Met - Hefenährstoffe und Trockenreinzuchthefe

  • Hi,
    ich hab das Buch " Met honigwein-Bereitung" nun gelesen.


    was ich aber nicht ganz verstehe ist:
    Zur Zubereitung benötige ich Honig, Wasser, Zitronensäure, Hefenährstoffe und Trockenreinzuchthefe.


    Wo bekomme ich nun Hefenährstoffe und Trockenreinzuchthefe? Ist mit der Hefe die gemeint, die auch zum Backen verwendet wird?


    Wollte mich am Wochenende mal drangeben nur verstehe ich die beiden og. Sachen nicht.



    Uwe

  • N'Abend


    In jedem halbwegs vernünftigen Bau- und Gartenmarkt sind momentan im Gartenbereich so Stände aufgebaut mit Produkten für die Obstverarbeitung. Also z.B. Pressen, Tücher, Gläser, Flaschen, Weinballons etc. Dort liegt auch Reinzuchthefe (allerdings hab ich nur flüssige gesehen, funktioniert bei mir aber seid ca. 6 Jahren super) und Nährsalz rum. Zumindest sicher weiß ich es von Dehner-Gartencenter und Hornbach (H. sogar in versch. Ländern ähnlich geordnet und ähnliches Sortiment).


    Grüße, Robert, dessen Met auf Malaga-Hefe blubbert

  • Wo bekomme ich nun Hefenährstoffe und Trockenreinzuchthefe? Ist mit der Hefe die gemeint, die auch zum Backen verwendet wird?


    Für ein optimales Ergebnis benötigst Du Weinhefe. Früher gab es so etwas in der Drogerie, heute sollte man Weinhefe, Nährstoffe, etc. auch problemlos im Internet bestellen können. Ich habe früher für Obstweine Kitzinger Weinhefen verwendet, laut Google gibt es die noch immer.


    Grüße


    Ulrich

  • Hallo,
    ich kenne auch nur die flüssige. Die gibts in vielen Internetshops. Um die Gärung am Anfang in Schwung zu bringen empfielt es sich einen Starteransatz mit naturtrüben Apfelsaft zu machen. In diesem Starter vermehrt sich die Hefe und die Gärung beginnt unmittelbar nach dem Ansetzen.
    Lg
    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo Uwe,
    Ich hab gestern meinen ersten selbstgemachten Met abgezogen...
    Vorher hab ich auch zwei Bücher zur Metherstellung gelesen und ich muss sagen die haben mich eher verwirrt


    Ich hab dann im Internet die beiden Seiten
    www.fruchtweinkeller.de
    Und
    www.honigweinkeller.de 
    gefunden. Die beiden gehören zusammen


    Die beiden Seiten erklären einem (mir) genau, wie die Weinherstellung funktionier und WARUM genau wie ins deren Anleitung wir etwas machen.


    Meines Erachtens ist es die beste deutschsprachige Seite.


    Es lohnt sich ;-)


    Beste Grüße,
    Axel

  • Danke schon einmal für die schnellen Antworten.
    Das Buch finde ich persönlich nicht schlecht nur verwirren die zwei Faktoren. Ich werde gleich mal mein Apotheker danach fragen und schauen ob der mir das besorgen kann. Ich hoffe da meine Zutaten zu bekommen:wink:



    Uwe

  • Trockenreinzuchthefe hat sich bei mir besser bewährt als die flüssigen. Die flüssigen Hefen müssen ein paar Tage vorher angesetzt werden. Außerdem scheint die Trockenreinzuchthefe mehr Alkohol zu produzieren. Jedenfalls schaffe ich mit der Trockenreinzuchthefe der gleichen Sorte locker 15 % vol. Alkohol.


    Gruß
    Bernhard

  • Hallo Bernhard,
    wo bekommst du die Trockenreinzuchthefe?
    Ich kenne die Rezepte nur mit Flüssiger und habe auch selbst den Met immer mit flüssiger angesetzt. 15 % ist ja wahnsinn :lol: Ich habe immer um die 12%
    Uwe : Was willst du in zwei Wochen sehen, in zwei Wochen müsste ja noch alles gären, oder?
    Lg
    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo Uwe,
    Auch wenn die Flasche für 50 Liter reicht.
    Geb den gesamten Inhalt der Hefe dazu. Auch wenn du nur 10 Liter machst.


    -Uwe

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Tachchen


    grundsätzlich kannst du auch das kleine Fläschen in 250 oder 1000l schütten, nur dauert es einfach länger, bis die Hefe dann richtig in Schwung kommt. Und dieser Zeitraum birgt die Gefahr von Weinfehlern, also Bakterien, Kammhefen und Pilzen, die sich in dieser längeren Zeit schneller entwickeln als die Weinhefe und damit eine vernünftige Gärung unmöglich machen. Um das zu umgehen, wird oft empfohlen, einen sog. Starter anzusetzen, also die Hefen aus dem kleinen Fläschen erstmal auf eine vernünftige Menge bringen (z.B. oben schonmal angesprochene Flasche Apfelsaft) und dann diese größere Menge der größeren Fruchtsaft/Honigwassermenge zugeben.


    Höhere Alk.gehalte bekommt man auch mit speziellen Hefen wie Malaga- oder Sherryhefe, die halten höhere Alk.gehalte aus als z.B. Bordeauxhefen, bevor sie absterben. Müsste auch alles in dem Kitzinger Weinbuch drinstehen ;-).


    Grüße, Robert, dessen Sauerkirschwein auf Sherryhefe kaum von echtem Sherry zu unterscheiden war, hmmmh