Bodenschieber nur zur Varroakontrolle ?

  • Anfängerfrage:


    Bleibt der Bodenschieber (weißer Einschub) nur während der Varroakontrolle im Einschub der Beute, oder dämmt man damit auch die Beute in den kalten Jahreszeiten (bei sehr kalten Temperaturen)?


    Ich habe einige Imkerbücher als Anfänger (deren 6) studiert und im Buch von Liebig stehen einige Sätze hierzu, dort steht: kalt überwintern, ohne Bodeneinschub.
    Buder Adam beschreibt in "Meine Betriebsweise", unter "Einwinterung" daß es vor vielen Jahren auch schon den Versuch gab Bienen wärmeisoliert (mit spez. Matten) zu überwintern. Die Ergebnisse waren schlecht, die Bienen waren träge und nicht vital. i


    Zurück: Ist das mit dem überwintern ohne Bodenschieber immer so?
    Hängt das nicht auch von der Höhe der Beute über Boden und den Strömungsverhältnissen unter der Beute, und nicht auch zuletzt, von den Außentemperaturen bzw. dem Winter ab?


    Danke im voraus für die Antworten.

  • Hallo,


    da ist man sich, wie Du gelesen hast oft einig. Manchmal aber nicht :wink: 
    Es gibt eben immer noch Beuten, die geschlossene Böden haben, dabei wohlgemerkt aber manchmal andere Deckel und Klimaausgleichsmöglichkeiten, wie die Warré zum Beispiel.


    Insgesamt wurde das hier schon ganz oft diskutiert
    oder hier
    noch was
    und das noch

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • beetic


    Drei Beiträge pro Tag seit 2009!


    Du wirst es mitbekommen, wenn Du länger imkerst, dass offene Böden Mottenburgen sind und im Herbst die Wespen anlocken.
    Ganz ausgebuffte decken während der Tracht den Gitterboden unterhalb der Bruttraube mit Einlegebrettchen ab, damit bis zum Boden gebrütet wird.
    Trotzdem kaufe ich mir für die optimale Anzahl von Stellplätzen auf meinem Wanderwagen nochmals offene Böden nach.
    Sofort nach der Wanderung bekommen die Völker wieder geschlossene Böden und ein kleines Flugloch.