Wie Futterwaben aufheben?

  • Hallo allerseits,


    bis vor Kurzem war das für mich noch garkein Thema: in den Tiefkühlschrank damit, habe ich hier im Forum gelesen.


    Nun wollte ich vor Kurzem aber tatsächlich welche einlagern, und siehe da: ganz so einfach ist es denn doch nicht. Die Ohren der Zander-Rähmchen sind viel zu breit! In den normalen Kühlschrank geht das gerade mal so. Offensichtlich hat der Tiefkühler eine dickere Isolierung, und das Maß der Dinge ist nunmal das Aussenmaß. Muss ich mir jetzt wirklich eine grosse Tiefkühltruhe zulegen? Ich wollte doch nur ein wenig hobbyimkern :roll:


    Davon abgesehen: in was packt man die Waben am Besten ein, um nicht den kompletten Schrank einzuschmieren?

  • Ja, das ist reichlich unpraktisch... reinhängen ohne Einschübe wäre am besten. Einpacken geht auch aber dann nur in dichte Tüten...durch das Legen quetschen sie und laufen aus.
    Aber das muss auch nicht sein - ich habe meine Futterwaben, die noch was taugen, in einer Kiste mit dichtem Auflagedeckel hängend gelagert...für die kurze Zeit bis zur Verwertung langt das vollkommen, da muss nix eingefroren werden.


    Melanie

  • Warum sollen die eingefroren werden? Auf solche Ideen bin ich bisher nicht gekommen. Ich habe sie bisher einfach in einen Zargenturm gehängt, ohne erkennbare Probleme. Was spricht dagegen?
    Gruß Ralph

  • Hallo!


    Bei mir hängen Futterwaben auch einfach in einem Zargenturm.
    Gefrierschrank braucht man doch dafür nicht.
    Bienendicht sollte der Zargenturm aber schon sein.
    Am besten gleich Mottendicht.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Wenn es bebrütete Futterwaben sind, braucht es eben dichten Verschluß grad gegen die Wachsmotten - Ameisen finden leider oft dennoch den Weg rein, da sollte man wenigstens drumrum sehr sauber sein und keine Futterspur legen. Ich mag daher die Kistenlösung auch lieber da es da wenigstens einen Boden gibt und nichts raustropft - allerdings wieder ein Steh-im-Weg mehr.
    Gärung setzt ein wenn das Futter massiv Wasser zieht. Kommt vor aber das dauert in der Regel schon sehr lange (umso schneller je feuchter die Umgebung ist)...bis zur Ablegerbildung und Verwertung halten die aber unter normalen Bedingungen schon durch.


    Melanie

  • Hallo zusammen!


    Ich froste die FW ein, zwei Tage zur Abtötung evtl. vorhandener Wachsmottenlarven oder -eier und dann hänge ich sie bienen- und mottendicht in eine Leerzarge. Klappt problemlos. Eine Unterlage zum Auffangen der auftretenden und abtropfenden Futtertropfen macht dennoch Sinn.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!