Bevorzugung von Stichopfern?

  • Hallo,
    Habe seit kurzem Familie mit 3 Kindern als Mitnutzer auf meinem Bienengrundstück. Bei bisher 5 Besuchen wurden Vater und Sohn an 2 Tagen von Bienen attackiert und gestochen. Abstand 10-30m. Kein erkennbarer Grund. Schönes Flugwetter. Der Vater hatte früher schon mal Kontakt zu Imker. Von da hat er Bienen in freundlicherer Erinnerung.
    Hat wer ähnliches erlebt. Hinweise auf mögliche Gründe? Geruch? Aussehen;-)?
    Danke für eure Tips!
    Uli

  • Welcher Sonnenschutz (Creme ) wurde verwendet ? Wurde Rasen gemäht ? Farbe der Kleidung ?
    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • ...


    Beim Drohn ist es üblich dass er seinen Bienen neue Gesichter erstmal vorstellt.
    So wie man nicht in einen Hundekäfig langt so betritt man auch keine Lagdt ohne sich vorzustellen.


    Dem Drohn seine Erfahrung ist,
    dass dann,
    auch den Bienen ungebetene,
    Gäste keine Stiche ab bekommen.



    Der
    Drohn

  • Ich kenne auch so einen Fall! Der bedauerliche Mensch konnte hinkommen, wohin er wollte: die Bienen verprügelten ihn. Ohne erkennbaren Grund, auf Entfernung und nur (!) ihn, während Nebenstehende unbehelligt blieben. Das war schon ein "running gag" - im wahrsten Sinne des Wortes. :lol:


    Er liebt trotz der Attacken Honigbrote, jeden Morgen isst er eins. Ansonsten keine Auffälligkeiten oder Besonderheiten wie Deo oder sowas. Er hatte das schon sein Leben lang. (Imker ist er nicht geworden...)


    Gruß
    Bernhard

  • Es gibt ja angeblich das "süße Blut", sprich: manche Menschen werden von Stechmücken bei jeder Gelegenheit gepikst. Oder auch von Zecken! Es liegt wohl tatsächlich an der Zusammensetzung des Blutes.


    Zumindest bei Zecken weiß ich, daß man sein Blut so verändern kann, daß man nicht mehr gar so gerne gestochen wird. Dazu muß man bestimmte Schüssler-Salze ca. 3 Monate lang einnehmen - fragt mich nicht welche, hängt wahrscheinlich vom Blut ab. Aber das hilft bei Zecken wirklich! (Eigene Erfahrung) Dauert aber mind. 3 Monate...

  • Konnte ich doch beobachten:


    Haarspray
    Parfüm
    Grelle Kleidung
    Schweißgeruch
    Biergeruch
    Schwarze Haare/Fell
    Rasenmäher
    Zertrampelte Pflanzen ( auch Unkraut und vor allem Brennessel!!)
    Ankommendes Gewitter


    lassen meine Bienchen die Fühler hoch stellen.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Gibt es eine Vermittlungsstelle für solche "Bienenopfer"?
    Ich hätte gerne so jemanden neben mir stehen, wenn ich an die Völker gehe :)


    Selber konnte ich das noch nicht beobachten, mit so kurzer Bienenzeit und so wenig Völkern sind die Voraussetzungen nicht so günstig.

  • Kein Problem: Stell Dich mal nach einer herrlichen Suffnacht ungewaschen mit einem grellen Roten Pullover an den Bienenstand und pflücke ein paar Brennesseln *lach*


    Meine erste Begegnung mit einem Volk, welches mir ein Bekannter zu Übergangszeiten in den Garten stellte ( und nie wieder abholte) war so:
    Ich saß in Knalleoreangem Kleid auf dem Rasentraktor und bretterte vor dem Einflugloch vorbei. Als mich ein vermeindlicher Ast des Apfelbaumes im Haar streifte, blickte ich mich um und sah eine Traube wütender Bienen hinter mir. Du kannst Dir nicht vorstellen, WIE schnell ich ÜBER den Traktor abgestiegen bin und in meinen Flip-Flops rannte und rannte und rannte. Die Nachbarin schrie: "Renn durch die Thujas durch und streif sie ab!!!"
    Hat leider nix geholfen: 9 Stiche im Kopf...... Auweh!
    Nun, mein Bekannter sagte: Wer das schafft, ohne einen dicken Kopf zu bekommen, der ist zur Imkerei geschaffen.
    Und so adoptierte ich das Volk...

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Hallo anni,
    Flip-Flops bei der Gartenarbeit mit Maschinen - schon mal was von Arbeitssicherheit gehört?
    Da geht man mit festem Schuwerk ran.
    Es sei denn, man will am eigenem Körper sich dioe Nummer eines bestimmten Telefonservices sich merken
    (Null Zehen drei Zehen oder so ähnlich)
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Ich sitzt doch oben auf ;-) und der Mäher ist ja so, dass er sofort aus geht, wenn meine "Masse" nicht merh auf dem Sitz ist.
    Trotzdem: ich habe gelern, ich verspreche es.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • In Hinblick auf die Einstichstellen plädiere ich eher für eine allgemeine Helmpflicht bei der Benutzung fahrbarer Rasenmäher.


    Robert


    P.S. Ich kenne persönlich einen Imker, der ein ähnliches Opfer abgibt - seine komplette Familie kann sich gefahrlos im Bereich der Beuten aufhalten, während der Ärmste sich den Bienen nur unter Vollschutz nähern kann, da er sofort attackiert wird. Ein sanfter Ruch von Angstschweiß, negative Schwingungen, Karmadefizit - wer weiß das schon ...

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Boleif () aus folgendem Grund: Etwas Nicht-OT anfügen.