Hyposensibilisierung: juhu, es funktioniert!

  • Werbung

    Nur mal so zum Vergleich...


    Bei mir wurde der Feldstich nch 1 1/2 Jahren durchgeführt. Ohne Probleme, aber ich bekomme weiterhin die monatlichen Spritzen. Der Provokationsstich soll auch jährlich wiederholt werden.


    Eine andere Patientin lag bei mir im Zimmer und wollte mit "diesen Biestern" nie mehr was zu tun haben.

    Dehalb bekam sie zur Therapiekontrolle die Spritzen. Und zwar 7 Stück in kurzem Abstand. Ihr Arm sah dememtsprechend aus, wie ein Fußball.


    Der Provokationsstich wird auch nicht in jeder behandelnden Klinik durchgeführt. Eine kenne ich, die den absolut ablehnen. Das Risiko, denjeneingen auf der Intensivstation wiederzufinden sei zu hoch. Dann lieber

    lebenslang spritzen. Bei jedem Patienten.


    Ich habe übrigens den Bienenstich viel besser weggesteckt als die Spritze, bei der ich immer noch einen dicken heißen Arm bekomme.

    Das Insekt musste ich selbst mitbringen. Bei Bienen ja kein Problem. Bei Wespen stelle ich mir das schwieriger vor.

    Danke noch mal an den Imker, von den ich die Bienen-to-go bekam.


    Gruß Doro

  • Ja und deshalb suche ich

    Warst du denn schon beim Hausarzt oder Allergologen? Normalerweise schickt der/die einen dorthin, weil er/sie dich auch während der Therapie betreut, bzw. immunisiert. Sowas wird auch nicht in jeder Klinik oder jedem Krankenhaus gemacht, dazu sollte dort eine spezielle Allergologie sein.


    ...
    Es soll Chefs der Allergologieabteilungen geben, die freuen sich über Wespennester und fahren da selbst mal vorbei...

    bgrin15x18.gif


    Fertig mit Klugscheißen

    nurse15x19.gif

    Das passt doch alles, aber du bist ja vom Fach, wie ich mal gelesen habe. Im UKM Münster musste ich bei der Einleitungsbehandlung fast jedes mal laut loslachen, wenn ich draussen im Garten vor der Allergologie saß... Alle möglichen Stechinsekten waren da vertreten, Hummeln, Wespen, Bienen - Hornissen will ich jetzt nicht beschwören... Aber der Garten wie die gesamte UKM-Anlage dort ist einfach zu verlockend für die Stecher...


    Gruß Andreas

  • @ Kapiro


    Weiß ja nicht, wo Du wohnst und wie mobil Du wärest...


    Das Klinikum Rechts der Isar macht aber z.B. definitiv Ultra Rush. Ansonsten ist das recht einfach:


    Klinik mit Allergologischer Abteilung der Umgebung raussuchen (die sind ja eher seltener), anrufen und fragen


    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Okay rechts der Isar finde ich zwar nichts..aber da rufe ich mal an..war im Klinikum Rosenheim.

    Und die machen halt nur die normale. Mein Hausarzt würde halt nach der Einleitung die wöchentliche/ monatliche Impfung durchführen.

  • Werde es eh erst im Herbst machen lassen nicht jetzt im Sommer. Wollte heuer noch einen Termin im Februar in Rosenheim aber die konnten keine mehr vergeben weil das Bienengift alle war und keines mehr zum besorgen bekommen haben.

  • Dein Zeitplan ist sinnvoll, wenn es kein absolut dringender oder schwerer Fall bei dir ist.

    Im Herbst ist die Saison vorbei und die Impfstoffe sind nach meiner bisherigen Erfahrung in der Nach- oder Zwischensaison einfacher und sicherer zu bekommen oder sogar ausreichend vorhanden. Der Druck, diese Medikamente vorzuhalten und rechtzeitig zu beschaffen, ist dann geringer. Mein Facharzt hat für die kommenden Monate schon frühzeitig vorab geordert, weil es wieder Zeitdruck bei der Herstellung gibt oder gab. Darüber werden die Fachärzte aber rechtzeitig informiert

    Versuche, es mit deinem Arzt so zu termininieren, dass die Untersuchung im Sommer mitsamt Therapieplan erledigt ist, damit im Spätsommer/Herbst begonnen werden kann, so bekämest du über Herbst bis Frühjahr die ersten Verabreichungen, um mit gewissem Schutz in die Saison 2018 zu starten.


    Viel Erfolg!


    Gruß Andreas

  • Heute erfuhr ich, nach Blutziehen beim HNO am Dienstag, dass ich eine Bienengiftallergie habe. Muss ich erstmal verdauen. Anfang Mai reagierte ich, trotz problemloser Stiche davor und auch danach, nach einem Stich auf den Kopf problematisch. Es wurde mir heiß, meine Augenlider schwollen ein wenig. Ich war am ganzen Körper rot. Es krabbelte überall, besonders an prekären Stellen, an den Handgelenken bekam ich Nesselausschlag, Hand- und Fußsohlen krabbelten. Ich fühlte mich etwas benommen, an Herzrasen erinnere ich mich nicht. Atemnot hatte ich nicht.


    An dem Tag war gerade jemand von der regionalen Tageszeitung da für ein kleines Interview und direkt davor passierte es. Nach einer Allergietablette meiner Tochter verschwanden alle Symptome recht bald.


    Laut HNO muss ich eine Überweisung vom Hautarzt holen und dann ein paar Tage ins Krankenhaus zum Testen. Ich lese mich jetzt mal hier ein und bin froh, mit dem Thema nicht allein zu sein. Ich habe in Flüssigform jetzt Fenistil und Celestamine. Kein Hautarzt in der Nähe hat diese Woche noch geöffnet, damit ich das Notfallset bekommen kann.

    Worte dürfen nur dazu dienen, die Stille zu verbessern.

  • Hallo,


    meinst Du "haut"- oder Hausarzt?


    Da sollte doch eine Vertretung sein? Du solltest sonst einfach den HNO anrufen und um Rezeptierung des Pen bitten, gehört dazu!

    Wenn die Dir zickig kommen von wegen: muss der Hausarzt machen etc. Nee, derjenige, der die Diagnose jetzt schon gestellt hat, und die Vorgeschichte kennt, der muss das machen. Sonst hat genau der den rechtlich schwarzen Peter im Falle von Komplikationen - ganz abgesehen von Dir natürlich, sorry.


    Ich meine nur... auf die Füße treten und mit Verantwortlichkeit winken sollte helfen, an ein Rezept zu kommen. Plus Kenntnis und Beharrlichkeit.


    Ansonsten ganz viel Erfolg:daumen:


    Gruß


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Danke dir für deine Rückmeldung. Ich werde das morgen angehen, wenn ich die Unterlagen beim HNO für den HauTarzt hole, nur der kann wohl die Einweisung zum KH schreiben. Weiss eh nicht wie ich das als Alleinerziehende von vier Kindern ohne großartig familiären Rückhalt realisieren kann. Alles Schritt für Schritt.


    Der Termin beim HNO war auch erst einen Monat nach Anfrage zu haben trotz kurzer freundlicher Schilderung der Lage und der Angabe, dass ich imkere. Bis dahin bekam ich als Privatrezept oben genannte Medikamente verschrieben.

    Worte dürfen nur dazu dienen, die Stille zu verbessern.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von akelei ()

  • Hallo Akelei,


    du musst nicht unbedingt ins KH gehen!!

    Ein Allergologe kann das auch ambulant in seiner Praxis machen!

    Mein Allergologe hat das so gemacht:

    Ich musste zu Beginn jede Woch zu ihm kommen und bekam meine Spritze mit einer immer höheren Dosis Bienengift bis ich bei der Höchstdosis angelangt war. Das dauerte ca. 10Wochen (ich weiß es schon gar nicht mehr so richtig) und dann ging es nur noch alle 4-6 Wochen 5 Jahre lang zum Allergologen!


    Bei mir hat das prima funktioniert. Du musst allerdings nach der Spritze immer eine halben Stunde lang zur Sicherheit in der Praxis bleiben. Es könnte ja was passieren!


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Habe jetzt als Anfänger auch allergisch auf Bienenstiche reagiert (Ganzkörperreaktionen) und muss mich in der Klinik vorstellen. Ich möchte aber nicht mit dem Imkern aufhören. Das hat mich schon zu sehr gepackt. Deshalb eine Frage an euch: Welchen Vollschutz, der auch bei heißem Wetter einigermaßen angenehm zu tragen ist, könnt ihr mir empfehlen?

    Gruß

    Rolfpaul

  • Den Humble Bee 420. Sehr luftig! Hat seinen Preis, in meinen Augen aber sehr gut. Bekam ich vor einigen Wochen geschenkt und möchte ihn nicht mehr missen!


    Irgendwo sah ich auch mal ein vergleichbares Produkt das etwas billiger war. Such mal im Forum...mir will der Name nicht mehr einfallen.

  • Na da muss ich mich nun auch mal zu Wort melden.

    Ich Imkere nun seit gut einem Jahr und habe in dieser Zeit insgesammt 6 Stiche abbekommen (letztes Jahr 3 und dieses Jahr 3). Was mir im nachinein aufgefallen ist, die Siche wurden von mal zu mal etwas schlimmer, aber nur an der lokalen Stelle. Letzte Woche Donnerstag war es ca. eine halbe Stunde nach dem Stich so schlimm, das ich ins KH musste (Schmerzen in der Brust und Ausschlag am ganzen Körper). Mir wurde eine Infusion mit Cortison gelegt, nach wenigen Minuten ging es mir den merklich besser.

    Heute War ich bei meinem Hausarzt und habe ein Notfallset bekommen, die Hausärztin hat mich mehrmals dazu aufgefordert die Bienen sofort abzugeben und eine Hyposensibilisierung würde nicht viel bringen :( Damit bin ich aber nicht sehr zufrieden, ich habe jetzte eine Überweisung und nächste Woche einen Termin bei einem Allergologen, ich hoffe dieser wird mit mir eine Therapie starten und ich kann nächstes jahr wieder weiter Imkern.

    Momentan bin ich doch aber sehr entäuscht, weil es gut bei mir läuft, alle Völker durch den Winter bekommen und den ersten Honig geerntet .


    Gruß