Imker demonstrieren in Warschau, Polen!

  • Zumindest kriegen die Imker in Polen den Hintern hoch. Dafür zolle ich ihnen Anerkennung. :daumen:


    Helmut, eines Tages wird es den Milbenexperten auch nicht anders ergehen - sie werden vor toten Völkern stehen. Das es erst soweit kommen muß, ist unnötig und tragisch.


    Learning by pain - durch Schmerzen lernen.


    Ich war in Luxemburg vor kurzem und die haben da ein Bienenparadies! (Im Norden.) Die können sich unsere Verhältnisse hier gar nicht vorstellen. Und ich vermute, es gibt noch ein paar solcher verträumter Ecken in Deutschland. Von dort aus läßt es sich gut tröten!


    Es wird sie auch erreichen. Denn das Zeug reichert sich im gesamten Naturhaushalt an. Jeder kann eine Anfrage bei seinem Trinkwasserversorger starten. E-Mail, Anruf reichen.


    Viele Grüße
    Bernhard

  • Naja,


    ganz so ist es nicht, daß sie keine Verluste haben. Ich habe aus erster Hand gehört, daß es immer punktuell ziemlich starke Verluste gibt - ähnlich wie bei uns immer von Jahr zu Jahr woanders. Egal ob Anfänger oder erfahrener Imker.


    Außerdem wurde mir vom Landesfürsten höchstpersönlich erzählt, daß er subletale Vergiftungen - aus Zufall! - bei sich entdeckt hatte. Er hatte einen Schwarm eingefangen, wovon er am nächsten Tag einen großen Teil Bienen mit ausgestreckter Zunge und zitternd vorfand. Er hat dann ein weißes Tuch vor seinen Trachtvölkern ausgelegt und darauf in den nächsten Tagen einen erhöhten Totenfall von Flugbienen festgestellt, der dann aber nachließ. Er hat dazu aufgerufen, die Völker besser zu beobachten und vor den Beuten mal Folien oder Tücher auszulegen. Die meisten werden solche subletalen (auf Volksebene) Verluste nicht mitbekommen. Er hat es nur aus Zufall mitgekriegt und seither beobachtet.


    Ich bin nur durch den Norden Luxemburgs gekurvt - da war alles voller schöner Wälder! Vom Niederrhein kommend war das ein echtes Kontrastprogramm.


    Ich sag' ja: Bienenparadies!


    Gruß
    Bernhard