Ablegerr füttern die x-te

  • Hallo geschätztes Forum!


    Ich bin ein Neuling i..S Imkerei. Lese aber schon viel mit. Ich mache gerade einen Kurs. Der Kurs hat gerade Sommerpause und geht Ende Juli weiter.


    Anfang Juni hatte ich 2 Ableger auf je einer Zarge geschenkt bekommen (Segeberger). Mein Imkerpate hilft mir bei der Betreuung und hat mich mit Material, pp ausgestattet. Er meinte zu Anfang, ich bräuchte nicht füttern, da er in die Ableger genug Futterwaben eingehängt hatte und bei uns genug zu finden sei (wohne auf dem Land, Tannen, Linden, Wiesen, pp direkt vor der Tür) Die Völker entwickelten sich seit Anfang Juni unterschiedlich. Das eine wurde zunehmende stärker, das andere mäßig stärker. Ich zu ihm und das Thema füttern angesprochen (hier im Forum steht: Ableger immer fütter!). Er kam dann zu mir um selber zu schauen. Er meinte, sie hätten genug, hat aber jeweils noch eine Wabe mit Resthonig in die Zargen gehängt um mich zu beruhigen. Ich habe mich mitüberzeugt und gab ihm Recht. Sah alles gut aus. Das ist jetzt 3 Wochen he und wir hatten nur mieses Wetter. Vor 1,5 Wochen hatte ich reingeschaut und konnte bei dem schwächern Volk kaum Fortschritt erkennen, das Stärkere hatte sich geringfügig weiterentwickelt.


    Gestern habe ich wieder reingeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das schwächere Volk sich gar nicht weiter entwickelt hat. Das Stärkere sehr wohl, so dass ich eine 2te Brutzarge aufsetzen kann.


    Das schwächere Volk: sitzt auf 1 Zarge; Bienen sitzen auf ca. 7-8 Waben, Mittelwände spärlich ausgebaut, Futterwaben kaum gefüllt (Habe beide gewocgen, ca 3 Kg brutto), Brut in allen Stadien vorhanden aber stark lückenhaft und lückenhaft verdeckelt (etwa 4 Brutwaben jeweils ein Drittel bebrütet, wenig Betrieb am Stock)


    Das stärkere Volk: sitzt derzeit auf einer Zarge, Bienen sitzen auf allen 11 Waben, Mittelwände voll ausgebaut, mind. 5 Brutwaben mit Brut in allen Stadien, nahezu lückenlos und gut verdeckelt, Futerwaben gut voll und zum großen Teil verdeckelt und mächtig Betrieb am Stock)


    Mein Pate ist derzeit im Urlaub und ich konnte ihn nicht fragen und her bitten (hat auch jeweils knapp 70 Km zu mir). Gestern abend habe ich den Bienen was gegeben. Zuckerwasser 1:1 - jedes Volk erstmal 1,5 Liter - heute schon alles leer.


    Dass ich füttern muss, habe ich jetzt für mich beschlossen, auch gegen die ursprüngliche Aussage meines Paten. Meine Frage jetzt: Wieviel soll ich täglich geben? Soll ich weiter Zuckerwasser 1:1 oder besser Futterteig geben?


    Die Beiträge zum Füttern habe ich im Forum fast alle gelesen. Ich bräuchte hier nur konkrete Vorschläge auf meinen "Fall".


    Danke für Eure Untsrstützung!

    Carnica Bienen - Aktuell nur noch 2 Kunstschwärme

  • Hallo PaMiTiSa,


    auf jeden Fall weiterfüttern! Ich gebe ca. 1x die Woche einen Liter Sirup. Manche sagen, dass das sogar zu wenig ist. Aber meine Mädels haben sich mitlerweile auch prächtig entwickelt und sitzen auf 2 Zargen.
    1Aber mit 1 Liter / Woche kannst du nicht viel falsch machen. Je nachdem wie das Futter abgenommen wird, kannst du auch alle 3-4 Tage nachfüttern. Wenn du keinen Sirup hast, würde ich 3:1 mischen. Dann müssen ssie nicht so viel Feuchtigkeit aus dem Futter transportieren. Du wirst sehen, bis Ende August hast du die auch auf 2 Zargen sitzen.


    Gruß,
    Carsten

  • Füttern weiter 1:1 aber nur ca.500 ml täglich Abends nach Bienenflug . Sonst sind die Zellen ruck-zuck mit Futter voll statt mit Eier .
    Profil ausfüllen ist auch nicht schlecht .


    Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von derbocholter () aus folgendem Grund: Profil ausfüllen ..............

  • Danke für Eure Antworten. Dann bin ich beruhigt, dass ich richtig lag und füttere täglich weiter.


    @ derbocholter (Josef): Habe mein Profil aktualisiert ;-))


    Gruß


    Rene

    Carnica Bienen - Aktuell nur noch 2 Kunstschwärme

  • Aufgrund eines guten Rates hier habe ich meine Ableger auch 1:1 zugefüttert und bin dankbar, diesen Rat erhalten zu haben.
    Seit dem bauen sich die Ableger - gerade bei diesem schlechten Wetter - kontinuierlich auf.


    LG: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • In diesem Zusammenhang liest man oft "Der Futterstrom darf nie abreissen".
    Aber was versteht man eigentlich darunter? Daß das Futtergeschirr niemals ganz leer werden darf?


    Carsten schreibt von 1 Liter pro Woche. Was wenn der Liter nach 2-3 Tagen futsch ist und das Futtergeschirr die restlichen 4 Tage leer bleibt - ist das schon ein Abriß des Futterstroms, der den Bau- und Bruttrieb beendet?


    Danke,


    Alex

  • Am besten so wie Josef sagt, ist halt recht zeitintensiv und bei größeren Volkszahlen nicht mehr umsetzbar.


    Mit kontinuierlich ist gemeint, das immer genug Futter im Volk sein soll aber nicht so viel, das die Brut gestört wird. Es wird ihnen damit vorgegaukelt, das sie ausbauen müssen um einlagern zu können, da ja auch der Brutumfang wächst.
    Ich füttere mit Sirup, was ja viel dicker ist. Da gibt es nur 1 bis 2 Kilogläser je Woche, das reicht auch und sie bauen auch da hervorragend.


    Bei meinem Außenstand komm ich nur einmal die Woche hin da gibt es nur ein Glas je Woche und auch das passt.
    Wichtig sind regelmäßige Kontrollen, um ein überfüttern zu verhindern.

  • Hallo !


    Hallo geschätztes Forum!


    ihm und das Thema füttern angesprochen (hier im Forum steht: Ableger immer fütter!). Er kam dann zu mir um selber zu schauen. Er meinte, sie hätten genug, hat aber jeweils noch eine Wabe mit Resthonig in die Zargen gehängt um mich zu beruhigen.


    Sorry, aber das habe ich sicher nicht geschrieben:
    Ableger immer fütter!


    Wir füttern unsere Ableger nämlich nicht,
    auch in diesem tachmäßig eher schlechtem Jahr,
    gibt es nur die geschleuderten (Rapskristall) Honigwaben zum ausschlecken.


    Die EinWaben Ableger haben zum Start:
    eine volle Futterwabe, eine Leerwabe und ein Kilo 1:1 Starter bekommen und das wars.


    Den Rest besorgen die sich selber ...


    Aber das muß jeder selber sehen,
    pauschal sagen:
    unbedingt füttern / wenig füttern / garnicht füttern
    halte ich für falsch.


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.