Kaufempfehlung Refraktometer

  • jennau ditte, nur hab´ick 25€ dafür bezahlt...


    Gruß Jörg, gerade in der Mittagspause etwas lustich



    ich auch,
    auch hab mir mehrere verschiedenpreisige im Fachhandel angesehen
    und bin der starken Überzeugung, dass die sowieso alle in der gleichen Fabrik in China hergestellt werden.
    Die Kalibrierung hab ich noch nicht genau überprüft aber die angegebenen Werte unseres Futters stimmen. Benutzt einer von euch den Kaliblock


    Mit freundlichen Grüßen der mohi

  • Hallo, ich möchte nur mal eben einen anderen Thred hier her verlinken, denn es ist nicht unerheblich ob der Wassergehalt einer reinen Saccharoselösung (Ws) angezeigt wird oder der Wassergehalt in Honig (Wi).
    Dies sollte beim Hersteller bzw. Anbieter erfragt werden.


    Also, hier der LINK und da so ab #11.


    MfG André

  • jennau ditte, nur hab´ick 25€ dafür bezahlt...


    Gruß Jörg, gerade in der Mittagspause etwas lustich


    Tröste Dich, mit den Versandkosten aus Hongkong wird es fast auch so viel. Kommt da noch Zoll druff, wie aus USA? (Upps, jetzt habe ich das Forum für die Geheimdienste interressant gemacht! :lol:)


    Viele Grüße (gibt es eigentlich einen Imkergruß, so wie: "Petri heil" bei Anglern, "Gut Holz" bei Keglern oder "Immer eine handbreit Wasser unterm Kiel" bei Sch... äh Fahrensleuten?)


    der Toothmaker

    "Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern die Frage ist, was wir mit uns machen lassen" Gabriele Susanne Kerner

  • Tröste Dich, mit den Versandkosten aus Hongkong wird es fast auch so viel. Kommt da noch Zoll druff...


    Ich hatte mal Zoff mit Wegelagerern, die meine tollen, billig in China (durch Zufall!) bestellten Sachen für mich verzollen wollten. Wenn ich mich richtig erinnere, dann schlägt der Zoll nur zu, wenn der Wert der Sendung über 20(23?)€ ist.


    Wird schon klappen! Viele Leute machen das containerweise und da geht es auch.


    Gruß Jörg

  • hallo an alle,
    in den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit, zwei Refraktometer miteinander zu vergleichen:


    1) Refraktometer "Catania"
    (wird im Imkerhandel für 69 ... 89 EUR angeboten) und ist damit meiner Meinung nach zu teuer. Das Gerät hat eine automatische Temperaturkompensation (ATC).


    2) Hersteller ARCADA, Typ "REF116"
    hier habe ich nur einen Preis gefunden, Angebotsbörse, verblüffende 59 EUR.
    Gut beschrieben im Vergleich hier (2006)
    http://www.deutscherimkerbund.…cms_ftp/aktuell2006-4.pdf
    und hier
    http://ohrmann.net/refraktometer_Imker.htm
    Dieses Gerät hat ebenfalls ATC.



    Ich fand Gerät 2) solider und würde es eher empfehlen als 1). Das Okular hat einen größeren Durchmesser, sodass die Skala großzügiger und nicht so gedrungen wirkt wie bei 1).


    Wenn in diesem Preissegment schon die Unterschiede deutlich sind, dann wohl erst recht bei den noch "preiswerteren" (unter 50 EUR) aus Honkong, von denen ich daher abraten würde.

  • Man sollte sich nur zu Sachen äußern, zu denen man tatsächlich etwas sagen kann und nicht nur Vermutungen anstellt.


    Das Wichtigste ist die richtige Kalibrierung. Da ist es dann egal, ob das Gerät 15 oder 100 EUR gekostet hat. Auch möchte ich noch zu bedenken geben, daß der Wassergehalt von Honig bestimmt werden soll und keine Feinanalyse damit durchgeführt werden soll. Eine Abweichung von 0,5 % vom Normwert ist für mich dabei akzeptabel. Das ist immer noch vielfach besser und genauer als irgendeine "Spritzprobe".


    Der Nachteil der günstigen Geräte ist die Skala, die nicht linear ist und nur Beschriftungen bei einzelnen Werten hat (z.B. 19,8 als nächstes dann 21,2 usw.) Da muß man dann etwas schätzen.


    Auch sollte man nicht unbedacht lassen, daß die einzelnen Waben bzw. Zellen unterschiedliche Wassergehalte aufweisen, der dann im Eimer nach dem Rühren zu einem neuen Wert vermischt wird. Man kann also genau messen wie man will, am Ende kommt ohnehin etwas anderer heraus.

  • ... Da ist es dann egal, ob das Gerät 15 oder 100 EUR gekostet hat.


    Nö. Eben grad nicht.


    Hier wie überall gilt: Wer Qualität will, sollte nicht zum billigen Jakob gehen. Und wer Gelegenheit hat, z.B. im Verein zu vergleichen, wird die Unterschiede unmittelbar begreifen.