Gärender Honig bei Wassergehalt von 16%?

  • Ich habe heute noch einmal einige Hobbocks Honig der letzten Ernte durchgerührt. Dabei viel mir einer auf, der eindeutig anders riecht als die anderen - meiner Meinung nach wie gärender Honig. Ich habe sogleich den Wassergehalt dieses Hobbocks überprüft. Dieser ergab, selbst an der Oberfläche, wie bei den anderen Hobbocks auch einen Wassergehalt von 16%.
    Auch sonst ist dieser Hobbock eigentlich den gleichen Einflüssen wie die anderen ausgesetzt gewesen.
    Hat jemand eine Idee, woher der andere Geruch kommen kann?


    Freundliche Grüßen
    Friedrich

  • Hallo Friedrich!


    Waren die Hobbock's nagelneu oder sind gebrauchte dabei?
    Tatsache ist, dass gebrauchte Honigeimer, die mit Sommer- oder Waldhonig gefüllt waren, einen Duft im Kübel hinterlassen.
    Dieser Duft kann sich später im Kübel beim Blütenhonig dann bemerkbar machen. Bei Abfüllung ins Glas ist der Geruch dann weg und der Honig schmeckt wie Blüte.


    Nicht irre machen lassen.


    Viele Grüße
    Ruth

  • Hallo Friedrich,
    war der Deckel dicht?
    Wenn nicht, zieht Honig aus der Luftfeuchtigkeit Wasser.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Ruth,
    ich danke dir für den Hinweis. Jedenfalls wäre es gut möglich, da es tatsächlich zum Teil gebrauchte Hobbocks sind, die im letzten Jahr bereits Früh- und Simmertracht beinhaltet haben. Ich werde einfach mal ein, zwei Gläser abfüllen und morgen auf dem Frühstückstisch platzieren. Wenn es dann noch immer merkwürdig ist oder gar merkwürdig schmeckt, dann mach ich eben Met draus. :daumen:


    Hallo Lothar,
    der Deckel war eigentlich dicht. Darauf habe ich ja extra noch geachtet, da mir eben das Wasserziehen aus der Luft schon bekannt ist. Aber wie gesagt, selbst wenn, dann müsste diese "neue" Wassergehalt doch auch messbar sein. Und die Messung von 16% Wassergehalt habe ich ja erst jetzt gemacht, wo er so riecht.


    Freundliche Grüße
    Friedrich