ACHTUNG : Santana !

  • Moin,
    Die Zulassung gilt für 120 Tage.
    Vom 16. März bis 12. Juli.
    Wirkstoff : Chlothianidin als Granulat
    Da wurde irgendwo wieder ein Drahtwurm entdeckt.
    Kann nichts passieren sagt das JKI.
    Die Ausbringgeräte sind absolut sicher !
    Die Dosiereinrichtung wird vor Erreichen des Vorgewende abgeschaltet, und damit die vollständige Bedeckung des Granulats sichergestellt !
    Das Granulat wird vollständig in die Erde eingearbeitet, bzw mit Erde bedeckt !
    Es wird niemals ausgebracht wenn die Windgeschwindigkeit über 5 m/s ist !
    Es wird niemals auf klumpigen oder steinigem Boden ausgebracht !
    Die Betriebsleiter geben es mindestens 72 Stunden vor Ausbringung des Granulats den Imkern bekannt, die sich im Umkreis von 60 metern befinden/Bienen halten !!!


    Ich höre schon überall, bei den Imkern, die Telefone klingeln.
    Wenns nicht so traurig und gefährlich wäre, würde ich jetzt laut lachen
    Die Lemmige stürzen den Berg herab
    Schönen Tag noch
    Gruß
    Helmut
    http://www.saarbreaker.com/201…m-wirkstoff-clothianidin/

  • Geht weg mit euren Bienen aus den Gegenden wo das Zeug ausgebracht wird!


    Es ist bewiesen, dass auch Santana im Guttationswasser vorkommt und auch im Pollen!


    Der Staub beim Sähen kann auf blühende Pflanzen gelangen und so über den Pollen in die Völker!


    Oft Konsumieren die Bienen solch belasteten Pollen erst viel später, wenn mangel in den Völker ist!


    Das kann im Herbst z.B. der Fall sein!


    Auch Winterfutter das über solchen Pollenzellen eingelagert ist kann belastet werden und führt dann zu Nosema!


    Neonics gehören verboten!


    Alle!


    Das müßte eigentlich jeder Imker bei jeder Gelegenheit laut fordern!


    Was muss eigentlich noch alles passieren?


    Wieviele Beweise brauchts denn noch?


    Wieviel 2008 brauchts noch?


    ?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • noch was,


    Pickelhuber von den Grünen in Österreich macht Druck auf
    Landwirtschaftsminster Berlakovich


    Melissa beweist erneuten Zusammenhang von Bienenschäden und Maisbeizen


    http://www.ots.at/presseaussen…sgefaehrlichen-beizmittel


    ja da frag ich mich schon was für Beweise braucht es eigentlich noch?


    Wie viele Bienen müssen eigentlich noch sterben?


    Was muss eigentlich noch alles passieren bis die Politik aufwacht?


    Pneumatische Sämaschinen bringen die Maisbeizen in die Umwelt, das weiß
    man seit 1997!


    Daran gibt es wohl keine Zweifel mehr seit Melissa seit dem
    Oberrheingraben 2008 und den vielen Fällen seit 2002 in Italien!


    Plus den ebenfalls bewiesenen Vergiftungen durch Guttation!


    Schluss mit den Neonics! Das sollte jeder Imker bei jeder sich gebenden
    Gelegenheit vorbringen!


    übrigens war gestern eine große Demo in Warschau wegen der Neonics


    hier schon mal einige Bilder:


    http://pl-pl.facebook.com/photo.php?fbid=318400958222920&set=a.318400811556268.77482.146894862040198&type=1&theater


    ist eine ganze Gallerie!


    vielleicht kann jemand von den Lesern hier etwas polnisch?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

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  • Moin , Moin aus Hamburg ;
    wie passt das zusammen ? Wie wird bestätigt das der Imker informiert wurde ? Was ist,wenn ein Abwandern nicht möglich ist (Faulbrut Sperrbezirk). Ist ein Zettel im Briefkasten genug informiert oder bedarf es einer Bestätigung durch den Imker ?


    Zitat

    Keine Ausbringung bei Wind mit Geschwindigkeiten über 5 m/s.



    Zitat

    Der Betriebsleiter ist verpflichtet, die zur Anwendung vorgesehenen Flächen mindestens 48 Stunden
    vor der Anwendung des Mittels Imkern bekannt zu geben.


    Kann der hellsehen ?


    Fragt sich
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • mit solchen Formulierungen ist das BVL fein raus wenns dennoch zu Vergiftungen kommt!


    Das steckt dahinter. So hat man es im Prinzip auch in Österreich nach 2008 gehandhabt mit dem Resultat, dass im Jahr 3 nach der Katastrophe es halt immer noch nachweislich offizell registrierte Vergiftungen gibt!


    Neonics gehören VERBOTEN!


    basta aus!


    Schluss mit lustig!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat erneut eine befristete Zulassung des Bienenkillers Clothianidin (Produktname: Santana) erteilt. Seltsamerweise finden sich weder auf der website des BVL noch auf der homepage des Clothianidin-Herstellers BAYER ein Sicherheits-Datenblatt oder irgendwelche anderen Produkt-Informationen. Weder die genaue Zusammensetzung von Santana noch die Auflagen für die Anwendung sind somit bekannt.


    Die Coordination gegen BAYER-Gefahren kritisiert die Zulassung, die eine Bedrohung für den Bestand von Bienen und Wildinsekten darstellt. Wegen der anhaltenden Vermarktung von Clothianidin hat die Coordination einen Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung am 27. April in Köln eingereicht. Zu der Protestaktion werden erneut Imker aus ganz Deutschland erwartet.
    *
    Informationen zur Kampagne: www.cbgnetwork.org/2556.html. Anbei finden Sie zudem eine Stellungnahme des Pestizid Aktions-Netzwerks.
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    Erneut befristete Zulassung verbotener Pestizide


    (PAN), 22. März 2012 -- Für konventionelle Maisbauern mag es eine gute Nachricht sein, für Imker, Natur- und Umweltschützer ist es eine schlechte: Wie auch schon 2010 und 2011, hat das für Ausnahmegenehmigungen für Pestizide zuständige Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auch in diesem Jahr das Insektizid Santana wieder befristet zugelassen.


    Die befristete Zulassung zur Drahtwurmbekämpfung im Mais erfolgte als "Zulassung für Notfallsituationen". Diese EU-weite Regelung erlaubt eine auf 120 Tage begrenzte Zulassung von Pestizidprodukten, die längst verboten sind oder die für bestimmte Kulturpflanzen eigentlich nicht zugelassen sind, für den Fall, dass eine "Gefahr anders nicht abzuwehren ist". Rechtsgrundlage hierfür ist seit Juni 2011 Artikel 53 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009. Santana wurde jetzt zum dritten Mal in Folge über die Notfallregelung zugelassen. "Unter dem Deckmantel der Notfallsituation werden Jahr für Jahr Ausnahmen für verbotene Pestizide genehmigt. Hier wird den ökonomischen Interessen Einzelner Vorrang vor Umwelt- und Naturschutz eingeräumt und das zu einem volkswirtschaftlich fragwürdigen Preis" so Carina Weber, Geschäftsführerin von PAN Germany.


    PAN kritisiert seit längerem diese Praxis. Eine 2011 europaweit durchgeführte Auswertung der Genehmigungen in Notfallsituationen zeigt, dass entgegen der Absicht, hier Ausnahmen zu regeln, die Genehmigungen für Notfallsituationen in den letzten 4 Jahren von 59 auf 310 gestiegen sind und somit zu einem "Regelzustand" wurden.


    PAN-Agrarexpertin Susan Haffmans: "Für die Imker ist es nur ein schwacher Trost zu wissen, dass Santana nur begrenzt und unter Auflagen ausgebracht werden darf. Sie müssen sich im Zweifelsfall entscheiden, ob sie mit ihren Bienenkästen fliehen oder bleiben und hoffen, dass es zu keiner akuten oder chronischen Vergiftung ihrer Völker kommt".


    Das Mittel "Santana" ist ein Mikrogranulat mit dem sehr bienengiftigen Wirkstoff Clothianidin. 2008 war er für das Massensterben von 11.500 Honigbienenvölkern und einer unbekannten Anzahl von Wildbienen in Deutschland verantwortlich. Damals wurden die Bienen durch die Stäube beim Aussäen des behandelten Saatguts kontaminiert. Längst ist bekannt, dass die wasserlöslichen, systemischen und hoch bienengiftigen Neonicotinoide, zu denen Clothianidin zählt, nicht am Ort ihrer Ausbringung verweilen, sondern sich überall in der Pflanze verteilen. Auf diese Weise können Honig- und Wildbienen auch über belasteten Nektar und Pollen mit dem Wirkstoff in Kontakt kommen. Auch die Kontamination über das sogenannte Guttationswasser wird zunehmend als Problem erkannt. Hierbei handelt es sich um kleine Tropfen, die von Pflanzen bei bestimmten Temperaturen ausgeschieden werden, die erhebliche Pestizidkonzentrationen aufweisen können und von den Bienen zur Deckung ihres Flüssigkeitsbedarfs aufgenommen werden.

  • Ich sag dazu nur eines


    Neonics gehören verboten!


    Wir können die Varroa nicht aus der Welt schaffen, aber dieses Teufelszeug schon!


    Nur wir alle müssen es auch wirklich wollen.


    Daran scheitert es aber zur Zeit,


    daran scheitert es schon viel zu lange!

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Habe heute drei Landwirte mit ihren Spritzen fahren sehen. Noch geht es nur ins Getreide, doch bald wird der Raps wieder ins Blickfeld geraten. Dessen Schädlinge, der Rapsglanzkäfer z.B., hat sich schon wieder gut vermehrt. Selbst in der Beute habe ich sie heute gesehen.
    Peter



  • Peter:


    Ich habe mir sagen lassen, die Tierchen in der Beute könnten auch eine Art Speckkäfer sein. Im Zusammenhang mit der Suche nach dem Beutenkäfer werden die oft gefunden und dann wird fälschlich Alarm geschlagen.
    Der Rapsglanzkäfer sollte noch nicht da sein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rapsglanzkäfer


    Spritzen: Einfach mal den Landwirt fragen, was er da macht. Oder einen Pflanzenschutzberater, was zur Zeit in welcher Frucht so angesagt ist. In den letzten Jahren sind viele Landwirte dazu übergegangen, Flüssigdünger mit der Spritze aus zu bringen. Ist in der Dosierung genauer und billiger. Sieht man als Laie der Spritze von außen nicht an, was da drin ist. Früher sah man oft die Landwirte im Frühjahr mit dem Düngerstreuer Granulat ausbringen. Sehe ich nicht mehr oft.



    Viele Grüße
    Hubert