Wie richtig Wandern?

  • Guten Abend,
    da in 2 Wochen bei uns die Obstblüte beginnt möchte ich gerne dieses Jahr zum ersten mal mit meinen Völkern wandern.
    Die Autofahrt zu diesem Standplatz beträgt 1,5 Stunden.
    Was genau muss ich beachten beim wandern? Habe schon etwas gelesen von Verbrausen usw..


    Vielen Dank im Voraus


    Kevin

  • N`Abend Kevin!


    Beim Wandern gilt es m.E. folgende Dinge zu beachten:
    1. Bienendichte Kästen
    2. Ladungssicherung
    3. Möglichst kühler Stand der Kästen beim Transport
    4. Lüftungsfläche auf / unter den Kästne (Gitterboden oder Wandergitter)
    5. Durchgeplante Wanderungsverlauf, keine vermeidbaren Ziwschenaufenthalte / Verzögerungen bis zum Öffnen der Fluglöcher
    6. An die Volksstärke angepasste Beutengröße (Aufsätze)
    7. Keine losen Rähmchen im Volk (frühzeitig aufsetzen)
    8. Wenn irgend möglich ein Helfer
    9. Passendes Wandergefährt, möglichst keine Kompromisse eingehen, das KANN während der Wanderung ein böses Erwachen geben


    Das fällt mir dazu in Kürze ein, bin jetzt mal weg ;).


    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Nicht zu vergessen die Gesundheitsuntersuchung der Bienen, die Anmeldung beim Amtsvet und dem örtlichen Imkerverein.
    Stellplatz hast Du schon?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Erstmal danke für die schnelle Antwort.
    Habe mir gedacht die Honigräume vor dem wandern aufzusetzen? Oder keine gute Idee?


    Radix
    Wohne in Belgien und habe von einer Gesundheitsuntersuchung noch nie was gehört..weder von meinem bekannten Tierarzt oder im Imkerverein.
    Stellplatz habe ich schon.
    Sind ca 15 ha. Obstplantagen

  • Wenn ich es Recht in Erinnerung habe wird in die Blüte gespritzt ! Musste den MIST einmal Lernen da ich den Giftschein mal machen musste ist aber bereits 17 Jahre her .Wie beim Raps ! Also SCHÖN IS ANDERS :evil:


    lg Sascha

  • Tach Kevin!


    HR vor dem Wandern aufsetzen geht natürlich, die Frage ist ob es das Ganze einfacher macht?! Sperriger sind die Beuten dann definitiv! Ich würde in Abhängigkeit von der Volksstärke entweder eine Woche vor Wanderung aufsetzen und die Rähmchen zur Sicherheit trotzdem irgendwie verkanten / festklemmen, damit dir unterwegs keine Wackelei und Bienenquetscherei aufkommt.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Soweit es mir bekannt ist, muss man nur eine Gesundheitsbescheinigung vorlegen, wenn man in einen anderen Kreis wandert.
    Ich werde nächste Woche die AFB-Proben nehmen und verschicken. Mitte April will ich dann in den Raps in meinem Landkreis wander, da ich dachte, dass dann noch nicht die Notwendigkeit besteht, das Gesundheitszeugnis vorzulegen (bis zur Kreisgrenze sind es nur 3km).
    Wer sich jetzt wundert, warum ich erstmal ohne Gesundheitszeugnis wandern will: Ich hatte im letzten Jahr einmal ein paar Proben genommen, um noch in die Heide zu wandern. Das war in der 2. Hälfte des Julis. Ich habe zweieinhalb Wochen auf das Zeugnis gewartet. Rechtzeitig, zum Zeitpunkt als ich Loswandern hätte wollen, kam dann der Breif vom Bieneninstitut Hohe Neuendorf. Dort lag jedoch nicht wie erwartet das Gesundheitszeugnis dabei, sondern eine Benachrichtigung, dass die Proben nicht auswertbar gewesen seien. Es waren zu viele ander Keime darin. welche mögliche AFB-Sporen möglicherweise überdeckt haben könnten.
    Also konnte ich nicht in die Heide wandern und schaffte zum Glück noch rechtzeitig die erste Varroabehandlung. Leider weiß ich nicht, was ich falsch gemacht habe. So habe ich dieses Jahr als erstes eine Wanderung eingeplant, die ich auch ohne Gesundheitszeugnis antreten kann, sodass, wenn ich einen derartigen Fehler wieder mache, ich trotzdem wandern kann. Für die zweite Wanderung brauche ich es dann, so dass ich aber noch genug Zeit habe, um erneut Proben zu nehmen.


    Meine Frage nun noch: Inwieweit muss ich mich an den Amtsveterinär wenden? Wer ist dieser und welcher Veterinär nicht?


    Der Standort liegt im Bereich meines Imkervereins, sodass ich mich damit nicht an den Wanderwart enden brauche.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

  • Soweit es mir bekannt ist, muss man nur eine Gesundheitsbescheinigung vorlegen, wenn man in einen anderen Kreis wandert.
    Ich werde nächste Woche die AFB-Proben nehmen und verschicken. Mitte April will ich dann in den Raps in meinem Landkreis wander, da ich dachte, dass dann noch nicht die Notwendigkeit besteht, das Gesundheitszeugnis vorzulegen (bis zur Kreisgrenze sind es nur 3km).
    Meine Frage nun noch: Inwieweit muss ich mich an den Amtsveterinär wenden? Wer ist dieser und welcher Veterinär nicht?


    Der Standort liegt im Bereich meines Imkervereins, sodass ich mich damit nicht an den Wanderwart enden brauche.


    Freundliche Grüße
    Friedrich


    Hallo Friedrich, lass den BSV die Proben nehmen ,der weiss wie es geht und nur dann gibt es ein Gesundheitszeugnis .Und warum willst Du noch warten ,ein Gesundheitszeugniss gilt für 9 Monate . Denke daran das je länger Du wartest je mehr Proben zur Untersuchung eingesand werden und es müssen von allen Proben Kulturen angelegt werden . mit dem Untersuchungsergebnis ( negativ )kannst Du zum Amtsveterinär gehen . Und den für Dich zuständige Amtsveterinär findest Du in Deiner Kreisstadt im Kreishaus . Der Amtsveterinär bescheinigt Dir wenn die Futterkranzprobe negativ war nicht nur das Deine Bienen Gesund sind sondern auch das die Bienen aus einem AFB freien Bezirk stammen . Das ist ganz wichtig bei der Wanderung .Sonst gibt es keine Wanderung .


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.