Magnete um Bienenstöcke zu stärken

  • [h=2]Magnete um Bienenstöcke zu stärken[/h]Die Entdeckung:


    Der Imker Edward Strezpek ist der Entdecker dieses Verfahren und hatte folgende Erfahrungen gemacht. Er verlor viele Bienenvölker Jahr für Jahr trotz Sorgfalt und Pflege. Zuletzt hatte er nur noch zwei Kolonien in erbärmlichen Zustand. Er grübelte nach und dachte ernsthaft daran die Bienenzucht aufzugeben. Dann platzierte er die Magneten an den Bienenstöcken. Er selbst verwendete therapeutische Magneten und hatte die Idee diese Magnete in diesen Stöcken zu verwenden. So hat er in seinen Bienenstöcken ein statisches Magnetfeld erstellt. Dazu legte er auf beiden Seiten des Stockes Magneten so das sie sich anziehen.
    Edward traute sich im ersten Jahr nicht über seine Ergebnisse zu sprechen weil die Befürchtung hegte als Irrer abgetan zu werden. Er ist sehr scheu, sprach aber zu seinem Verbandspräsident der Imker vor etwa zwei Jahren. Seine Experimentieren dauerten schon drei Jahre (2006-2009).


    Die nächsten Jahre:


    Dieses Experiment wurde auf 50 Bienenstöcke über 3 Jahre ausgedehnt. Die Ergebnisse sind beeindruckend, Verluste waren fast nicht existent oder gar Null. Zusätzlich hat sich die Honigproduktion pro Bienenstock mehr als verdoppelt. Mit den Magneten sind die Kolonien im Herbst viel schwerer und darüber im späten Winter sehr bevölkerungsreich.


    Allgemeine Annerkennung:


    Seit der Veröffentlichung von Auszügen dieser Versuche hat die Verwendung von Magneten an Bienenstöcken in Frankreich lawinenartig Verbreitung gefunden. Gemäß seinem Artikel und den folgenden Ergebnissen hat die Vereinigung der Bienenzüchter in der Region Paris im Jahr 2010 Magneten an über 1000 Bienenstöcken angebracht.
    Das Hinzufügen von zwei Magneten an den Seiten eines Bienenstocks ist einfach und sehr kostengünstig.


    Die ersten Magnete die in diesen Experimenten verwendet wurden waren Ferritmagnete, Größe 60X20X15 mm mit axialer Magnetisierung von 3800 Gauss, somit sehr geringer Leistung. Nichts anderes als gewöhnliche Ferrit-Magneten. Wir finden diese oft kleine als Dekoration auf unseren Kühlschränke oder als Halter für Notizen. Sie können auch Ringmagnete verwenden, diese sind viel einfacher zu installieren, da eine einzige Schraube zur Befestigung ausreichet.


    Verwendung:


    Ihr Bienenkasten hat eine irgendwie gerichtete Ausrichtung, meistens nicht genau Nord - Süd. Die Magnete sind so anzubringen das sie mit der Magnetisierung der Magnete den Kompass nicht drehen, somit Richtungsidentisch mit dem bestehenden Feld wirken. Optimal ist eine Anbringung auf halber Höhe des Kastens so das dass natürliche Feld nur verstärkt wird.


    Achtung: Bitte verwenden sie keine starken teuren Neodymmagneten,
    einfach Hartferritmagnete Duchmesser ca: 20mm Höhe 10mm und einer Bohrung z.b. 6mm


    Somit eine Investition von unter 1 Euro pro Stock


    Gruß Urs

  • Die Entdeckung: Mit den Magneten sind die Kolonien im Herbst viel schwerer

    Wieviel wiegen denn so Magneten?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • ... das wäre ja toll, wenn das funktioniert. Ich lasse mich gerne von der Idee begeistern.


    DOCH habe ich den Eindruck, als wenn hier eine verdeckte Werbung für ein Produkt gemacht wird.
    Urs, um es zu versachlichen. Gib' uns den Lesern die Möglichkeit diese Idee und Sache durch vertiefte Informationen auf den Grund zu gehen. Wenn's mich dann wirklich überzeugt, fahre ich gerne auch mal zu einem Imkerkollegen, der dieses Verfahren bereits anwendet und schaue mir seinen Betrieb an.


    So aber baust Du hier eine 'heile Welt' auf, die die gesamte Imkerschaft seit Jahren vergeblich sucht. Ich selbst glaube weder an den Weltuntergang zum Jahresende 2012 noch an ein Wunder in der Bienenhaltung. Allerdings bin ich offen für neue Ideen.


    Zuletzt eine ganz praktische Frage:
    Mit wieviel Völkern arbeitest Du?
    Wie lange hast Du schon Bienen?
    Wie bist Du auf dieses 'Verfahren' gestoßen?


    Jonas


  • Verwendung:Ihr Bienenkasten hat eine irgendwie gerichtete Ausrichtung, meistens nicht genau Nord - Süd. Die Magnete sind so anzubringen das sie mit der Magnetisierung der Magnete den Kompass nicht drehen, somit Richtungsidentisch mit dem bestehenden Feld wirken. Optimal ist eine Anbringung auf halber Höhe des Kastens so das dass natürliche Feld nur verstärkt wird.



    Das ist schon mal kompletter Quatsch, weil die Magnetfeldlinien eines Stabmagneten diesen an einem Pol verlassen und dann auf möglichst kurzem Weg zum anderen Pol verlaufen.
    Somit ist es nicht möglich, das Erdmagnetfeld so zu verstärken, dass das Feld des Magneten das Feld der Erde überlagert.




    Siehe Bild auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Feldlinie


    Stefan

  • @ Traugott
    habe es vorher zusammengeschrieben und dann reinkopiert


    @ Henry
    die Magnete bekommste überall / einfach im Web suchen / die ungefähren Abmaße sind oben beschrieben
    es kommt nicht dauf 5mm hin oder her an. Normalerweise so um die 25 ct pro Magnet.


    jonas
    jeder darf denken was er will, wer eine bessere und günstigere Lösung hat, ich immer offen dafür.
    Die Völker arbeiten für mich nicht ich für die Völker
    Ich arbeite mit jemanden Zusammen der ca. 25 Völker hat und das seit mehr als 20 Jahren
    Ich habe das Verfahren von Yannick aus Frankreich, begonnen hat alles um Paris herrum.
    Dort hatten sie auch genug Elektrosmog das den Bienen zu schaffen macht.


    Gruß Urs


    Ich suche immer nach Lösungen denn nur der Nutzen zählt
    und ich gebe alles weiter denn nur die Verbreitung trägt es in die Welt.
    Viel Erfolg euch Allen...

  • Oh, oh, oh, auweija,


    Magnete im Schlafzimmer gegen die bösen Erdstrahlen,
    Magnete an der Wasserleitung gegen den bösen Kalk
    und jetzt auch noch an Bienenkästen.


    Was kann man denn noch alles damit machen?


    CQM :

    Zitat

    jeder darf denken was er will


    Danke.


    Einer Gruppe hilft's bestimmt - den Magnetherstellern.

  • Dieses Experiment wurde auf 50 Bienenstöcke über 3 Jahre ausgedehnt. Die Ergebnisse sind beeindruckend, Verluste waren fast nicht existent oder gar Null. Zusätzlich hat sich die Honigproduktion pro Bienenstock mehr als verdoppelt. Mit den Magneten sind die Kolonien im Herbst viel schwerer und darüber im späten Winter sehr bevölkerungsreich.
    ...
    Ich habe das Verfahren von Yannick aus Frankreich, begonnen hat alles um Paris herrum.
    Dort hatten sie auch genug Elektrosmog das den Bienen zu schaffen macht.

    Ach, von Yannick aus Frankreich, ja dann muss das ja wirklich was helfen. Es geht halt nichts über exakte Aussagen.


    :roll:

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Also unser Magnet an der Wasserleitung brachte keinerlei Erfolg :-(
    Andererseits bin ich für alles offen, und paar Euro mehr oder weniger...... an den Bienenkasten angebracht...

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Ich bin ja auch für alles offen und probiere gerne.
    Aber Magnete bei einem Lebewesen das nachweislich auf Magnetfelder reagiert - ahm. Würde ich mich jetzt nicht trauen ohne viel (!) mehr Informationen zu haben....


    Außerdem: läßt sich das mit dem Apinaut-System kombinieren *grins*