Artgerechter Transport von Bienenvölkern, -Schwärmen, Ablegern und Königinnen

  • Die Angaben beziehen sich lediglich auf die Empfehlungen und Ratschläge die wir von erfahrenen Imkern erhalten haben.

    Ich glaube es ist noch nicht durchgedrungen, wie sehr es mir und einigen anderen hier auf den Senkel geht, daß NightStar offensichtlich woanders "erfahrene Imker" findet, hier jedoch eher "Kunden". Nur um das mal glasklar zu stellen: Dieses Forum lebt und ist voll von den Ratschlägen erfahrener Imker, die hier seit geraumer Zeit Mitglied sind. Wir sind kein Ringelreihverein hier. Wir liefern und interessieren uns für Fakten.


    Und um es noch deutlicher zu sagen: Wer mit "Empfehlungen und Ratschlägen von erfahrenen Imkern" schon hier aufwartet und gesättigt ist, selbst aber wenig Preis gibt, was will der dann hier?


    Dieses Forum mag vielleicht nicht den Mittelpunkt der Welt darstellen. Der Mittelpunkt des imkerlichen Universums ist es für manchen unbestritten. Da entwickelt man Befindlichkeiten.


    Gebt dem Fahrer Handschuhe und Schleier mit und geht ordentlich mit den Bienenkästen um - so wie es ein Imker täte - und es gibt kein Problem da. Bienen kann man nicht über Bandanlagen umsortieren und die kann man auch nicht mit und neben andern Kartons einstapeln. Bienen sind kein Frachtgut, der einfachen Art - aber das wißt Ihr ja und habt Euch deshalb hier an die Fachleute gewandt.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder


  • Im Moment ist es leider nicht möglich die üblichen Holz-Beuten zu transportieren, da diese nicht 100% abgedichtet werden können und so nicht gewährleistet ist dass keine Biene entweichen kann.
    Der Versand in Styropor-Beuten ist leider auch nicht möglich, da die Gefahr der Überhitzung zu groß ist und auch hier Bienen entweichen können.
    Wir haben uns entsprechende Beuten vorführen lassen und wurden über die Risiken und Schwachstellen informiert. Am Ende wurde uns von den Experten davon abgeraten und an diesen Rat wollen wir uns vorerst halten.


    Dann solltet Ihr Euch wohl bessere Ratgeber suchen oder vielleicht gleich in komplett anderen Gewässern fischen.

  • Hi,


    ich bin nicht der Matze, habe aber auch schon eine Lieferung von NSE erhalten.
    Ich hatte mir einen 4-Waben Ableger schicken lassen.
    Versandkosten waren mit 30.- EUR angegeben.
    Die Lieferung lief reibungslos ab, da konnte man nicht meckern.


    Gruß
    Philipp

  • Vielleicht geht es auch nach Waben. Man weiß es nicht. Man weiß es nicht.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Es geht nach Gewicht und nach Sicherheit bezüglich Bienendicht!
    Am Besten ir ruft an und Fragt nach der konkreten Situation.
    Wir waren zufrieden bezüglich der Abwicklung und des Preises.
    Wirtschaftsvölker zu versenden halte ich für eine absolute Ausnahme, wer macht so was? Wenn dann max. Ableger oder KS.
    Dafür passt das Angebot von Night Star.
    Ihr solltet bedenken das dieses ANgebot eine Option zu Paketversand ist und nicht eine Spezialfirma für Bienenversand.
    Die Fahrer sind keine IMKER! Also muss die Abwicklung und Verpackung so sein, dass die auch ein Laie machen kann und sich vor Angst nicht in die Hose macht. Was würde ein Bekannter von euch machen wenn plötzlich ein Bienenschwarm in seinem Auto fliegen würde?
    Wir haben jedenfalls sehr viele Einheiten hin und her versendet und waren mit der Leistung sehr zufrieden.


    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Mit DHL und der Post, kann man "wirbellose Tiere, wie Bienenköniginnen" versenden. Dies heißt also beliebig viele Tiere in entsprechender 'Verpackung'.
    Also Königinnen mit Begleitbienen gekäfigt in Briefumschlägen aus kräftigen Papier mit einigen Lüftungslöchern als Brief per Post.
    Per DHL:
    Nackte Völker z.B. in Multiboxen, evtl. mehrere nebeneinander verbunden mit den mitgelieferten Klammern, oder anderen luftigen Behältnissen, die bei längerem Transport auch eine Futterversorgung erlauben, untergebracht in einem festen Karton mit großen Lüftungsausschnitten.
    Ableger können in Wabentransportkistchen, deren Seiten und Boden mit reichlich Drahtgeflecht gebaut sind, ebenso zum Versand gegeben werden.
    Natürlich sind die erlaubten Maße und Gewichte einzuhalten. Wenn man sich die Mühe macht und die Sendungen direkt vor Paketabgang, kann man erfragen, abgibt, so sind sie in der Regel am nächsten Tag am Ziel. Natürlich nur zwischen Montag und Donnerstag. Wer es garantiert schnell haben will, der wählt den teuren Expressversand.
    Und wenn Eure Poststelle die Bienen nicht annehmen will, so weist auf die AGB hin. Dort steht nicht 'nur' Bienenköniginnen, sondern 'wie' Bienenköniginnen. Ansonsten gibt es einen Herren, der bundesweit für die DHL-Versendung von 'Gefahrgut' zuständig ist. Den können sie dann mal anrufen. (Schon selber gemacht und durchgestanden.)
    Nur ganze Beuten oder erst Recht Körbe kann man mit DHL wohl nicht versenden.


    Viel Erfolg wünscht
    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Hallo,


    zunächst einmal möchten wir uns an dieser Stelle bei beehead bedanken, denn er hat unser Anliegen bzw. unser Angebot in seinem letzten Kommentar treffend zusammen gefasst. Wir bieten Imkern lediglich eine Dienstleistung an, die ihnen ein Teil der Arbeit erleichtern kann. Aber kein Imker ist gezwungen, unser Angebot anzunehmen. Die Entscheidung, ob und wie jeder Imker seine Bienen transportiert, muss jeder selbst treffen. Wie von beehaed richtig erwähnt, sind wir kein Spezialanbieter nur für Bienentransporte und daher sind wir darauf angewiesen, dass alle zu transportierenden Güter praktikabel zu handhaben sind.


    Mit den Imkern Hartmann in Drolshagen und Prenzyna in Regenstauf haben wir bereits seit Jahren intensiven Kontakt. Beide Imker haben uns hinsichtlich sicherer Transportverpackungen beraten, mit ihnen zusammen sind unsere Vorschläge für verschiedene Verpackungsarten entstanden. Denn uns ist natürlich daran gelegen, dass die Bienen „heile“ und unbeschadet an ihren neuen Bestimmungsort gelangen. Selbstverständlich sind wir gerne bereit, Bienen auch in anderen Transportverpackungen zu übernehmen. Grundvoraussetzung ist lediglich, dass keine Bienen während des Transports entweichen kann und unsere Fahrer nicht gefährdet werden. Wie wir dank Eurer Hilfe in diesem Forum erfahren haben, gibt es offensichtlich eine Vielzahl von möglichen Verpackungsarten. Ob diese aber tatsächlich für den Transport geeignet sind, lässt sich aber nur im Rahmen einer persönlichen Kontaktaufnahme klären.


    Nun noch eine Bemerkung zu der Bezeichnung „erfahrene Imker“. Es war nicht meine Absicht hier irgendjemand herabzustufen oder jemand anderen zu erheben. Die Bezeichnung bezog sich lediglich auf die Imker, die bereits mit uns zusammen gearbeitet haben. Sie haben uns in der Vergangenheit bei der Entwicklung unseren Produkts sehr gut weitergeholfen. Auch hier trifft es zu, wir sind ein Transportunternehmen und KEINE Imker. Daher freuen wir uns über Ratschläge und Erfahrungsberichte unserer Kunden, um uns stetig zu verbessern. Sie sind schließlich diejenigen, die täglich mit Bienen arbeiten. Wir würden gerne von dem großen Erfahrungsschatz, der ohne Zweifel in diesem Forum vorhanden ist, weiter lernen um uns zu verbessern und freuen uns über jeden konstruktiven Vorschlag.

  • Moin Imkers,


    Mir fällt grad auf "Artgerechter Transport",
    da wäre ja wohl nur, die Bienen fliegen selbst.


    tach auch
    Bernd

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."