PSM & Bienen/Hummeln

  • ABSTRAKT


    Wachsende Beweise für Rückgänge in Bienenvölker hat große Sorge wegen der wertvollen Ökosystem von ihnen erbrachten Leistungen verursacht. Neonicotinoid Insektizide haben bei dieser Entwicklung in Verbindung gebracht, wie sie in Spuren im Nektar und Pollen von Kulturpflanzen auftreten. Wir ausgesetzt Kolonien der Hummel Bombus terrestris im Labor zu Feld-realistische Niveaus der Neonicotinoid Imidacloprid, dann konnten sie sich natürlich entwickeln unter Feldbedingungen. Behandelte Kolonien hatten eine signifikant reduzierte Wachstumsrate und erlitt eine 85% ige Reduktion der Produktion von neuen Königinnen im Vergleich zu Kolonien zu kontrollieren. Angesichts des Ausmaßes der Nutzung der Neonicotinoide, schlagen wir vor, dass sie sein können, die eine erhebliche negative Auswirkungen auf wilde Hummel Bevölkerung in der entwickelten Welt.

  • Feldforschung über Bees Bedenken über Low-Dose Pestizide
    Erik Stokstad
    Vor fünf Jahren machte Schlagzeilen, als Bienen eine mysteriöse Krankheit namens Colony Collapse Disorder dezimierten Bienenvölker in Teilen der Vereinigten Staaten. Jetzt Bienen sind bereit, wieder in den Nachrichten sein, dieses Mal wegen der Beweis dafür, dass systemische Insektizide, ein gemeinsamer Weg, um Ernten zu schützen, mittelbar schädigen diese wichtige Bestäuber. Zwei Feldstudien berichtet in dieser Woche in Wissenschaft Dokument Probleme. In Hummeln , führt die Belastung durch einen solchen chemischen zu einem dramatischen Verlust von Königinnen und könnte erklären helfen, die Insekten Rückgang. In Honigbienen , stört ein anderes Insektizid mit den Sammlerinnen 'Fähigkeit, ihren Weg zu finden zurück zum Bienenstock. Forscher sagen, diese Ergebnisse sind besorgniserregend und wird den Druck zu erhöhen, um Pestizid-Tests und Regulierung zu verbessern.

  • Warum reagiert da niemand drauf?? Wir sind doch alle Verbraucher, Gemüse- und Obstesser!
    Ein Kollege im Imkerverein, von dem ich das nicht gedacht hätte, sagte zu mir, dass wir Imker viel politischer werden müssten!


    Wir demonstrierten, alle haben es mitbekommen, wir blieben sehr allein, das JKI hat uns auch vor die Pumpe laufen lassen !
    Erst wenn alle Bieneninstitute geschlossen sind, und die 2er Michels keine Bienen mehr haben und die Grenzen für Kunstschwärme geschlossen sind.....................
    das erinnert mich an den Indianer, der aber nicht mehr dabei ist wenn der letzte Fisch gegessen wird(ich übrigens auch nicht)


    DAS LAND MUSS BRENNEN !!!


    Küsschen
    Helmut

  • Von den Giften sind ja viele schon bei den Bienenbrotanalysen des Deutschen Bienenmonitorungs gefunden und somit Dokumentiert!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Aber es intessiert sich keiner oder die Werte werden runterbeschwichtigt, siehe im letzten Bienenjournal- was wollt Ihr denn es ist doch alles zugelassen und geprüft- ja vor zich Jahren wo die Analysemehoden wirklich noch nicht gut waren.
    Und wir Imker schaffen und vermehren wieder auf unsere Kosten und bekommen dann den sogenannten Dank vor der Front ( Tritt in den Hintern) und im nächsten Jahr die gleichen Spiele wie in den vergangenen Jahren. Was ist wenn wir die Vermehrungsspiele mal nicht mehr mitmachen und unsere Völkerzahlen auf den Eigenbedarf runterfahren. Auf dem Imkertag gabs Lob auf der ganzen Linie, mehr Volker , mehr Imker und alles ohne bzw geringster Staatlicher Hilfe
    Vieleicht gehts doch erst durch das tiefe Tal der Erkenntnis.
    Wenn die Bienen Kühe wären und Benzin gemolken werden könnte, dann wäre die Welt doch in Ordnung. Das muste noch raus -Peter

  • DAS LAND MUSS BRENNEN !!!


    Küsschen
    Helmut


    ...und es dürfen keine Löschfahrzeuge bereitstehen!


    Erst dann wird das deutsche Lande erwachen, alter Seebär!


    Ein Verbot der Neonics, ist nur ein erster Schritt, aber ein Wichtiger!


    Es hapert an allen Enden und Ecken in unseren glückseeligen landw. Landschaft!


    Der Sonnleitner macht schon Werbung, heute, für seine konvi. Landwirtschaft.


    Scheinbar, brennt ihm schon der Hut!


    Gruß Simmerl

  • Als Erstes habe ich mir den vollen Text über die Versuche mit den Hummeln angeschaut.


    http://www.sciencemag.org/cont…/science.1215025.abstract



    Eine sehr aufschlußreiche Studie! Hier wurden 75 Hummelvölker untersucht. Zuerst wurden sie zwei Wochen lang im Labor aufgezogen und in drei Gruppen wie folgt mit Pollen und Zuckerwasser gefüttert:


    a) Ohne Neonicotinoide. (Kontrolle.)
    b) Mit geringen Dosierungen. 0,7 µg und 6 µg pro 100g (6 µg kg(-1))
    c) Mit höheren Dosierungen. Doppelte Dosierungen - immer noch realistische Werte. Also: 1,4 µg und 12 µg pro 100g (12 µg kg(-1))


    Die Dosierungen richteten sich nach den unter Feldbedingungen gefundenen Werten. Also das, was im blühenden Raps oder auf Wildblumen neben einem Acker durchschnittlich zu finden ist.


    Nach zwei Wochen wurden die Völker unter Freilandbedingungen gehalten. (Ohne weitere Fütterung von Imidacloprid.)


    Die mit Imidacloprid gefütterten Völker erreichten weniger Gewicht, als die unbehandelten. Hier wurde die Verzögerung des Wachstums als Faktor gefunden, also die Minderung der Arbeitskraft. Sehr auffällig war, daß die mit Imidacloprid gefütterten Völker signifikant weniger Hummelköniginnen großgezogen haben. Während die Kontrollvölker durchschnittlich 13,72 Königinnen produzierten, schafften die behandelten Völker es nur zwei Königinnen zu entwickeln.


    Hummelvölker müssen eine bestimmte Größe erreichen, um Königinnen zu produzieren. Es reichen kleine Minderungen der Volksgröße aus, um die Völker unter die dazu notwendige Größe fallen zu lassen.


    Zitat: (sinngemäß übersetzt) "Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, daß Spuren von neonicotinoiden Pestiziden starke negative Konsequenzen für die Produktion von Königinnen in Hummelvölkern unter Feldbedingungen haben können, und das hat sehr wahrscheinlich einen substantiellen Einfluß auf die Populationen."


    Obwohl die zugrundeliegenden Mechanismen nicht in dieser Studie untersucht wurden, weisen Laborstudien darauf hin, daß Neonicotinoide die Effizienz der Sammelflüge reduzieren. Diese Störung wirkt sich insbesondere viel stärker unter Freilandbedingungen aus (und eben nicht im Labor!), da die Sammlerinnen im Freiland durch eine Landschaft navigieren müssen. Im Labor müssen sie das nicht - dort fällt eine solche Schädigung nicht so auf.


    In der Studie wird noch auf andere Studien verwiesen. Eine zeigt, daß im Flachland von England in einem Rechteck von 10 x 20 Kilometern immer irgendwelche Rapsfelder liegen. Des Weiteren wurden in einer weiteren Studie Maispollen Dosierungen von 88 µg Neonicotinoide pro 100g Pollen gefunden - vierzehn Mal so viel, wie in dieser Studie als durchschnittlicher Wert angenommen wurde. 9 µg Neonicotinoide pro 100g wurden in Wildblumen neben den Ackerflächen festgestellt.


    Die Forscher gehen davon aus, daß die Wirkungen von Imidacloprid auf die Reproduktivität von wilden Hummelvölkern sehr wahrscheinlich weitverbreitet und signifikant sind, speziell weil diese Chemikalie in 140 Kulturen in über 120 Ländern zugelassen ist.


    Weil Hummeln wertvolle Bestäuber von Kulturpflanzen und Wildblumen sind, und lebensnotwendige Komponenten von Ökosystemen, legen die Forscher nahe, daß es dringend notwendig ist, Alternativen zu den weitverbreiteten Gebrauch von Neonicotinoiden in blühenden Kulturen zu entwickeln, wo immer möglich! (Schlußsatz.)

  • Hi,



    Obwohl die zugrundeliegenden Mechanismen nicht in dieser Studie untersucht wurden, weisen Laborstudien darauf hin, daß Neonicotinoide die Effizienz der Sammelflüge reduzieren. Diese Störung wirkt sich insbesondere viel stärker unter Freilandbedingungen aus (und eben nicht im Labor!), da die Sammlerinnen im Freiland durch eine Landschaft navigieren müssen. Im Labor müssen sie das nicht - dort fällt eine solche Schädigung nicht so auf.


    das ist genau das was mir damals an der Studie aus Würzburg ( auch wenn diese um Genpollen geht ) nicht gefallen hat!


    Die realität der Dinge zeigt uns nur die Natur auf, keine Studie kann das komplexe nachempfinden.
    Meine Meinung.


    Gruß
    Philipp

  • Zitat

    Wer hilft mit, die Abstracts zu übersetzen?


    Ich.
    Nee, so Maschinenübersetzungen..... Also:



    Feldstudie an Bienen verursacht Besorgnis über Niedrigdosis-Pestizide

    Erik Stokstad


    Vor 5 Jahren machten Bienen Schlagzeilen, als ein mysteriöses Leiden, genannt Colonies Collapse Disorder, Honigbienenvölker in Teilen der Vereinigten Staaten dezimierte. Nun sind die Bienen im Begriff erneut in den Nachrichten zu sein, diesesmal wegen Beweisen dafür, dass systemische Insektizide, verbreitete Mittel um Feldfrüchte zu schützen, diese wichtigen Bestäuber indirekt schädigen.
    Zwei diese Woche online gemeldete Feldstudien dokumentieren diese Probleme in Sience.
    Bei Hummeln führt eine Exposition zu diesen Chemikalien zu einem dramatischen Verlust an Königinnen und könnte helfen, den Rückgang der Insekten zu erklären.
    In Honigbienen beeinträchtigt ein anderes Insektizid die Fähigkeit der Arbeiterinnen zurück zum Stock zu finden. Forscher sagen, diese Entdeckungen sind Grund zur Besorgnis und werden den Druck erhöhen, Pestizidtestungen und Vorschriften zu verbessern.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Zweite Studie:
    http://www.sciencemag.org/cont…/science.1215039.abstract


    Der Titel übersetzt sich sinngemäß wie folgt: Ein verbreitetes Pestizid verringert den Erfolg der Futtersuche und die Überlebensfähigkeit von Honigbienen.


    Es geht speziell um Thiametoxam - zugelassen für eine ganze Reihe von Kulturen, insbesondere Mais, Raps und Sonnenblumen.


    Die Studie soll die Hypothese untersuchen, ob eine subletale/nicht-tödliche Dosis eines Neonicotinoid indirekt die Sterblichkeitsrate von Honigbienenvölkern erhöht, durch erhöhte Flugbienenverluste/Verluste der Flugbienen im Felde. (Da sie nicht mehr zurückfinden.)


    653 Sammlerinnen wurden mit RFID-Chips ausgestattet, der Eingang des Bienenstockes mit einem RFID-Lesegerät. So ließ sich feststellen, wie viele Bienen im Feld verloren gehen und nicht mehr zurückkehren.


    Außerdem haben die Forscher in einer Modellrechnung die Auswirkungen von Flugbienenverlusten - neben den natürlichen Verlusten - auf die Fitness der Völker auswirkt. Also die Ergebnisse des ersten Teils in eine bereits bestehende und anerkannte Populationsmodellierung einfließen lassen.


    Die Völker wurden in einem Getreideanbaugebiet und in einer Vorstadt aufgestellt.


    Um Vergiftungen im Felde zu simulieren, wurden die Sammlerinnen 1 Kilometer entfernt vom Stock mit einer Zuckerlösung von 1,34 ng Thiametoxam pro 20 µg Zuckerlösung gefüttert und dann losgelassen. Es wurden zur Kontrolle genauso viele Sammlerinnen losgelassen, die mit einer nicht (!) behandelten Zuckerlösung gefüttert wurden.


    Die Orte, von denen die Bienen losgelassen wurden, wurden trickreich erarbeitet, um bestimmte Effekte auszuschließen. (Zum Beispiel: Manche erfahrene Bienen kennen möglicherweise den Weg besser als unerfahrene Bienen.)


    Mit Thiametoxam gefütterte Bienen kehrten signifikant weniger zurück, als die Kontrollen. Beide Experimente zeigen eine substantielle Mortalität durch Verlust der Flugbienen im Felde nach einer Exposition. Die Experimente dienten dazu, die unteren und oberen Werte der Verluste abzustecken. Aus denen folgt, daß 10 bis 30 % der Sammlerinnen [nach Kontakt mit subletalen Dosierungen von Thiametoxam] nicht mehr zum Stock zurückkehren und im Felde sterben.


    Die subletale Vergiftung hat also eine höhere Sterblichkeit der Sammlerin zur Folge. Das hat Folgen für das Volk, wie in einer Modellrechnung in der Studie gezeigt wird - die Völker sind sichtbar in ihrer Entwicklung gehemmt. Auch nachdem die im Modell verwendete Rapstracht mit Neonicotinoiden endete, blieben die Völker hinter der Entwicklung der Kontrollvölker zurück und konnten die Entwicklung nicht mehr aufholen.


    Sprich: So ein Volk ist viel größer in Gefahr zu kollabieren, es ist bereits aus der Bahn gebracht!


    Zitat: "Unsere Studie zeigt deutlich, daß die Exposition von Flugbienen mit nicht-tödlichen, aber allgemein vorzufindenen Konzentrationen von Thiametoxam die Überlebensfähigkeit der Sammlerinnen beeinflusst - und leistet damit potentiell einen Beitrag zum Risiko eines Kollaps [des Volkes]."


    Außerdem wurde festgestellt, daß das Risiko eines höheren Flugbienenverlustes steigt, je schwieriger der Heimflug ist. Also je schwieriger der Weg zu finden ist, und dabei viel Orientierungsvermögen notwendig ist, desto größer der Verlust nach einer subletalen Vergiftung. Die Konsequenz daraus ist, daß die Studien zu den Wirkungen der Stoffe die Gefahr des Flugbienenverlustes unterschätzen, weil die Völker direkt an die Trachtquellen gestellt werden!

  • Huch, da fehlte ja noch eins:


    Ein verbreitetes Pestizid verringert den Sammelerfolg und das Überleben von Honigbienen


    Nichttödliche Expositionen von Honigbienen zu Thiamethoxam (Neonidotionoid systemisches Pestizid) verursacht hohe Mortalität aufgrund von Heimkehrfehlern, die Völker dem Risiko des Kollapses aussetzt.
    An frei fliegenden Arbeiterinnen, markiert mit RIFD-Tags, wurden simulierte Expositionen durchgeführt, die deutlich machen, dass die Heimkehr durch Thiamethoxamvergiftung beeinträchtigt wird.
    Diese Experimente bringen neue Einsichten in die Konsequenzen von weltweit gebrauchten Neonicotinoid-Pestiziden.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper