Bienenbaumsamen düngen??

  • Hallo


    Ich habe mir auf Ebay Bienenbaumsamen gekauft ( Evodia hupehensis ) und diese auch gleich angebaut! (nach Anleitung)


    Hat jemand Erfahrung damit, ich möchte gerne Wissen mit was man diese Düngen kann bzw. soll damit sie besser wachsen?


    mfg

  • Hallo Patrick,
    na, ich bin ja schon ungeduldig, aber du scheinst mir ja noch ungeduldiger zu sein!
    Der Samen hat noch nicht gekeimt und du suchst schon den besten Dünger, wouw.
    Wenn dein Samen aufgegangen ist, der wie ich hoffe in einem Nährstoffarmen Substrat liegt,
    bekommt der kleine Spross erst einmal nur Wasser und sonst keine Nahrung.
    Er wächst erst einmal so. Später würde ich ihn mit einem ganz normalen "Blaukorn" füttern.
    Wenn du allerdings mit Dünger "spielen" willst, dann merke dir die Bedeutung des "NPK"-Wertes im Dünger.
    N=Stickstoff, ist für Wachstum wichtig
    P=Phophor, ist für die Blüten.- und Fruchtbildung
    K=Kalium hingegen für das allgemeine Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze.


    Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich hätte so lange mit Pflanzenhandlungen telefoniert, bis ich Jemanden gefunden hätte, bei dem ich z.B. eine 60 oder 70cm Pflanze im Container bekommen hätte.
    Die könnte man dann auch schon mit Dünger "befeuern" :wink:
    gruss
    rudi

  • Es wird sowieso noch 2-3 wochen dauern bis überhaupt einmal zu keimen beginnt ;)
    Ich meinte nur ob ich den Samen noch besseres tun könnte! (Selber wenn man nix zu essen bekommt wird man auch wütend =)


    mfg

  • nee, nee, in diesem Fall nicht.
    Wenn die Samen keimen und gehen nach unten, suchen sie Nahrung im Substrat.
    Ist jetzt keine, oder nur das bißchen Nahrung aus dem Wasser vorhanden, werden
    die Wurzeln:mehr, länger und kräftiger - weil sie mehr Nahrung suchen. Und eine
    kräftige Bewurzelung ist ja nun mal wichtig.
    Und immer schön feucht halten
    gruss
    rudi


  • Hallo Patrickpr , Bienenbaumsamen wird überhaupt nicht gedüngt ,allenfalls später die Pflanzen . Aber die Pflanzen werden auch nicht gedüngt ,weil die Gefahr besteht das die Triebe nicht ausreifen und zurückfrieren !


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Samen werden nie nich gedüngt, egal von welcher Pflanze.


    Pikieren in normales Pflanzsubstrat. Ist für den Anfang genug Dünger drin.
    Ende Juli/Anfang August sollte auch keine andere Pflanze mehr gedüngt werden, wegen Frosthärte - wie schon oben genannt.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Zu nass aber später wohl auch nicht die Bäumchen halten...


    Ich hatte 5 Bäume zwischen 20 und 30 cm aus dem letzten Jahr angezogen. Drei davon haben es definitiv aus dem Winter geschafft (haben bereits angefangen zu treiben).
    Dann ist einer vor 2-3 Wochen plötzlich braun geworden (die frischen Blätter), gestern stelle ich fest die letzten beiden welken ebenfalls.
    Keine Ahnung was passiert ist, ich befürchte "abgesoffen" :-(

  • ...ich befürchte "abgesoffen" :-(


    Moin Chris,


    ich gieße kräftig, lasse abtropfen und dann gibt es erst wieder Wasser, wenn sie anfangen, die Blätter hängen zu lassen.
    Im Topf ist es auch wichtig, ein gut durchlässiges Substrat zu benutzen.
    Und auf keinen Fall Wasser im Untersetzer stehen lassen!

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Die Bäumchen standen bei mir in den letzten 3 Wochen in einem Blumentopf mit recht grossen Löchern auf der Terrasse, das Wasser konnte also auslaufen und staute nicht. Allerdings habe ich täglich gegossen...
    Temperatur war hoffentlich nicht schuld, immerhin standen die Bäume auch im kalten Frühjahr bei knapp -20° draussen und sind danach noch getrieben.
    Na, ich überlege schon ob ich dieses Jahr noch einmal Bienenbäume versuche oder mich auf die Weide konzentriere, da habe ich meine rund 30 Bäumchen problemlos durch den Winter gebracht.

  • Hallo, folgenden Text habe ich aus der Powerpoint meiner Internetseite www.bienenbaum kopiert:


    Ich sähe meine Pflanzen immer Anfang bis Mitte Mai in meinem Foliengewächshaus aus, so dass sie Sämlinge keine Spätfröste mehr abbekommen. Dazu nehme ich gute gesiebte Aussaaterde, damit ich beim vereinzeln die Wurzeln nicht so sehr beschädige. Sie können die Pflanzen auch früher im Haus aussähen und sie dann Ende Mai nach draußen setzen. Als Erde empfehle ich gute Aussaaterde mit einem hohen Weißtorfanteil, damit die Pflanzen es „luftig“ an den Wurzeln haben. Außerdem kann man sie nicht so leicht vergießen. Ich sähe meine Saat in Styroporkisten aus und siebe darin ca. 5 cm hoch die Aussaaterde hinein. Diese drücke ich dann mit einer Maurerkelle leicht fest. Dann streue ich die Samen auf die Erde. Je enger sie streuen, umso früher müssen sie später sie Pflanzen vereinzeln! Ich streue ca. 20-30 Samen auf eine Fläche von 10x10 cm. Nach der Saat siebe ich die Kiste noch einmal ganz leicht (2-3 mm) mit der Erde ab und drücke die Erde wieder mit der Kelle an. Nun gieße ich die Kiste großzügig mit Wasser an (Brause verwenden!!). Jetzt heißt es abwarten. Bei 20 Grad zeigen sich nach 2 Wochen die ersten Sämlinge, im Folientunnel dauert es etwas länger. Viele sind dann erst einmal enttäuscht, weil nur ein paar Samen zu sehen sind. Jetzt heißt es Geduld haben.
    Der größte Teil der Samen keimt erst nach 4-6 Wochen!!! So mancher hat bis dahin schon aufgegeben oder die Saatkiste schon vergessen. Halten sie die Saatkiste immer feucht, aber nicht zu nass!! Sämlinge halten eher einen trockenen Boden als einen nassen Boden aus. Die Sämlinge sind sehr empfindlich gegen Wurzelhalsfäulnis und Stängelfäule. Am sichersten ist es, eine gute Erde zu verwenden, die Pflanzen/ Kiste nicht am Abend zu gießen (so dass die schon gekeimten Pflanzen wieder abtrocknen) und die Kiste warm und hell zu stellen. Ich vereinzele die Pflanzen, wenn das 2. Blattpaar zu sehen ist (etwa 2 Wochen nach der Keimung). Bei mir kommen die Pflanzen in Multiplatten, das sind Topfplatten mit einzelnen Löchern von 6 cm Durchmesser. In diesen Platten bleiben die Pflanzen bis zum nächsten Frühjahr. Einen Teil lasse ich den ganzen Sommer im Foliengewächshaus. Diese Pflanzen ziehen sich gegenseitig in die Höhe und werden in diesen Platten bis zu 150 cm groß. Der Vorteil ist, dass ich kerzengerade Pflanzen ohne Seitentriebe bekomme. Diese Pflanzen werden dann zu Bäumen erzogen und im Frühjahr umgetopft bzw. im Freiland ausgepflanzt.


    Einen Teil stelle ich in den Multiplatten nach draußen oder topfe sie um in 13x13x13 cm Töpfe. Die Pflanzen bleiben kleiner; bilden aber auch noch keine Seitentriebe. Die Pflanzen halte ich absichtlich kürzer, um auch ältere Pflanzen kostengünstig zu verschicken. Ich lasse meine Pflanzen im Winter einfrieren. Dazu sollten die Pflanzen aber am besten in den Boden eingewurzelt sein. Wenn sie die Jungpflanzen im Herbst zurückschneiden, dann erfrieren sie!!!! Halten sie die Pflanzen zum Winter hin feucht, wenn sie sie auch einfrieren lassen möchten. Besser ist es, sie geschützt und kalt zu überwintern. Am besten ist eine ungeheizte Garage oder eine geschützte Stelle am Haus. Die Pflanzen vertragen schon Frost, aber bei starkem Frost können sie zurückfrieren! Deshalb ist es am sichersten, die Pflanzen im ersten Winter kühl, aber frostgeschützt zu überwintern.


    Weitere Infos auf meiner Seite www.bienenbaum.com Viel Erfolg!!!