Treibt euer Bienenbaum schon aus?

  • Kinners, glaubt mir doch einfach: Dat is ´n Bienenbaum. :wink:

    Stell den bei Nachtfrost raus! Wenner eingeht war's einer. :-?


    Ich habe keine Große Lust mehr auf Bienenbäume, weil sie fast immer in Spätfrösten alles Laub einbüßen und dann nicht aus dem Knick kommen. Nur an wirklich geschützten Ecken ohne Kaltluftjets und ohne Stammbesonnung werden die groß. Innenstadt, 4-Seiten-Hof oder zwischen Nadelbäumen vielleicht.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Meiner ist auch schon 5m hoch und ca.4-5 Jahre alt, triebt auch immer gut aus, aber Blüten hatte er noch keine. Schade.


    Wie meiner. Ich hab dem jetzt ein Ultimatum gestellt und laß die Baumsäge jetzt immer so "zufällig" in seiner Nähe liegen. :lol:


    LG
    Mandy

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

  • Kann man den Bienenbaum, ich meine hier Euodia hupehensis, in der Empfindlichkeit mit einer Walnuss vergleichen oder ist der noch mimosenhafter?


    Ich hatte schon fast ein paar, man hat mir aber für meinen Standort abgeraten. Die Walnuss kriegt nahezu jedes Jahr *ihr Fett weg*...


    Lese grade Henrys und Hartmuts beitrag. Wenns nicht mal im Leipziger Umland geht, gehts bei mir gleich gar nicht... Schade.

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Bei mir kommt die Walnuß klar und ich habe ja auch zwei Bienenenbäume hier. Doch hätte ich gerne mehr, nur sind da meine Versuche allesamt nach viel Hoffnung gescheitert.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Unser ist deshalb immer noch im Kübel, und dieses Jahr hab ich vergessen bei dem einen Nachtfrost vor Kurzem ihn in die geschützte Ecke vor`m Gartenschuppen zu stellen...:roll: aber er erholt sich ganz flott, muss ich sagen.
    Ein wirklich guter Standplatz für den ist mir folglich auch noch nicht eingefallen, also wird er noch manövrierfähig gehalten.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Spaß machen die so ab 5m und 10cm Stammdurchmesser. Da ist nix mehr mit mobil. Und genau dann reißen sie die Hufe hoch, wenn im Radio bloß das Wort Frost zu hören ist. Bei mir sind bestimmt mehr als 20 Bäume eingegangen, wegen Staunässe oder stätem Frost. In Jungen Jahren wird so ein Euodia nicht alt.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • Hallo Henry, wo sind denn deine Bäume her ? Der Bienenbaum.com schreibt, dass er mit Frotsthärte keine Probleme hat. Es gibt ja auch Händler die schreiben sie hätten deutschen Honig.....
    Bis bald
    marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Jaesch Springe. Leben. Nachzuchten. Tot.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • In der Jugendphase sind die Euodias ziemlich frostempfindlich. Sobald sie aber Fuß gefaßt haben und groß sind, gehören sie zu den frostunempfindlichsten Bäumen überhaupt. Ausgepflanzt werden die idealerweise, wenn sie die halbe Mannshöhe erreicht haben. Frostunempfindlich sind sie, sobald sie Mannshöhe erreicht haben. Ich mutmaße, es hängt mehr davon ab, wie sehr sie bereits mit den Wurzeln Fuß im Erdreich gefasst haben. Je besser das Wurzelwerk ausgeprägt ist, desto unempfindlicher. Mein erster Bienenbaum hat nach knapp einem Jahrzehnt bereits eine Höhe von 10 Metern erreicht. Sobald die über mannshoch sind, schieben die jedes Jahr sehr sehr kräftig. Das sollte man nicht unterschätzen, das wird ein richtiger Baum, zu dem man "Sie" sagen kann.

  • Nicht der Frost ist das Problem, sondern die unterbrochene Wasserzufuhr im gefrorenen Boden.
    Deshalb auch nach dem Auspflanzen im Winter sobald der Boden offen ist, mal gießen.
    Wie Bernhard schon sagt: Wurzelwachstum ist wichtig!


    Wer das optimieren will, pflanzt mehrmals um, mit Wurzelschnitt.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Bei mir schrumpeln am Baum alle Blätter ein und werden mattschig, wenn der Frost kommt. Mit Wasser oder Wurzeln hat das nichts zu tun. Fast jedes jahr brauchen die Bäume eine zweiten Anlauf und sehen dann bis Ende Mai ganz kränklich aus. Der Frost tötet bei mir die Blattknospen und jüngsten Austriebe und der baum muß die komplett neu machen. Manchmal erwischt den das so früh, daß man denkt, er triebe halt später aus. mit Pech erwischt es den zweimal und das schaffen dann paar Bäume nicht. Zudem sind Frostplatten ein Todesurteil, weil sie nicht überwalt werden. Ich habe mehrfach Bäume durch Frostplatten eingebüßt und will nicht mit Kalkschlempe rumrennen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder