Meine Erfahrung mit totaler Wabenerneuerung im Spätsommer

  • So Kleinigkeiten können über Leben und Sterben der Völker entscheiden.

    Bei unserem Verein haben die Lehrgangsteilnehmer bei schwachen Ablegern das Scheunentor komplett offen. Da achtet kein Ausbilder drauf und ich verbrenne mir die Schnauze

    Bienen auf 4 Waben, komplette Breite. Wofür der Lehrgang, wenn die Völker dann platt gemacht werden. Unrecht hat McFly mit seiner Aussage nicht. Der Boom muss befriedigt werden, egal ob die Qualität stimmt.

  • Da möchte ich mal eine Lanze für diejenigen brechen, die diese Anfängerkurse geben. Natürlich ist das nicht immer das beste, neueste, umfangreichste und ausgewogenste, was da vermittelt wird. Aber diese Menschen opfern ihre Freizeit, meist mit viel Engagement und exponieren sie auch noch gegenüber den Besserwissern in der zweiten Reihe. Man kann ja gerne Dinge noch besser erklären, aber andere Imker, die sich für ihren Verein oder nur die neu angeschafften Bienen anderer einsetzen, sollte man mit mehr Respekt behandeln.

    Ich gebe übrigens keine Kurse, bin also nicht persönlich von dieser Kritik a la: gehört in die Tonne, betroffen.

    Imkerliche Grüße

    Wiebke

  • Als Vorbereitung habe ich vor drei Wochen Rauch ins Flugloch gegeben, ging davon aus, dass die Königin in den oberen BR geht und habe je ein Absperrgitter zwischengelegt.

    Wo lernt man denn sowas? Geht sie dann auch zum Flugloch raus wenn man von oben nach unten rein raucht?

    Auf dem Grundkurs der hessischen Imker e.V.

    1: Es ist gängig, dass die KÖ dem Rauch ausweicht, also Rauch unten treibt sie nach oben und umgekehrt


    2: In 2019 dürfte genau dieses Prozedere der Wabenerneuerung mithilfe des Absperrgitters bei keinem Grundkurs der Hessischen Imker mehr geschult werden! Dieser Part wurde ersetzt!

    3: Da hab ich nicht schlecht gestaunt, als mein alter Beitrag nochmal erschienen ist.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Heute übrigens habe ich einige mehr Erkenntnis erlangt als in 2012..
    Die Drohnen, welche sich zwischen den Absperrgitterbeuten befanden, störten noch mehr
    Der Beitrag wurde eh missgedeutet von manchen, ich sprach von Wabenerneuerung, nicht von Brutentnahme...
    Kurzum: diese Methode habe ich tatsächlich nicht mehr angewandt.
    Wir verfahren schon lange einfach mit Wabenentnahme nach Liebig bzw. totaler Brutentnahme und fahren damit gut

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • 2: In 2019 dürfte genau dieses Prozedere der Wabenerneuerung mithilfe des Absperrgitters bei keinem Grundkurs der Hessischen Imker mehr geschult werden! Dieser Part wurde ersetzt!

    Ich habe den Grundkurs noch 2018 gemacht. Hilft ja nix. Anwenden werde ich das Verfahren ja sowieso nicht mehr.

  • Heute übrigens habe ich einige mehr Erkenntnis erlangt als in 2012..
    Die Drohnen, welche sich zwischen den Absperrgitterbeuten befanden, störten noch mehr
    Der Beitrag wurde eh missgedeutet von manchen, ich sprach von Wabenerneuerung, nicht von Brutentnahme...
    Kurzum: diese Methode habe ich tatsächlich nicht mehr angewandt.
    Wir verfahren schon lange einfach mit Wabenentnahme nach Liebig bzw. totaler Brutentnahme und fahren damit gut

    Das stimmt wohl. Das wurde sowohl von dir als auch von mir in den Beiträgen auch so benannt. Von Brutentnahme war von deiner und meiner Seite aus nie die Rede.

  • Das ist so. Wieso sollte ich mir ausdenken, dass ich auf einem Imkerkurs war, wenn es nicht so wäre. Würde für mich keinen Sinn machen.

    Ich hab damit nicht angezweifelt, dass du den Kurs besucht hast. Falsch gelesen/interpretiert!

    Und du kennst auch nur diesen einen Teilbereich des Kurses. Da steht dir aus meiner Sicht definitiv nicht zu, den kompletten Lehrgang als für die Tonne zu bezeichnen.

    Sorry, wer so einen Schmarrn als Unterrichtsstoff verbreitet gehört ans Wespennest gebunden.

    Du schadest damit zwar niemand, aber danach geht das Geheule los. Oder hat dir dieser Teil viel gebracht? Und nun nimms nicht persönlich, aber wenn ich hier die Beiträge mitverfolge, dann kann ich dir sagen, der Kurs ist für die Tonne.

    Unrecht hat McFly mit seiner Aussage nicht. Der Boom muss befriedigt werden, egal ob die Qualität stimmt.

    Leider, oberflächliches Abfertigen... In 2-3 Jahren sind die meisten eh nimmer dabei.

    Selbst erarbeiten ist ja mittlerweile eh ein Fremdwort und es muss auch alles nach Schema F gehen. Was halt bei den Bienen so gar nicht funktioniert.

    Es ist nicht mal sicher, dass wenn man eine zweizargige Beute teilt, dass man dann in einem eine Königin hat und im anderen nicht... Wer meint es ist so jammert dann spätestens wenn er eine gekaufte einweiselt und die direkt entsorgt wird. nur so als Beispiel.

    1: Es ist gängig, dass die KÖ dem Rauch ausweicht, also Rauch unten treibt sie nach oben und umgekehrt

    Anni, jetzt mal im Ernst. Hast du schonmal in die Wabengassen von unten geschaut? Da müsstest du so heftig rein rauchen, damit da auch durch jede Rauch kommt und die Königin dann hoch geht. Aber da wird dann bei der Menge auch Rauch sein, geht sie dann überhaupt hoch oder ggf sogar runter?`

    Das mag vielleicht bei einem schwachen Volk funktionieren, aber doch nicht bei einem trachtreifen Volk.

    2: In 2019 dürfte genau dieses Prozedere der Wabenerneuerung mithilfe des Absperrgitters bei keinem Grundkurs der Hessischen Imker mehr geschult werden! Dieser Part wurde ersetzt!

    warum nur? Wurde da noch mehr ersetzt?

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • .


    2: In 2019 dürfte genau dieses Prozedere der Wabenerneuerung mithilfe des Absperrgitters bei keinem Grundkurs der Hessischen Imker mehr geschult werden! Dieser Part wurde ersetzt!

    warum nur? Wurde da noch mehr ersetzt?

    Die Kurse sind sicherlich kein Schrott und ich wäre froh, wenn mancher dort hingehen würde, anstatt seine Völker totzuimkern. Leider "Boomt" eben der Wunsch nach Welt retten und Bienen halten. Da werden Völker gekauft, ohne die geringste Ahnung zu haben, danach ist das Geschrei groß
    Die Bieneninstitute arbeiten, erforschen, testen laufend Neues aus und gelangen auch zu neuen Erkenntnissen. Diese werden dann weiter gegeben und auch so geschult
    Ist doch klar
    Und auch da kommt man dann manchmal zu der Erkenntnis, dass das vorher "gepredigte" vielleicht doch so seine Macken hat.
    Ich finde gut, dass das dann auch erkannt wird und abgeändert wird.
    Früher wurde Schwammtuch gelehrt, heutzutage geht der Trend in Richtung Brutentnahme
    Alles ändert sich mit der Zeit:thumbup:

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Die Bieneninstitute arbeiten, erforschen, testen laufend Neues aus und gelangen auch zu neuen Erkenntnissen. Diese werden dann weiter gegeben und auch so geschult
    Ist doch klar

    Und welche nützlichen Erkenntnisse kommen aus den Bieneninstituten und ...?

    Ach ja, ich erinnere mich irgendwie an DBIB news 1/2006 ...

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

  • Und welche nützlichen Erkenntnisse kommen aus den Bieneninstituten und ...?

    Ach ja, ich erinnere mich irgendwie an DBIB news 1/2006 ...

    Manchmal geht mir deinen Beiträgen echt die Hutschnur hoch. Du diskreditierst hier in einem fort alles was etabliert ist, augenscheinlich nur weil es eben etabliert ist. Vermutlich weil du es besser kannst und weißt - schließlich hast du ja irgendwo ein paar Bienenstände die ohne Behandlung mit den Milben klar kommen. Ach halt, die kennt ja keiner außer dir.


    Es gibt viele Institute, in denen zahlreiche fähige, motivierte Menschen (ach halt, alle von Bayer gekauft...) arbeiten die durchaus nützliche Informationen und Forschungen bereit stellen von denen die breite Imkerschaft auch profitiert. Ich nutze beispielsweise häufig diverse Schulungsmaterialien auch um mich selbst fortzubilden und habe in den Instituten auch schon manch -guten!- Kurs besucht. Kritik ist immer erlaubt und auch erwünscht, vieles kann anders und/oder besser gemacht werden, keine Frage. Diese Arbeit aber so lapidar als wert- und sinnlos darzustellen finde ich unverschämt.


    Das du jetzt einen 13 Jahre alten (auch total neutralen und unabhängigen) Artikel als vermeintlichen Beleg hervorkramst, was soll denn das? Das bei der Vielzahl an Forschungspunkten, Meinungen und Interessen auch falsche Entscheidungen getroffen werden und auch Entscheidungen, die naturgemäß nicht jedem Gefallen können ist sonnenklar - oder machst du immer alles richtig und es allen recht?


    Bitte nimm mal den Aluhut ab und veschone mich mit Gutmenschen/Mutti-Repliken. Sorry, das musste mal raus.

  • Dass der Artikel 13 Jahre alt ist, ist das Eine.


    Im Monitoring wurde aber die Auswirkung von Pestiziden bis vor zwei Jahren immer noch nur unter künstlich geschaffenen und realitätsfremden Rahmenbedingungen untersucht


    Merkt eigentlich jemand, dass das alles mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun hat?