"Fremde" Biene einem Ableger zugeben?

  • Leide habe ich einen Ableger, dem die entsprechende 'Bienenmasse' fehlt. Wie kann ich aus einem anderen Bien Arbeiterinnen hinzu tun, ohne dass es ein Massaker gibt?


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Wolfgang, vor dem Flugloch aus Honigraum Bienen abschlagen , dabei sind abfliegen Bienen erwünscht , und Bienen durch's Flugloch einlaufen lassen .


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Wolfgang,
    häng doch einfach ein oder zwei verdeckelte Brutwaben hinzu, die Jungbienen werden sicher angenommen.
    Lg
    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo Josef und Simon,


    danke für die Antworten. - Manchmal ist man doch im Denken etwas eingeschränkt. Der richtige Weg ist mit beiden Möglichkeiten so einfach, jedoch versuchte ich gedanklich kompliziertere Weg einzuschlagen.


    Morgen früh werde ich mich auf den Weg machen und Eure Vorschläge umsetzen. - Danke!


    MfG
    Wolfgang, der Heidjer, jetzt wieder auf dem geraden Weg.

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Hallo Josef,
    Du hast doch empfohlen, Biene aus dem Honigraum dazuzugeben. Diese habe ich einlaufen lassen und zwei Waben mit verdeckelter Brut hinzugefügt. Also Deinen und den Vorschlag von Simon kombiniert.


    Simmerl, die Ableger stehen auf meiner privaten Belegstelle. Dort gibt es keine fetten Völker. Jedoch Danke auch für deinen Hinweis. Er lässt sich ja in einem anderen Fall anwenden.


    Die nächsten Tage werden zeigen ob es noch Sinn hatte.


    Nochmals Danke!
    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Ob die Anwendung Eurer Vorschläge, Einlaufen lassen von Bienen aus dem Honigraum und Zuhängen von verdeckelter Brut nun abschließend erfolgreich war, kann ich heute nicht mehr sagen. Ich habe es mir nicht notiert und weiß es einfach nicht mehr. -
    Vorgestern waren wir zu zweit auf meiner 'Belegstelle' und haben die Ableger durchgesehen. Leider sind zwei schon buckelbrütig und bei einigen kommt wohl auch nur noch Auflösen in Frage. Von neun EWKs stehen jetzt nur noch drei vor Ort. Morgen werde ich diese Völker abholen und an meinem Hausstand, bzw. für die Drohnenmütterchen weit genug entfernt, abfegen, damit sie sich hier einbetteln können. Die weiselrichtigen Ableger kommen auf einen anderen Stand und werden mit AS behandelt. In einem Volk hatte die Kö keine Flügel und zwei Weiselzellen waren nicht geöffnet. Die Kö waren auch deformiert. So hatte ich die Milbe bisher noch nicht.
    Auf meinem Hausstand werde ich überprüfen, welche Völker auch behandelt werden müssen und mit welchen ich noch in die Heide wandern kann. Lieber keinen Honig und keine Milbe, als nur letztere und verendende Völker, die auch keinen Heidehonig mehr eintragen können und dann dabei eingehen. Bei der Heidetracht werden die Völker sowieso halbiert, denn viele Bienen bleiben in den Spinnenweben hängen, wenn nicht gerade vorher durch die Flächen Heidschnucken wanderten.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)