Honigfutterteig selber herstellen

  • Hallo Ihr lieben Imker,


    habe heute für die trachtarme Zeit Honigfutterteil geknetet und weiß nicht wie´s weitergehen muß.
    Rezept 3/1 Puderzucker/Honig = perfekte Konsistenz
    doch in einigen Rezepten finde ich den Hinweis, der Teig müsse noch durchziehen.
    Mal heißt es 1-2 Tage, mal 5-7 Tage, mal 3-4 Wochen
    Was stimmt?


    Grüsse lysie

  • lysie ,einfach den Teig in einen 10 Liter Eimer mit Deckel geben und verschließen . Z. B . Mayoeimer aus Pommesbude .


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Wie Josef schreibt, ist der Teig sofort gebrauchsfertig, wenn du ihn durchknetest. Die Angaben mit dem "ziehen lassen" beziehen sich meist auf Rezepte, die mit einer Honig-Wasser-Mischung arbeiten. Auf dem ApiPuder-Sack von Südzucker gibt es etwa so eine Anleitung. Dabei kippt man aber einfach die Honig-Wasser-Lösung in den Sack zum Puderzucker dazu und läßt das ganze stehen, knetet also nicht. Bei mir hat das nicht sonderlich gut funktioniert, vielleicht stand das Zeugs aber auch zu kalt. Manche Imker sagen aber, dass bei warmer Lagerung und ein paar Wochen Lagerung (deutlich länger als auf der Anleitung steht) der Futterteig ohne Kneten zu gebrauchen sei.


    Futterteig für die Königinnenzucht bereite ich nur aus Puderzucker und Honig zu. Ohne Kneten geht da aber nichts. Dafür hat man aber einen sehr schönen Teig, der wenig eintrocknet und eine prima Konsistenz hat! Gerade für Versandkäfige, zum Zusetzen oder in Lockenwicklern ideal und deutlich weniger anfällig wie Apifonda, das bei Wärme oberflächlich sehr hart, und bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell "pappig" wird.