Ablegerbehandlung mit Milchsäure oder Oxalsäure ?

  • [INDENT]Habe gestern meine Zuchtlatte ins Volk gehängt. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich meine Ableger, an dem Tag wo ich sie erstelle gleich einer Sprühbehandlung unterziehen soll. Was ist dafür besser geeignet, 15 % Milchsäure oder 3,5 % Oxalsäure ? Da ich bei der Ablegerbildung eh jedes Rähmchen in die Hand nehme, und zu dem Zeitpunkt keine Brut mehr Vorhanden ist, würde sich dies ja anbieten. Würde jedes Rähmchen dann mit 8 ml der Lösung besprühen. Ohne die Königin dabei zu besprühen. Reicht eine Behandlung aus ? Oder soll ich die Waben schon besprühen, wenn ich die Zellen verschule ? Dann wären es zwei Behandlungen im Abstand von ca. 8 Tagen. [/INDENT]

  • Hallo Peter . Königin schlüpft 13 Tage . Bienen 21 Tage . Ableger ohne Brut ? Warum keine Kunstschwärme ?


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Habe einen Sammelbrutableger gebildet, nach 8 Tagen die Zellen gebrochen und dann Zuchtlatte eingehängt. Die Larven sind ca. 3 Tage alt, eine Königin braucht 16 Tage, also sind es noch 13 Tage bis sie schlüpft, plus die 8 Tage ergibt 21 Tage. Also sind am Tag an dem ich die Ableger bilde fast keine Zellen mehr verdeckelt.

  • Hallo peter.lustig


    bei Liebigs Völkervermehrung in 4 Schritten steht ganz klar, dass das Besprühen mit Milch-, oder Oxalsäure mit der Bildung der Begattungsvölkchen/Ableger verbunden werden kann. Das kannst du dann ja sogar machen, bevor du die unbegattete Königin zusetzt. Und da der Sammelbrutableger zu diesem Zeitpunkt praktisch brutleer ist und du bei diesem Schritt die Waben sowieso in der Hand hast, ist das noch nichtmal zusätzliche Arbeit. Ein Doppelbehandlung ist sicher nicht sinnvoll - schon gar nicht mit Oxalsäure.


    Gruß
    Ludger

  • Hallo Peter Lustig!


    Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob es überhaupt notwendig ist einen Ableger zu behandeln. Wenn die Bienen aus gewissenhaft restentmilbten Völkern stammen, dann dürfte eine Behandlung nicht notwendig sein, da insbesondere die Brutpause und die geringe Brutmenge im Ableger noch die Varroaentwicklung einbremst.


    MfG
    Honigmaul