Ablegerbildung Segeberger Ablegerböden

  • Hallo an euch alle !


    Ich habe dieses Jahr vor weiter zu vermehren und möchte hierfür die besten Möglichkeiten(ich weiß es gibt sicher viele Wege) fiinden . Letztes Jahr habe ich meine Ableger über Segeberger Ablegerböden (3Stück in einer Zarge) gebildet und war einigermaßen zufrieden. Allerdings war das Begattungsergebniss eher befriedigend. Ob es an den zusammengewürfelten Ablegern in einem Kasten lag(ich hatte auch das Gefühl das die Trennwände nicht 100 %ig dicht waren sodas Bienen und auch eventuell Königin zu dem Nachbarn gehen konnten... ??? Keine Ahnung wie macht ihr es denn um relativ viele Ableger zu bilden und hohe Begattungsergebnisse zu erhalten ? Ich wollte in ca 1,5 Wochen anfangen Brutwaben zu sammeln und Sammelbrutableger erstellen um Königinnen zu ziehen . Zumindest das hat letztes Jahr relativ gut geklappt ich möchte ca 30 Königinnen erhalten nur damit ihr wisst um welche Rahmenbedingungen es sich dreht.


    LG


    Chrischan

    Biene-Buckfast ;Bienengiftallergiker-Rastklasse 4 ---Kann die Finger nicht von den Bienen lassen jetzt Dadant US 12 er Holz + Mini Plus

  • Günther genauso habe ich es ja vor d.h. Sammelbrutableger und dann die vorhandenen Bienen inkl. Waben dann in Begattungsableger aufteilen... tja ich hatte halt gedacht das ich nach und nach einkaufen kann und nicht gleich 30 Böden plus Deckel und Zargen.....aber andersherum ist natürlich alles andere eh eine Falschrechnung bzw. dopelte Ausgaben....


    LG


    Chrischan

    Biene-Buckfast ;Bienengiftallergiker-Rastklasse 4 ---Kann die Finger nicht von den Bienen lassen jetzt Dadant US 12 er Holz + Mini Plus

  • Hallo,


    ich fand die Segeberger Ablegerböden erst mal gut, war dann aber nicht mehr so begeistert, als ich die Ableger schließlich trennen musste. Die Ableger vernünftig heraus zu bekommen, ist kaum möglich. 3-Waben-Ableger kann man auch in eine normale Segeberger Beute setzen, ist aber eine Platzfrage auf der verfügbaren Aufstellfläche.


    Gruß Ralph

  • Man spart sich ein paar Wochen, wenn man mit geteiltem Boden arbeitet. Der groß beworbene Vorteil, das man einfach nur ein Schied ziehen muss, wenn eine Kö nicht begattet wurde, ist meiner Meinung nach keiner. Man muss die verbleibende Kö käfigen.
    Beim 4-er Boden muss ich nach ein paar Wochen wieder alle Völker auf ganze Beuten sezten, das gibt ein feines Durcheinander. Ist doch mehrfach unnötige Arbeit.


    Der einzige Vorteil liegt meiner Meinung nach darin, das man bei erstellen weniger Beuten transportieren muss.


    Dem begegne ich persönlich so, das ich das Pflegevolk oder den Sammelbrutableger der die Kö pflegt, auf einen anderen Stand bringe.
    Wenn die geschlüpft sind, fahre ich mit dieser einen Beute auf den endgültigen Aufstellplatz, teile sie auf in Begattungsableger gleich in die endgültige Beute und lasse die dort auch begatten. Dann fasse ich die Völker nur noch an wenn ich füttere oder erweitere.


    Wenn im Begattungsableger eine Kö nicht begattet wird, dann werden die Kisten einfach über Zeitung vereinigt und nach ein paar Tagen, wenn ohnehin die nächste Kontrolle ansteht, die Rähmchen in eine Kiste zusammen gehängt.


    Die Beuten brauche ich früher oder spätr sowieso. Die geteilten Böden sind meiner Meinung nach eine nette Spielerei für Kleinstimker, der es liebt an seinen Völkern zu basteln.


    Ich hab übrigens auch mit 5 dieser Teile gearbeitet aber nur eine Saison.:u_idea_bulb02:

  • Hallo


    der 3 er Segeberger Boden ist gut wenn mann je eine Wabe mit einer Weiselzelle hat. Es sollten nicht zu viele Bienen drin sein. Undichtheit habe ich auch erlebt und der Begattungserfolg lag auch nur bei 66%. Der Boden ist als Notlösung gut, aber zur Königinnenzucht nicht geeignet.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Also für DN 1,5 finde ich den Boden ganz klasse - er war auch mit den Schieden dicht und die Trennungsprobleme kann ich nicht nachvollziehen. Man nimmt doch die Waben einfach raus und belässt den schwächsten der drei an Ort und Stelle (mit neuem Boden) da er natürlich eher die Flugbienen abbekommt. Dafür spart man etwas Stellplatz.


    Melanie

  • Stimmt, aber eben erst zum Herbst hin wenn ich abschätzen kann, mit wie vielen Völkern ich in den Winter gehe - dann wird durch Vereinigung, Auflösen etc. pp. so mancher Platz frei, der dann von Ablegern besetzt werden kann. Zudem bewähren sich in den Ablegerkompartimenten erst mal die Königinnen und ich verschwende nicht einen Stellplatz an ein Volk, dessen Königin verloren geht oder nicht ausreichend stiften kann.
    Einen fetten Schwarm gebe ich gerne gleich einen Stellplatz aber so einem kleinen 1-Waben-Ablegerchen mute ich erst etwas Nestwärme zu...


    Melanie