläche erreicht. Die meisten Menschen in Mitteleuropa weisen daher einen ausgeprägten Vitamin D-Mangel auf, das ist soweit ich weiß unstrittig.
    Was allerdings strittig ist sind die Auswirkungen. Die meisten Ärzte scheinen der Meinung zu sein, dass das nur eine Rolle bei Osteoporose spielt. Andere meinen, dass viele andere Leiden, u.a. eben auch allergische Symptome mit Vitamin D-Mangel zusammenhängen. Ist wie gesagt nur eine These, die nicht wirklich bewiesen ist.
    Ich nehme jedenfalls aus verschiedenen anderen Gründen hochdosiertes Vitamin D (verschreibungspflichtig. Das frei verkäufliche Zeug reicht nicht.)
    Dieses Jahr waren die Reaktionen auf Bienenstiche deutlich schwächer als letztes Jahr, aber ob es an Gewöhung liegt oder am Vitamin D weiß ich natürlich nicht. Deshalb fände ich es interessant, wenn andere Leute auch Versuche in der Richtung anstellen würden...


    Grüße,
    Robert

  • Moin,
    das, was dem Mann bei Bienenstichen am besten hilft, ist eine frisch aufgeschnittene Zwiebel aufzulegen. Kühlt und wirkt abschwellend, und entzündungshemmend. 2 Calcium-Brausetabletten unterstützen das.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen