• Oder, wenn Du dich amüsieren willst.
    Als letztes allerfeinstes Sieb, durch das die Hälfte des Honigs natürlich nicht durchläuft, sondern ganz frech einfach oben drauf bzw. drin bleibt bis sich schon ein kleiner Wall bildet und Du dankbar für die Erfindung der Oberflächenspannung bist. Dann hast Du ganz schnell einen Plastekochlöffel aus der Küchenschublade herausgekramt um in allerletzter Minute zu versuchen durch kräftiges Schaben auf der Oberseite, den Honig doch noch zum Durchtritt in eine andere Welt zu überreden. Weil das natürlich ncht geklappt hat springst Du erneut in einem Pantersprung in die Küche, während Du die Effektivität und überhaupt die ganze Idee der Oberflächenspannung schon langsam anzweifelst. Deine Hand schießt in die Schublade und greift nicht nur nach dem Schlesinger, sondern verfängt sich auch in dem teuflich scharfen und ausnahmsweise nicht gesicherten Opinel, was zu einer schnerzhaften und gleich heftig blutenden Verletzung zwischen Daumen und Zeigefinger führt. Das Konzept der Oberflächenspannung hat sich inzwischen als vollkommen falsch erwiesen und der sonst so träge Honig läuft langsam aber doch unbeirrbar über den Rand. Du Packst beherzt mit der Linken von Unten in das Sieb, um es in den Eimer umzukippen. Natürlich ist deine Hand nun vollkommen verklebt, was aus medizinischer Sicht ( das wurde hier schon öfters angesprochen ) aber eigentlich deiner anderen Hand zu gute kommen sollte, sich aber aus hygienischen Gründen verbietet. Ich will an dieser Stelle nich näher darauf eingehen, wie der Küchenboden um die Einschlagstelle nun aussieht und für wie lange sämtliche schwarzen Socken noch an dieser Stelle kleben bleiben werden. Nur so viel, fragt mich nicht wie, aber ich bin immernoch verheiratet.
    Jedenfalls, ich, also ich persönlich, mir graut es vor einem zweiten Versuch und dieses Tuch, notdürftig mit einem Gummistraps um den Eimer befestigt, ist seither nicht mehr in Gebrauch.
    Viel Spaß beim Ausprobieren
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.


  • Besten Dank, Wolfgang.


    Habe noch eins in der Verpackung, da bleibt es denn wohl besser drin.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Wobei,
    es soll ja Leute geben, die geschickter sind als ich. Nicht, dass ich jeh einen gesehen hätte. Aber z.B. dich habe ich ja noch nicht gesehen, und den Jeti auch nicht :-).
    Viele Grüße
    Wolfgang, der sich fragt, was es mit dem Pferd auf sich hat.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo,
    Ok dann will ich mal..
    Also ich bin froh so ein Seihtuch zu haben! Beim Quittenlikör machen kann man dann die Quitenschnipsel gut vom Wodka trennen!
    (Rezept ist von Henry, einfach Super!)


    Viele Grüße
    Frank

    Hätten wir was getan, als noch Zeit war, bräuchten wir uns nicht vorzustellen, wie es wäre, wenn wir was getan hätten, als noch Zeit war.

  • Moin,
    ja, ich komme mit dem Seihtuch auch sehr gut zurecht !
    frisch geschleuderter Honig wird nach dem Doppelsieb durch das Seituch( im Dreibein) in den Rührbehälter geschüttet.
    Auch für andere Möglichkeiten, so wie beim Frank, sehr gut zu gebrauchen.
    Seitdem ich dieses habe, vermisst meine Frau keine Feingardinen mehr.
    also Marion nutz das Sieb und lass dich von dem Bienenköniggibmirungesiebtenhonig(den ich auch noch nicht gesehen habe), nicht anmachen, nur weil du dein Lieblingspferd zeigst !
    Gruß
    Helmut

  • Ach nee, der Bienenkönig grübelt nur.
    Das ist mein einziges, somit natürlich Lieblingspferd in Ermangelung an Alternativen,
    hat auch nen Spleen, muß ja zu mir passen.
    Irgendwann mal beim Überlegen zum Avatarbild kam mir dieser Schnappschuß aus dem Sattel an einem Aussichtspunkt in die virtuellen Finger. Das ist mal was anderes als ne Biene, einer meiner Parallel-Tics, und weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, laß ich das so.


    Wolfgang, frag den Helmut: meine Zähne sind ein bisschen schöner als die von dem Gaul,
    die Ohren echt kleiner, die Haarfarbe stimmt ca., die Länge mittlerweile sogar auch fast (hab gezüchtet),
    beim Hintern züchte ich aber bemüht in die kleinere Richtung. :wink:


    frank : Ich brauch das Rezept! (Quittenbaum trägt dieses Jahr) oder muß ich Henry anbetteln?


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo !



    Neee, das gibt keine Medallie bei der DIB Prämierung ...
    ... eben nur grob (1,0qmm) !


    Hier passen ganz gut 0,35qmm (gibts nicht überall) oder 0,3qmm,
    0,2qmm ist zu fein ...


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Helmut !!


    Was glaubst du wie egal mir diese blöde DIB-Prämierung ist ?
    Etikett gerade drauf, keine Bläschen...........das ich nicht lache !
    Ist aber OT, mein Lachen
    Gruß
    Helmut


    1.
    Die Honig-Prämierung nach DIB Maßstäben gibt uns immer ein wenig den Weg vor.
    Ich möchte unseren Honig hochpreisig verkaufen, da sollte halt alles ein wenig passen.


    2.
    Die Honiglandgemeinschaft in unserer Region nimmt nur Honige ab Silberprämierung an,
    daran möchten wir uns als Mitbewerber orientieren.


    3.
    1,0qmm gibt nun einmal Stippen im Honig ...
    ... das feine Doppel ist ja nicht so grob.



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hi Alex
    Bei meinem Quetschhonig gabs keine Stippen(was sind Stippen ?)
    Ich bin manchmal etwas ungeschickt, dann ist nach dem Doppelsieb schon mal wieder irgendwas eini geflogen.
    Da lässt sich das Dreibeinsieb gut und schnell einsetzen(das Doppelsieb verstopft schon mal, und es gibt nen Overflow)


    Für mich ist die Honigprämierung gleichblöd wie die Bioimkerei !
    Aber selbstverständlich soll jeder seine Vermarktungsmöglichkeiten wahrnehmen.
    Ich habe auch am Anfang mein Honiglehrgangszertifikat am Stand aufgehängt.
    Wir sind hier aber in einem Imkerforum, in dem man alles beim Namen nennt.
    Beim Verkauf würdest du mich nicht wiedererkennen, da ziehe ich auch alles vom Leder das die Leute ganz sicher gesünder meinen Stand verlassen.
    Nichts für ungut, alles ist berechtigt was den Honig hochpreisiger macht
    Gruß
    Helmut
    der sein Spitzsieb nicht mehr missen will